Bluetooth-Modul nachrüsten, Berechnung

Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik

Suchen          Elektronik Forum Nicht eingeloggt       Einloggen       Registrieren



Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Grundlagen        Grundlagen : Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik

Autor
Bluetooth-Modul nachrüsten, Berechnung
Suche nach: bluetooth (452) modul (4590)

    










BID = 978221

seat49

Neu hier



Beiträge: 23
Wohnort: Dresden
 

  


Hallo,

ich habe ein RFT SC1800 (Kassettenreceiver), welches ich mit einem Bluetooth-Modul nachrüsten möchte. In dem Gerät gibt es laut Schaltplan eine Spannungsversorgung von 15V und 32V. Das Bluetooth-Modul benötigt laut Spec eine Spannung von 3,6V - 4,2V und einen Strom von 55mA.
Da ich kein zusätzliches Netzteil einbauen möchte, wollte ich fragen ob ich eine der Gerätespannungen mittels Vorwiderstand für das Modul verwenden kann ?? Also zum Beispiel 15V - 4V = 11V/0,055A = 200 Ohm.
Könnte es Spannungspitzen beim Einschalten geben. Was muss ich beachten ohne irgendetwas zu zerstören ??
Würde mich über Tips freuen.

Gruss
Seat49

BID = 978273

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 12846
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  

Wenn überhaupt,dann nimm einen einstellbaren Spannungsregler.
LM317 zum Bleistift.
Vorwiderling ist Unfug.
Rechne doch mal aus,wohin die Spannung geht wenn es deinem
blauen Tod grad einfällt nur 40mA zu brauchen...

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)








BID = 978280

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787

Richtig! Angaben der Stromaufnahme bei solchen Modulen sind immer vom Betriebszustand abhängig.
Darum kann das nur mit einen Spannungsregler funktionieren, der unabhängig von der Stromaufnahme eine konstante Ausgangsspannung liefert.
Und da bietet sich wie vorgeschlagen u.a. der LM317 auf einem fertig aufgebauten Modul z.b. von Pollin an.
Auch sollte man von getakteten Schaltreglern Abstand nehmen, wenn diese aus dem Gerät versorgt werden sollen. Zwar sind die wegen geringerer Verlustleistung bei der Energiesparwahnfraktion sehr beliebt, doch handelt man sich nur Probleme ein, u.a. mit Interferenzen zwischen dem Takt des Spannungswandlers und den empfindlichen Analogen Schaltungen für Radioempfang und Cassette.
Und aus gleicher Überlegung würde ich auch davon absehen irgendein HF sendendes Modul in das Gerät selbst einzubauen,- besonders wenn es digitale Signale also i.w.S. Pakete aussendet.
Kannst ja mal ein sendendes Mobiltelefon in die Nähe des Gerätes halten, und schauen, was für Störungen du dann hörst. Dein BT Modul könnte ebenso stören.
Darum gehört digitales Funkgelumpe so weit wie möglich von alter, nicht störstrahlungsfester Technik entfernt und nicht darin eingebaut oder sogar noch aus ihm versorgt.


BID = 978335

seat49

Neu hier



Beiträge: 23
Wohnort: Dresden

...vielen Dank für Eure Info´s.
An einen Festspannungsregler oder StepDown-Wandler hätte ich auch mal selbst denken können.
Zum Thema digitale Pakete in störungsanfälliger Analogtechnik kann ich Dich beruhigen. Habe bisher mehrere solcher Module, jeweils aber immer mit separater Stromversorgung in solche und ähnliche Geräte eingebaut und nie mit irgendwelchen Störungen des Modul´s (ala Handygekrächze) Probleme gehabt.
Also werd ich mir bei Pollin mal soch einen SD-Wandler bestellen und schauen wie es mit Störungen aussieht wenn es aus der eigenen Stromversorgung kommt.
Wie gesagt, Danke nochmal.
Gruss
Seat49

BID = 978338

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17197

Keinen Schaltwandler eher einen stinknormalen Längsregler verwenden ! (LM317)
http://www.pollin.de/shop/dt/OTM0OD......html

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 978350

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4358

Wie die anderen hier würde ich auch zu z.B. einem LM317 raten und nicht zu einem SD-Wandler.
Denn die Verlustleistung von 0,6 W ist jetzt noch beherrschbar und wichtiger liegt die Schaltfrequenz eines Schaltreglers z.B. bei 50 kHz, im Betrieb (u.a. Teillast) treten aber auch tiefere Frequenzen auf die einerseits im hörbaren liegen, andererseits aber noch gut kapazitiv/induktiv gut in den Analogteil koppeln. Ansonsten beschwer dich nachher nicht über ein Piepen/Klacken/Knacken.

BID = 978361

seat49

Neu hier



Beiträge: 23
Wohnort: Dresden

Sorry, ich meinte ja den Linearregler mit dem LM317, den "der mit den kurzen Armen" auch verlinkt hat.
Danke...


Zurück zur Seite 0 im Unterforum          Vorheriges Thema Nächstes Thema 


Zum Ersatzteileshop


Bezeichnungen von Produkten, Abbildungen und Logos , die in diesem Forum oder im Shop verwendet werden, sind Eigentum des entsprechenden Herstellers oder Besitzers. Diese dienen lediglich zur Identifikation!
Impressum       Datenschutz       Copyright © Baldur Brock Fernsehtechnik und Versand Ersatzteile in Heilbronn Deutschland       

gerechnet auf die letzten 30 Tage haben wir 42 Beiträge im Durchschnitt pro Tag       heute wurden bisher 38 Beiträge verfasst
© x sparkkelsputz        Besucher : 161762033   Heute : 15347    Gestern : 19567    Online : 502        25.10.2021    19:37
18 Besucher in den letzten 60 Sekunden        alle 3.33 Sekunden ein neuer Besucher ---- logout ----viewtopic ---- logout ----
xcvb ycvb
0.0543479919434