Nachdem ich mich, dank Suchfunktion, in der Zwischenzeit durch eine Menge an Hinweisen gelesen habe aber keine Sofortlösung fand, bin ich wie folgt vorgegangen:
Erstmal das große Gebläse mit den Querlamellen, dass man von der Unterseite her ausbauen kann, geprüft (war trocken und fast sauber) und gereinigt.
Wärmetauscher geprüft (war auch verhältnismäßig sauber) und, da schon mal ausgebaut, auch gleich gereinigt.
Luftwege waren frei, vorhandene Flusen und Ablagerungen aber gleich entfernt.
Dann erfolgte der Anschluss des Wäschetrockners an eine Steckdose, die an einem FI mit 0,3A hängt (die "Originalsteckdose" hängt an einem FI mit 0,03A).
Trockner eingeschaltet und siehe da: alles funktioniert.
Nachdem das Programm durchgelaufen, der FI noch drinnen, ich am Leben (

) und die Wäsche trocken war, hab ich den Trockner wieder an die alte Steckdose angeschlossen und einen 2. Satz Wäsche getrocknet.
Dank der tollen Anleitungen und Bilder im Forum, habe ich dann noch die Kunststoffabdeckung entfernt (die wo unten die beiden Siebe eingesetzt werden) um an das zweite Gebläse ranzukommen und den Schmodder aus der Kunststoffabdeckung entfernt. Zum Schluss noch mit einer alten Zahnbürste die Lamellen des Gebläses gereinigt und alles wieder zusammengesetzt.
Was jetzt die genaue Ursache war kann ich nicht sagen. Vermutlich war irgendwo im System etwas so feucht, dass ein Kriechstrom entstanden ist.
Kommentar meiner Frau:
[ Diese Nachricht wurde geändert von: treborm am 10 Nov 2012 15:02 ]