Grundig Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  Video 2000 2280

Reparaturtipps zum Fehler: Suche Folie für Bedienfeld

Im Unterforum Reparatur - Video-Geräte - Beschreibung: Videorecorder, Camcorder, DVD-Player und alles was mit Bildaufzeichnung zu tun hat.

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Autor
Videorecorder Grundig Video 2000 2280 --- Suche Folie für Bedienfeld
Suche nach Video 2000 2280 Videorecorder Grundig 2000 2280

Problem gelöst    







BID = 1122773

xbmc79

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Niederbayern
 

  


Geräteart : Videorecorder
Defekt : Suche Folie für Bedienfeld
Hersteller : Grundig
Gerätetyp : Video 2000 2280
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo liebe Video 2000 Freunde !

Ich suche hiermit jemanden, der einen Grundig Video 2000 2280 oder 2280a
zum ausschlachten zuhause rumliegen hat.
Bei meinem ist leider irgendwo die Leiterbahn von der Folie defekt und die Tasten 1,AV und Bildsuchlauf vorwärts funktionieren nicht.
Wenn ich an der Buchse die richtigen Pins brücke, bekomme ich eine 1.
Die Steuerung ist also in Ordnung.
Vielleicht kennt aber auch jemand das Problem der Folien und wie man das evtl reparieren könnte. Evtl mit einem Leitlack ?
Der Rekorder selbst ist neuwertig und ohne Gebrauchsspuren und war in der Originalverpackung.
Das Netzteil habe ich schon mit neuen Fokos bestückt. Der Rekorder funktioniert auch soweit einwandfrei.

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BID = 1122777

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

 

  

Servus und willkommen im Forum!

Die Folie kannst du versuchen, mit Leitlack zu reparieren. Ich selbst kann mich erinnern, vor endlosen Zeiten mal mit einem dünnen Draht von einem Kontaktpunkt zum anderen zu überbrücken, hat auch lange gut funktioniert.
Solche Bedienteile hab ich leider nicht mehr in meinem Fundus, hab mein Ersatzteillager in den letzten Jahren stark verringert und was neues kommt kaum hinzu.

Was meinst du mit Fokos im Netzteil? Die Folienkondensatoren? Die kannst du lassen, die sind in der Regel unauffällig. Was neu rein muss, sind die Elkos, also die Elektrolyt-Kondensatoren. Die in den Grundigs verbauten FRAKO und ERO Elkos sind berüchtigt. Von Kapazitätsverlust bis hin zu satten Kurzschlüssen ist alles dabei. Gut ist nach 40 Jahren keiner mehr von denen.
Die einzigen Folienkondensatoren, die Ärger machen können, sind die blauen oder auch transparenten Entstörkondensatoren, die gleich am Netzeingang sind. Die können mal spektakulär mit Schall und Rauch hoch gehen...

Gruß,
stego

_________________

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BID = 1122786

xbmc79

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Niederbayern

Hallo stego

Die Elkos vom Netzteil hab ich alle mit dem DE 5000 bei 1khz geprüft und sowohl ESR als auch Kapazität sind "noch" in Ordnung (was mich selbst stark wundert). Die Spannungen sind auch i.O.
Aja, ein einziger 470uF 10v auf der Ablaufsteuerung war koplett tot. Der hatte nur noch 40uF und einen ESR von 42 Ohm.
Den Akku hab ich vorerst bis ich einen neuen bekomme gereinigt, in Epoxidharz vergossen und wieder eingelötet. (Ja, mir ist langweilig)
Diese Woche habe ich einen Grundig 2x4 Stereo 880 wirklich komplett (alle Platinen inkl. Kopfverstärker) neu mit Elkos bestückt.
Und ja, ein berüchtigter 0,1uF Wima Foko ging beim 2280 nach 15min in Schall und Rauch auf Das sind Stinkbomben, pfui.

Die Folie vom 2280 ist an einigen Punkten mit Kupferhülsen verpresst.
Sind das elektrische Verbindungen?
Meine Überlegung wäre diese zu öffnen, zu Messen und suchen wo die Leiterbahnunterbrechung ist, diese dann mit Silberleitlack zu flicken und bevor der Lack trocknet wieder zusammenlegen.
Ich vermute einen Bruch in den Falten oben.
Ich vermute aber, daß das auftrennen wohl keine gute Idee ist und ich damit mehr kaputt mache als zu reparieren.
Leider haben mich meine Messstrippen von dem uhralt-billig-Multimeter verlassen und musste die Suche beenden.
Eine Kaufempfehlung für einen geeigneten Leitlack würde ich sehr begrüßen.
Ich habe noch nie mit einem Leitlack gearbeitet, gibts da einen der nicht brüchig wird?

MfG Mario


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BID = 1122787

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien


Zitat :
xbmc79 hat am 15 Mär 2024 17:02 geschrieben :

Und ja, ein berüchtigter 0,1uF Wima Foko ging beim 2280 nach 15min in Schall und Rauch auf Das sind Stinkbomben, pfui.


Ich ahne, dass das ein X2-Entstörkondensator war. Diese silbrig- oder gelblich-transparenten Teile von WIMA und RIFA sind keine Folien- sondern Papierkondensatoren. Und genau deswegen sterben sie auch so spektakulär. Die ersetze ich mittlerweile prophylaktisch, noch bevor ein Gerät ans Netz geht. Es gibt auch Folien-Entstörkondensatoren, die verwende ich als Ersatz.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

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BID = 1122796

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

Servus!

Die Unterbrechung im Bedienteil war damals bei meinem 2x8 auch an der Stelle der oberen Falten. Soviel ich mich erinnere, hab ich auch solch eine Kupfer-Öse als Kontaktpunkt zum Anlöten des Drahtes verwendet. Diese Lösung hat ewig lange gut funktioniert.
Auftrennen würde ich die Nieten nicht, ist auch eigentlich nicht nötig. Wenn Du das Servicemanual hast, kannst Du die Schaltmatrix im Bedienteil recht gut nachverfolgen und entsprechende Überbrückungs-Drähte (oder auch Leitlack-Verbindungen) anfertigen.

Eigentlich wundert mich das, wenn das Gerät relativ wenig benutzt wurde, dass solche groben Aussetzer im Bedienteil vorkommen...

Dass ein Entstörkondensator mit großer Rauchwolke ins Jenseits geht, hab ich bei einem Grundig GV-200 vor ein paar Jahren erlebt. Der VCR lief noch munter weiter, als schon aus allen Kühllöchern dicker Rauch heraus kam! Erst, als ich den Stecker zog, wurde die Rauchentwicklung langsam weniger. Den bestialischen Gestank hab ich heute noch in der "Erinnerungs-Nase" drin.

Gruß,
stego



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BID = 1122798

xbmc79

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Niederbayern

Ich konnte gestern nach etwa 45min Messen ganz genau die defekte Stelle lokalisieren. Auf 2 Pins kurz nach dem Stecker. Der erste Pin und der letzte Pin.
Ich hab mir jetzt einen Silberleitlack bestellt, damit dürfte man eigentlich sehr gut an die Stellen heran kommen.
Ich finde es auch sehr eigenartig. Diese Stellen sehen irgendwie schwarz verfärbt aus. Ich vermute das es von der falschen Lagerung kommt.
Zuerst dachte ich auch an einen Bruch an den Falten, aber das hat sich zum Glück nicht bestätigt
Wie gesagt ist der Recorder wie frisch aus dem Laden. Kein Staub, keine Kratzer, einfach nix. Wie frisch aus dem Laden.
Ich vermute irgendwie einen Rückläufer der fast 40 Jahre irgendwo eingelagert wurde.
Die Andruckrolle sah aus wie mit Talk beschmiert. Nach dem Reinigen mit Isopropanol ist sie wie neu.
Der Grund für die Einlagerung könnte vermutlich die defekte Mäanderplatte gewesen sein. Diese hatte einen Kratzer. Sieht aus als hätte jemand mit einer Rasierklinge die Leiterbahn durchschnitten.
Und ja, ich hab das tatsächlich gelötet! 3 Stunden bin ich da dran gesessen. Ich hätte aber eine Ersatzplatte
Also alles in allem sehr misteriös mit dem Gerät.
Achja, Antennenkabel und Din Kabel mit Beschreibung und Garantiekarte ist alles im Karton gewesen. Ich hätte nicht gedacht daß es sowas noch gibt.
Sollte ich die Folie hinbekommen, werd ich dieses Thema schließen.
Mäanderplatte löten...

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BID = 1122799

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Diese Teile waren von so Anfang 70er bis Mitte 90er in praktisch aller Unterhaltungselektronik für den deutschen Markt drin, und nicht nur in Unterhaltungselektronik - in einem uralten Toshiba-Laptop (T3100) ist mir auch schon einer hochgegangen. Wie aggressiv der Gestank ist, ist Glückssache, nach dem Rifa im Philips VR2022 konnte ich den Raum 48 Stunden nicht benützen, nach dem Wima aus dem Grundig VS-900 musste ich nur einen halben Tag lüften.

Die XY-Entstörkondensatoren im Metallbecher, die man gerne in Geräten mit Motor (Handmixer, Staubsauger, etc.) findet, stinken meistens weniger, aber gehen dafür mit einem richtig lauten Knall hoch und nehmen gern den LSS des Stromkreises mit. Manche sterben aber auch unter spektakulärer Rauchentwicklung. Mit etwas Pech kann das übrigens schon nach ungefähr 20 Jahren passieren!

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BID = 1122807

videoschrauber

Gesprächig



Beiträge: 165
Wohnort: Nürnberg

Hallo zusammen,

leider ist das mit den Tastaturfolien öfter ein Problem, das manche Tasten nicht mehr funktionieren. Problem ist tatsächlich, das die Silberschicht auf der Folie wegoxidiert (schwarz). Versucht man es etwas abzuwischen, ist manchmal alles weg. Manchmal kannn man die Unterbrechungen im Licht mit Lupe sehen. Aber mit Silberleitlack lässt sich das relativ gut beheben, aber man braucht etwas Ruhe und Gefühl, damit es nicht zu dick wird und ggf. verschmiert.

Das gleiche Problem mit den Folien habe ich auch bei den Philips VR2350, bei keinem den ich habe,funktionieren noch alle Tasten

Zur Andruckrolle, da ist tatsächlich Talkum drauf. Ich habe noch einige neue Andruckrollen von Grundig für Video2000 und frühe VHS, die sind alle fast weiß. Ich denke, es war für die Lagerung. Aber man kann sie so nutzen, hatte bisher damit keine Probleme, aber man kann es auch weg machen.

Viele Grüße
Stefan

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Ich übernehme keinerlei Verantwortung für die Umsetzung meiner Tipps! Jeder,der an einem Gerät arbeitet,muss sich bewusst sein,was er tut.

(VCR,VCR-LP,SVR,Video2000,Betamax,VHS,U-Matic,Betacam-SP,DVCAM,HDCAM,MII,D1,D2,1"B&C-Format,Laserdisc

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BID = 1122814

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

Servus!


Offtopic :

Zitat :
Wie gesagt ist der Recorder wie frisch aus dem Laden. Kein Staub, keine Kratzer, einfach nix. Wie frisch aus dem Laden.
Ich vermute irgendwie einen Rückläufer der fast 40 Jahre irgendwo eingelagert wurde.

Ab und zu gibt's sowas. Auch ich hab vor über 20 Jahren mal einen nagelneuen Grundig GV-740 HiFi gekauft, weil das eines der letzten Geräte war mit einer Ton-Aussteuerungsanzeige und manueller Aussteuerung, sprich, man kann das Gerät auch hervorragend für reine Ton-Aufnahmen verwenden. So, wie meinen damals (und auch heute) noch täglich verwendeten GV-440 HiFi. Der Nachfolger, GV-940, hatte diese Ausstattung nicht mehr, und damals nahm ich noch viel vom Radio auf, ganze Sendungen (z.B. Antenne Bayern Oldie-Show mit Raimund Wagner, Gott hab ihn selig!) auf eine E-180 drei Stunden. Die Top-Titel wurden dann irgendwann von VHS auf eine herkömmliche Audiocassette überspielt, auf diese Weise hab ich eine endlose Sammlung an Cassetten zusammen bekommen, die ich heute auch noch habe und pflege.
So, nachdem der GV-440 auch heute, nach 30 Jahren, noch läuft und die guten Radiosendungen fast gegen Null gehen, hat der "neue" GV-740 bis heute noch nicht allzu viel leisten müssen, auch er steht noch wie neu da, Handbücher, beide Fernbedienungen ohne Abnutzungsspuren, alles neuwertig.

Wenn ich mal von meiner Tante den V-2000 2x4 super "zu Lebzeiten erben" werde, bekomme ich auch ein Gerät, das trotz seiner weit über 40 Jahre (gekauft 1981) wahrscheinlich keine 50 Betriebsstunden drauf hat. Wahrscheinlich funktioniert es trotzdem -oder eben genau wegen der Nichtnutzung- nicht mehr oder schlecht.

Umgekehrt war es bei dem 2x8 mono, den ich 1999 geschenkt bekam: Der hatte in den 16 Jahren seines bis dahin verbrachten Daseins (BJ. 1983) bei seinem Vorbesitzer seeeeeehr viel leisten müssen! Der hat den 2x8 regelmäßig, nahezu täglich benutzt, an die 80 gebrauchte Cassetten, die ich dazu bekam, zeugten von der häufigen Nutzung.
Bei mir lief der noch bis letztes Jahr, als er zum x-ten mal ausfiel, machte ich aus ihm und einem 2x8 stereo ein funktionierendes Gerät, also "aus 2 mach 1".

Das nur mal so nebenbei...


Gruß,
stego

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BID = 1122825

xbmc79

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Niederbayern

@stego
Ja, das Spiel mit den Audioaufzeichnungen kenne ich ganz gut aus meiner Jugend in den 90er.
Ganauso wie Du hatte ich einen Grundig GV 540 HiFi, mit dem ich damals Schallplatten aufgenommen hatte. Der Ton war wirklich super.
Leider hab ich den nicht mehr. Der hatte auch einen ganz speziellen Fehler.
Wenn die Hausantenne angeschlossen war und man eine Indexmarke setzte, ging kurz bevor das setzen der Marke abgeschlossen war (Blinkende Schrift im Display) der Recorder plötzlich aus, Display aus und schaltete sich wieder ein (Display mit Uhr ein, aber Recorder aus).
Total verrückt. Wenn man die Hausantenne abgesteckt hat, funktionierte das aber einwandfrei
Als die Videorecorder langsam am aussterben waren, kaufte ich mir einen Philips VR 1600 SVHS für damals noch über 1000DM.
Voller Freude steckte ich meine Audioaufnahmen in den Philips und war sehr traurig.
Da ich auf dem Grundig nur Audio ohne Bild aufgenommen hatte, schwingt die Spurregelung hin und her, Ton Mono, Ton Stereo, Tonstörung...
Und nach Ende der Garantie merkte ich, daß am Front AV Eingang kein Ton durchgeschalten wird. Man hat SVideo Hosiden und Bild, aber ohne Ton.
Gab es eigentlich mal Geräte die Fehlerfrei funktionierten ???

@videoschrauber
Das erklärt weshalb die Leiterbahnen dunkel bis schwarz angelaufen sind. Danke für den Hinweis! Das mit der Andruckrolle ist auch interessant.
Einen 2350er hab ich auch noch hier, zu dem werde ich später noch kommen.
Das Tolle ist die Fernbedienung auf der fast alle Tasten vorhanden sind.
Wirklich das schönste Gerät in der 2000er Serie.
Wenn ich den Grundig 2280 wieder zusammengebaut habe, geht's mit meinem 880er weiter. Vor fast 20 Jahren machte ich mit dem ein paar Sünden. Platinen getauscht und Regler verdreht...ei ei ei.
Für den 880er mach ich ein neues Thema auf.

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BID = 1122838

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

Servus!

Das mit dem Tracking war besonders beim HiFi-Ton schon ewig ein Trauerspiel. Nur auf dem selben Gerät war der Ton störungsfrei, auf (nahezu) jedem anderen Gerät war ein mehr oder weniger lautes "Rattern" zu hören, das sind die Kopfumschaltgeräusche. In den wenigsten Fällen sind die Video- und Audioköpfe auf der Kopfscheibe UND alle Bandführungen zu 100 % EXAKT nach Norm justiert, sonst würde es diese Effekte ja nicht geben. Zum Teil sind die Abweichungen erschreckend, so kam ich z.B. bei einem GV-250 HiFi von Grundig (gehörte meinem Onkel) darauf, dass die beiden Schrägbolzen/Umlenkrollen links u. rechts neben der Kopfscheibe völlig daneben justiert waren. Sogar bei eigenen Aufnahmen "ratterte" der HiFi-Ton, mein Onkel schaltete dann immer um auf Mono-Längsspurton. Als ich das beobachtete, kam ich auf diesen Mangel, geduldiges feines Nachjustieren brachte eine enorme Verbesserung, jedoch war das "Rattern" bei Fremdaufnahmen nicht 100 % weg.

Und bei reinen Tonaufnahmen hat das Auto-Tracking keine Bild-HF zur Orientierung, muss sich also alleine an die Tonspur halten. Bei reinen Tonaufnahmen braucht mein GV-440 gut doppelt so lange, bis das Auto-Tracking abgeschlossen ist, als bei normalen Aufnahmen mit Bild und Ton.

Haut das Auto-Tracking überhaupt nicht hin, behelfe ich mir gelegentlich mit manuellem Tracking. Da kann es bei Video-Aufnahmen durchaus vorkommen, dass entweder Bild maximal gut ist, dafür der Ton leicht "rattert", oder der Ton ist einwandfrei, dafür das Bild nicht 100 % sauber. Passiert oft bei viele Jahre alte Aufnahmen.

Zu 100 % fehlerfreie Geräte gab es glaub ich nie. Dafür hätte man einen zu großen Aufwand in der Produktion und besonders in der Endkontrolle und im Abgleich machen müssen, der den Preis zu stark in die Höhe getrieben hätte. Und jeder Hersteller rechnet bewusst mit einem gewissen Prozentsatz Ausschuss bzw. Reklamationen sowie einer gewissen Fertigungstoleranz, bis zu der das Gerät noch als "in Ordnung" gilt.

Gruß,
stego

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BID = 1122844

Kleinspannung

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Beiträge: 13350
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
stego hat am 18 Mär 2024 09:57 geschrieben :

Zu 100 % fehlerfreie Geräte gab es glaub ich nie.


Offtopic :

Und genau deshalb weine ich dieser Technik keine Träne nach.
Ich kann auch nicht wirklich verstehen warum es noch Leute gibt,die da Zeit,Geld und Gehirnschmalz opfern um solche Geräte am Leben zu erhalten.
Aber ich lasse mich auch gern belehren...


_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

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BID = 1122850

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

Servus!

@Kleinspannung:
Meine Aussage bezog sich auf ALLE Arten von Geräten, nicht nur auf Videogeräte. Auch auf dem "modernen" Sektor, wie z.B. PC, Schmarrnphone usw. gibt es kaum 100 % perfekte Geräte. Schon vor vielen Jahren hörte ich einen Mitarbeiter von Intel im Fernsehen sagen "eine wirklich vollständige End-Prüfung der CPU, also 100 % aller Operationen und Funktionen, ist aus Zeitgründen nicht möglich". Also wird auch hier ein gewisser Ausschuss und eine bestimmte Fertigungstoleranz bewusst in Kauf genommen.

Offtopic :
Und so war es schon immer. Auch der olle Max Grundig hat in den 50-ern schon zu einem gewissen Teil Garantie-Rückläufer und Reklamationen einkalkuliert. Hätte er damals seine Geräte einer solch intensiven Endkontrolle unterzogen, dass wirklich sämtliche möglichen Fehlerquelle ausgeschlossen würden, dann hätten seine Geräte nicht wirklich konkurrieren können, sie wären nämlich unbezahlbar gewesen.
So einen "Fehler" hat z.B. SABA gemacht, deren Endkontrollen waren wirklich sehr aufwendig und umfangreich. Das hat sich in der Qualität und aber auch im Preis bemerkbar gemacht. Als sie das bemerkten und diese Strategie änderten (wodurch die Qualität merklich einbrach), waren die Kunden schon abgewandert. Der Kunde kaufte schon damals, und ab den 70er Jahren ganz besonders, nach dem Preis. Geiz war damals leider schon geil...


Gruß
stego

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BID = 1122872

xbmc79

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Niederbayern

Zum Thema Silberleitlack:
Ich will vor einem Fakeshop warnen.
Bitte nicht bei dukatshop.de bestellen !
Es sind eine Menge schlechter Bewertungen über diesen Shop zu finden.
Meine Bestellung wird nicht bearbeitet und das Geld ist warscheinlich weg.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: xbmc79 am 20 Mär 2024  0:06 ]

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BID = 1122876

Kleinspannung

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Beiträge: 13350
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
xbmc79 hat am 19 Mär 2024 23:55 geschrieben :

Meine Bestellung wird nicht bearbeitet und das Geld ist warscheinlich weg.

Selber Schuld!
Wohl wieder nur auf den Preis geschielt?
Reichelt,Conrad etc. wär zu einfach gewesen,oder?

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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

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