Du willst also die ungefähre Kapazität bestimmen ?
Ich mach das seit Jahren, allerdings nicht so fürchterlich genau

, mit simplen Entladewiderständen von 1,2 oder 12 Ohm.
Dann noch einen Quarzwecker mit selbstgemaltem Zifferblatt (wegen 10er anstatt 12er Teilung) dessen 1,5V Zelle über einen npn-Transistor geschaltet wird. Der Transistor hat an der Basis einen Spannungsteiler, damit der Wecker schon bei 0,9V Akkuspannung stehenbleibt.
Die 1,5V Zelle muss aber sein, denn mit 0,9V läuft der Wecker nicht.
Dahinter steckt das Wissen, das die Entladekurve zum grössten Teil recht flach verläuft.
Der Abfall von 1,4V auf 1,2V geschieht ziemlich schnell, da steckt kaum Energie drin, und wenn erstmal 1,1V unterschritten sind kommt auch nicht mehr viel nach.
Der durch den Widerstand fliessende Entladestrom ist also im interessanten Teil relativ konstant.
Mit der immer beschworenen Tiefentladung habe noch keine Probleme gehabt, da es sich um eine einzelne Zelle handelt, die sich ja nicht selbst umpolen kann.
Wenn sie leer ist, also kein Strom mehr fliesst, findet im Inneren auch keine Elektrochemie mehrt statt.
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