Schaltplan für Trafo von 230V auf 12V

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Autor
Schaltplan für Trafo von 230V auf 12V
Suche nach: schaltplan (24642) trafo (15784)

    







BID = 86132

kevin@saar

Gerade angekommen


Beiträge: 2
Wohnort: Schwalbach
 

  


Hallo Leute

ich habe vollgendes proplem ich möchte mir ein Trafo bauen damit ich meine Led's an der Steckdose betreiben kann benötige dafür aber einen Schaltplan könnte ihr mir vieleicht einen zuschicken


Im voraus
Vielen Dank

Email :Kevinhudzicki@web.de

BID = 86134

tixiv

Schreibmaschine



Beiträge: 1492
Wohnort: Gelsenkirchen

 

  

Geh doch mal über den nächsten Flohmarkt, da gibt es alte Steckernetzteile wie Sand am Meer zu Schleuderpreisen! Und die LED's kannste ja durch passenden Vorwiderstand und verschieden viele in Reihe auf fast jede Spannung anpassen....

BID = 86136

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

Ganze nebenbei meinst du ein Netzteil. Einen Trafo selber zu wickeln lohnt sich definitiv nicht, zumindestens bei Standardspannungen wie 12V. Geregelte Netzteile gibt es, wie Tixiv schon schrieb, überall für'n Appel und'n Ei zu kaufen.

_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 86685

Mickey S.

Gelegenheitsposter

Beiträge: 63

Muß es unbedingt ein Trafo (zur Schutztrennung) sein oder geht auch die Variante mit einem Kondensator, einem weiteren Widerstand und einer Diode antiparallel zur LED? Dazu sollte es im Web einige Schaltungsvorschläge geben. Aber Vorsicht! Diese Schaltung führt überall Netzpotential!!!


CU!

_________________
Haftungsausschluß:

Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.

Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.

Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 86688

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Bitte FINGER WEG von diesem Himmelfahrts-Vorschlag! Lebensgefahr!!!


BID = 86701

Mickey S.

Gelegenheitsposter

Beiträge: 63

Wenn man LEDs an Netzspannung betreiben will, dann kommt man spätestens mit den 230V in 'Berührung', wenn man den Trafo primärseitig anschließt, falls man diesen Weg geht. Natürlich ist die Schaltung so zu isolieren, daß nix passiert. So gesehen dürften hier überhaupt keine Projekte mit Netzanschluß besprochen werden. Die Schutzbestimmungen sind immer einzuhalten!!!


CU!

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Haftungsausschluß:

Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.

Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.

Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 86713

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Lieber Mickey S.,

das ist - gelinde gesagt - Unsinn.

Bitte mach Dir mal die Mühe, die Ursprungsfrage sorgfältig zu lesen. Dann sollte Dir eigentlich schon klar sein, ob der Fragesteller der Kategorie "elektrotechnisch unterwiesene Person" oder einer entsprechenden höheren Fachqualifikation zugeordnet werden kann...

Aus gutem Grund (und nicht nur, weils wirklich einfach, billig und praktisch ist) hat man ihm fertige Steckernetzteile empfohlen!

Und bitte, wo käme er da in der von Dir beschriebenen Weise mit gefährlicher Netzspannung in Berührung? Gar nicht...


Du magst die "Schutzbestimmungen" kennen, der Fragesteller sicherlich nicht. Daher wäre es fahrlässig, ihm Vorschläge wie den Deinen ernsthaft zu machen.

Und die "Schutzbestimmungen" diese Forums ersuchen Dich daher, solche gefährliche und leichsinnige "Tipps" zukünftig zu unterlassen.
Danke!


PELV-Gruß,
sam2

BID = 86749

Mickey S.

Gelegenheitsposter

Beiträge: 63

Hi Kevin, hi Sam2!

Zunächst mal - ich wollte nichts und niemanden in die ewigen Jagdgründe schicken. Falls das so angekommen ist, dann bitte ich das zu entschuldigen.

Andererseits irritiert mich, warum Sam2 so reagiert, als wäre ich Staatsfeind Nr.1 und hätte versucht, jemanden in ein Gebäude mit Gasgeruch zu schicken und ihm empfohlen, mit einem Streichholz nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist. Das scheint mir etwas übertrieben.

Ich denke, wir sind hier alles intelligente Wesen und können selbst anhand unserer bisherig erworbenen Kenntnisse entscheiden, wann etwas zu gefährlich wird und wir besser aufhören, einen bestimmten Weg, der zur Lösung führen soll, zu verfolgen; ich hatte extra noch bemerkt, daß bei dem von mir angedeuteten Aufbau die Schaltung an jeder Stelle Netzpotential führt (bitte sich auch hier die Mühe machen, genau mitzulesen!!!).

Im Sinne des Forums-Frieden ziehe ich hiermit meinen oben angeführten Hinweis zurück und weise nochmals ausdrücklich darauf hin, daß das Hantieren an und das Experimentieren mit sowie die Inbetriebnahme von für Netzspannung vorgesehene Schaltungen nur etwas für die Elektrofachkraft bzw. erfahrene Fachleute ist. Die Schutzmaßnahmen und -bestimmungen lt. VDE sind bei derartigen Projekten natürlich genauestens einzuhalten bzw. zu befolgen.

Freunde?

Daher an Kevin folgender, anderslautender Vorschlag: Ermittle, falls möglich, die Flußspannung der von Dir verwendeten LEDs. Besorge Dir ein einwandfreies Steckernetzteil, dessen Spannung nicht um Größenordnungen über der Flußspannung der von Dir verwendeten LED(s) liegt. Die 'überschüssige' Energie mußt Du nämlich im Vorwiderstand - der im Normalfall immer erforderlich ist - 'verheizen'.

Die Kennlinie einer (Leucht) Diode kann man dahingehend drastisch abstrahieren, indem man sagt, daß beim Überschreiten der Flußspannung der Strom sofort 'unendlich' hohe Werte annehmen würde so man ihn nicht mit geeigneten Maßnahmen begrenzt. Und dies übernimmt der Vorwiderstand.

Beispiel: Bei einer Deiner LEDs beginnt ein Strom zu fließen, wenn die Spannung über ihr in Flußrichtung die o. angef. Flußspannung überschreitet. Nehmen wir an, dieser Wert läge bei 2,1V. Verwendest Du ein Netzteil, das, sagen wir, 5V (und genügend mA; das sollte aber bei Standard-Teilen der Fall sein) liefert, müssen wir jetzt dafür sorgen, daß die restlichen 5,0V - 2,1V = 2,9V = Urv (Spannung über dem Vorwiderstand) über dem 'Begrenzer' 'verbraucht' werden. Wir nehmen weiterhin einen 'humanen' LED-Strom von zunächst 10mA an. Damit ergibt sich - unter Verwendung des gerade ermittelten Spannungsabfalls über Rv - ein Widerstandswert für Rv von Rv = 2,9V / 10mA = 290Ohm. Ich habe im Moment keine Tabelle der Widerstands-Normreihen vorzuliegen. Ich glaube, der nächstliegende käuflich zu erwerbende 'reale' Widerstand wäre 270Ohm. Damit wird der Strom durch die LED leicht größer. Wir rechnen gleich nochmal durch, wie sich Spannungen und Ströme für den gewählten Rv in unserer Schaltung verhalten. Wie sieht's mit den Spannungen aus? Richtig, keine Änderung. Bestimmend ist immer noch die LED mit ihrer (physikalisch bedingten) Flußspannung von (in unserem Beispiel) 2,1V. Es bleiben nach wie vor noch 2,9V über Rv stehen. Das führt nun zu einem Strom durch diesen Widerstand (und schließlich auch durch die Diode, da wir hier eine reine Reihenschaltung vorliegen haben) von rund 2,9V / 270Ohm = 10,7mA. Also alles noch im grünen Bereich. Und das dürfen wir auch gleich mal anschließen und einschalten. Nachdem wir uns nun über diesen Erfolg gefreut haben, denken wir mal darüber nach, was passiert, wenn wir uns 'irgendein' Netzteil ohne diese Vorüberlegungen herausgreifen. Beispielsweise ein 12V-Teil. Wie sehen die Verhältnisse jetzt aus? Wir gehen wieder davon aus, daß über die Diode 2,1V abfällt und der Widerstand den Strom auf 10mA begrenzen soll. Wir erhalten für Urv = 12,0V- 2,1V = 9,9V. Der Widerstand muß nun so groß sein, daß die 9,9V, die über ihm abfallen, einen (gewählten) Strom von 10mA durch Rv antreiben. Demzufolge is Rv = 9,9V / 10mA = 990Ohm. Wir wählen 1kOhm und rechnen alles noch einmal damit durch. An den 9,9V ändert sich wiederum nichts, da Ub = 12,0V und Uled = 2,1V bestehen bleibt. Irv = Iled = 9,9V / 1kOHM = 9.9mA. -- Warum nun diese beiden Rechnungen? Die Leistung, die im Widerstand im ersten Fall 'verheizt' wird (wir haben einen Spannungsabfall und einen Strom, die zusammengehören und daher auch eine Verlustleistung, die abgeführt werden muß) beträgt Prv = Urv * Irv = 2,9V * 10,7mA = 0,031W = 31mW. mit einem 1/8W Widerstand kommt man also locker hin, ohne daß dieser sich merklich erwärmen wird. Wie sieht's nun im 12V-Fall aus? Da beträgt Prv = 9,9V * 9.9mA = 0,098W also rund 100mW also das Dreifache! Man kann zwar noch einen 1/8W-Widerstand nutzen aber die Tendenz ist klar: Je höher die Betriebsspannung, um so mehr wird der Vorwiderstand belastet, um so unökonomischer wird die ganze Angelegenheit. -- Ich hoffe, daß dies jetzt nicht zu langatmig war und ein bißchen zum Verständnis beigetragen hat.


CU!

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BID = 86867

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Hallo Mickey S.,

Da hast jetzt Du mich mistverstanden:
Wenn ich wirklich böse auf Dich wäre, würde sich das ganz anders anhören...

Also: Ist schon in Ordnung. Und zukünftig bist Du ja etwas vorsichtiger. Denn Deine Auffassung vom umsichtigen und eigenverantwortlichen Leser wird von der Praxis leider allzuoft nicht bestätigt! Erschreckend viele Beispiele kann man hier im Forum nachlesen. Und Vorsatz hatte ich Dir ja nicht unterstellt, nur etwas Fahrlässigkeit eben...


Vielen Dank übrigens für die detaillierte Erklärung. Die ganzen Aspekte hatten wir zwar schon oft hier, aber ich glaube selten so ausführlich am Stück.


Nur - jetzt wäre es an der Zeit, daß sich Kevin mal wieder meldet. Denn er hatte ja eigentlich von mehreren LED geschrieben, aber nicht gesagt wie viele genau und welche.

Dann kriegt er sicher auch ne passende gute Lösung von uns gestrickt.


Gruß,
sam2

BID = 86894

Mickey S.

Gelegenheitsposter

Beiträge: 63

Okay, alles klar. Für mich ist Derartiges eben 'normal' und der Umgang damit selbstverständlich -- ich werde mich bessern...


CU!

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mickey S. am 29 Jul 2004  8:43 ]

BID = 86913

elektrolurch

Gesprächig



Beiträge: 183
Wohnort: Heidelberg

Man kann nicht vorsichtig genug mit solchen Dingen sein. Ist mir selbst mal so gegangen, da habe ich einem Freund (Elektronik-Anfänger) den Schaltplan einer "Lichtorgel" zum Nachbauen gegeben. Extra darauf hingewiesen, alles in ein isoliertes Gehäuse einzubauen. Er hat das Ding dann auch so aufgebaut, aber die Triacs so auf die von außen zugänglichen Kühlkörper!!! gesetzt, daß man die Anoden berühren konnte. Einer wollte dann gucken, ob die Triacs warm werden... und zappelte an der Netzspannung! Gott sei Dank ist außer einem großen Schrecken nichts passiert, aber es hätte auch anders kommen können.

Netzspannung sollte für Anfänger tabu sein!!

_________________
Sex ohne Liebe ist wie Weihnachten ohne Ostereier :)))

BID = 87628

2SJ200

Schreibmaschine

Beiträge: 1942
Wohnort: Österreich

s'wär auch denkbar einen 12V trafo zu nehmen, und einige konstantstromquellen mit 20mA dahinterzusetzten, dann kannst fast beliebig gemischt irgednwelche leds anschließen und es funkt immer ohne vorwiderstand wechseln etc...

wenn des ding immer an den selben leds hängen soll wärs natürlich extrem hilfreich zu wissen wie deine leds verschalten sind, wieviele es sind und welche leds des sind...

BID = 96452

kevin@saar

Gerade angekommen


Beiträge: 2
Wohnort: Schwalbach

Vielen dank für eure Nachrichten baute mir ein Netzteil das natürlich unter beobachtung von Könnern


funzt richtig gut


trotzdem Merci für eure Beiträge!!

MFG
Kevin


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