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BID = 1134777
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Folgende Situation:
Ich habe mir ein 0-15V / 50A Netzteil (Chinateil) besorgt, welches ich haptsächlich als "Stütze" bei Arbeiten an meinem Auto benutze.
Das Netzteil ist aber nicht gegen Rückströme geschützt. Deshalb habe ich am Ausgang des Netzteil eine "ideale Diode" (N-Kanal Mosfet) gesetzt.
Das funktioniert gut.
Nun habe ich auch ein V/A Meter (kleines digitales Messmodul /China) mit einem 50A Shunt, wie vorgesehen in die Minus Leitung gesetzt.
Das Messmodul hat 5 Anschlüsse:
+/- Versorgung (extern), 2 Messleitungen uber den Shunt, sowie eine Messleitung für die Spannung.
* Die Versorgung erfolgt im Test mit einer 6V Batt.
* Die Messleitung geht an den Ausgang der Diode.
* Die Srommessung erfolgt über dem Shunt.
Es gibt auch eine zweite Möglichkeit die Versorgung intern zu lösen, aber das lasse ich mal weg.
Jetzt werfen wir das Netzteil einmal an und sehen, dass es mit einer Ohmschen Last (Glühbirne) funktioniert. Es zeigt die Spannung und den Strom an.
Jetzt zum Auto und an die Batterie anhängen: Jetzt bricht das Chaos los.
Beide Anzeigen zeigen Phantomwerte an. Mit Ohmscher Last wieder Ok.
Mein Verdacht war, dass die beiden Messsysteme (V/A) sich gegenseitig beeinflussen. Ich habe nun versucht die V Messleitung zu entfernen um so nur den Strom zu messen.Es sind nur mehr die ext. Spannungsversorgung und die zwei Messleitungen für die Strommessung vorhanden. Das Messystem zeigt wieder nur Phantomwerte. Interessant ist, das auch die Spannungsanzeige Phantomwerte anzeigt, obwohl die Messleitung weg ist.
Das Messmodul hat eine Größe von 54x22x30 mm (BxTxH). Etwas größeres kann ich nicht unterbringen.
Wenn jemand eine Idee oder einen Vorschlag zur Lösung hat, wäre ich sehr dankbar.
Gyula
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gyula am 23 Mär 2026 20:10 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gyula am 23 Mär 2026 20:12 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gyula am 23 Mär 2026 20:13 ] |
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BID = 1134778
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Vielleicht schwingt ja nur der "Spass" was du da zusammen gebastelt hast.
Wozu braucht man eine "Stütze"? Normal klemmt man da doch nur ein Ladegerät ran. |
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BID = 1134779
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Danke für den Tipp mit Schwingen, Ich werde mir das ansehen.
Die Stütze braucht man, bei Zündung ein und Fehlerspeicher auslesen und Fehler analysieren. Da fließen zwischen 25 und 40 A…
Gyula.
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BID = 1134780
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Zitat :
Gyula hat am 23 Mär 2026 22:52 geschrieben :
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Die Stütze braucht man, bei Zündung ein und Fehlerspeicher auslesen
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Dafür schliesst man gar nix an sonst sind die Messungen ja Quatsch
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BID = 1134781
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Verstehe ich nicht, was du meinst….
Gyula
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BID = 1134782
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| Jetzt bricht das Chaos los.
Beide Anzeigen zeigen Phantomwerte an. |
In Zahlen?
Vermutlich ist die Spannungseinstellung zu hoch, und das Netzteil geht wegen Überlastung in den Foldback.
Versuch mal die Strombegrenzung auf einen sicheren Wert einzustellen, z.B. 40A.
Zitat :
| | Deshalb habe ich am Ausgang des Netzteil eine "ideale Diode" (N-Kanal Mosfet) gesetzt. |
Genau wie? Schaltbild!
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BID = 1134783
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Fehlerspeicher auslesen macht man doch normalerweise nur mit dem Fahrzeugakku.
Wenn du da nebenher noch lädst gibt das unplausible Werte für das Auto und erest Recht Fehler.
Kann auch sein dass das Netzteil in den Aussetzbetrieb geht weil es nix zu tun hat.
Schalte mal beim Auto die Beleuchtung an ob es dann was vernünftiges anzeigt.
PS: das alles natürlich mit Batteriebetrieb vom Messmodul. Was ist das für eins? So im Nebel rum stochern macht keinen Spass.
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BID = 1134785
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
Murray hat am 24 Mär 2026 11:06 geschrieben :
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Fehlerspeicher auslesen macht man doch normalerweise nur mit dem Fahrzeugakku.
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und
Zitat :
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@Gyula
Die Stütze braucht man, bei Zündung ein und Fehlerspeicher auslesen und Fehler analysieren. Da fließen zwischen 25 und 40 A…
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Beim Diesel kann das hinkommen. Wenn dann noch der Akku alt und schwach ist, kann es schon mal eng werden, so dass man den Werkstattlader braucht.
Mein Verdacht ist aber, dass dieses ominöse Netzteil gar nicht für diesen Betrieb geeignet ist.
Zitat :
| | Das Netzteil ist aber nicht gegen Rückströme geschützt. |
Woher weiß er dieses?
Die meisten Netzteile arbeiten nicht als Stromsenke, sondern hören einfach auf Strom zu liefern, wenn die Ausgangsspannung größer wird als der eingestellte Wert.
Gegen Falschpolung hilft allerdings auch ein hingebastelter Mosfet nicht.
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BID = 1134786
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Die alten Diesel hatten doch noch gar keine ODB
Nicht dass das Netzteil gar kein Konstantstrombetrieb kann.
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BID = 1134790
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Hier mal das Blockschaltbild mit allen Infos, die Ich habe.
Es ist müßig über Dinge zu reden, die nichts mit dem Thema zu tun haben.
Fehlerspeicher auslesen sind schon mal 25 - 30A. Wenn mam das noch analysieren möchte, können es auch 40A und mehr werden. Wenn man dann auch noch eine Stunde am Werken ist, wird es dann eng. Die Batteriespannung sinkt sehr bald unter den für das Analyseprogramm notwendigen Minimalwert.Deshalb benötigt man ein Stützgerät.
Nun, das Gerät funktioniert einwandfrei. Im Betrieb kann man die Spannung und den Strom.mit externen Messgeräten verfolgen und alles ist perfekt.
Die digitale V/A Anzeige zeigt aber irgend etwas an. Die Anzeige spinnt.
Und zwar dann, wenn eine Autobatt. angeschlossen wird. Egal, ob die Batterie im Auto angeschlossen ist oder auf der Werkbank steht… Die gelbe Leitung ist die Spannungs - Messleitung. Die habe ich schon mal weg geschaltet und es spinnt weiter, sowohl die V als auch die A - Anzeige.
Weiter oben kam der Vorschlag auf „Schwingen“. Ja, aber was tun?
Noch was, zuvor war ein analoges A - Meter verbaut, da gab es keine Probs. Ketzt habe ich keinen Platz mehr dafür.
Gyula
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BID = 1134794
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Mir fällt erstmal nur auf dass bei der "idealen Diode" die Verbindung zu Minus fehlt.
Zu dem Schaltnetzteil finde ich nix.
Hast nicht irgendwelche Links wo du das gekauft hast?
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BID = 1134796
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Ja, Minus vergessen zu zeichnen…,
Ich habe sonst nichts…. Alles von Amazon….
Gyula
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BID = 1134799
Gyula Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 55 Wohnort: Wien
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Hi!
Unter diesen Bezeichnungen sind die Teile zu finden.
- Dewin Netzteil 0 - 15V / 50A (600W)
- Dewin Ideale Diode 50A
- Leikurvo Digital Led V/A Anzeige 100V / 50A
Ich freue mich auch auf andere Lösungen zur Messung von Spannung und Strom. Die Anzeige sollte halt ähnliche Abmessungen haben….
Gyula
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gyula am 25 Mär 2026 8:20 ]
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BID = 1134800
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Das Ding?
https://www.amazon.de/DEWIN-Schaltn.....T22MZ
Kannst daran auch irgendwo noch den max. Strom einstellen?
Kann augenscheinlich keinen Konstantstrombetrieb und ist damit für deine Zwecke ungeeignet.
Jedenfalls in Bezug auch ordentliches Arbeiten. Das wird ständig in die Strombegrenzung gehen und darum wird das relativ schnelle Messpanel so Mist anzeigen. Ein analoges Messgerät ist da viel träger
Also irgendwas wird das Netzteil schon machen, nur halt nicht konstant.
Warum hast kein Akkulader gekauft? Da brauchst so Kram drum rum nicht zu basteln. Und wenn der Strom nicht reicht stellst noch einen 2. Akku zusätzlich neben das Auto.
Die "ideale Diode" wird sowas ähnliches sein wie die verbreiteten Akkutrenner. Nur da sind es halt verschiedene Akkus (KFZ/Verbraucher) welche das trennt.
Zudem doch bei so einfachen Aufbau wie bei dem was du da hast doch normalerweise sowieso eine Bypassdiode zwischen D und S sitzt und damit nix gegen Rückstrom trennt
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BID = 1134801
Murray Inventar
     
Beiträge: 5299
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Als Test kannst das Schaltnetzteil mal abklemmen und dafür einen anderen Akku anschliessen. Zeigt das Panelmeter dann richtige Werte?
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