Elanpower 0 Flex-ATX Netzgerät

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: funktioniert nicht mehr

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Autor
Sonstige 0 Elanpower Flex-ATX Netzgerät --- funktioniert nicht mehr
Suche nach Netzgerät funktioniert nicht mehr

Problem gelöst    










BID = 962323

HansiE

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Beiträge: 82
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : funktioniert nicht mehr
Hersteller : Elanpower
Gerätetyp : Flex-ATX Netzgerät
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo,


ich habe hier ein "Elanpower RP-2015-00" Flex-ATX Netzteil

Fehlerbeschreibung:
Netzgerät funktioniert nicht mehr.
Ich habe es mit einem Netzteil Tester überprüft, dabei blinkt dieser ständig kurz auf, da dieser pulsartig bestromt wird. Es macht den Eindruck als wie wenn das Netzgerät ständig ein und ausschalten würde. Wenn ich die 230V Netzspannung trenne habe ich am Ausgang für ca 2,5 Sekunden Spannung.


Hänge ich eine Halogenbirne als Grundlast von 20W an 12V, leuchtet diese nicht, auch der Netzgerätetester zeigt keine Reaktion.

Trenne ich nun wieder die Netzspannung, leuchtet kurz danach die Glühbirne kurz auf und mein Netzteil Tester wird ebenfalls kurz bestromt.

Verfügbare Messgeräte:
Bauteiletester
Multimeter
Stromzange incl Frequenzmesser.

Könnt Ihr mir ein paar Tipps geben wo ich zuerst anfangen soll den Fehler zu suchen?
Ist vielleicht der Oszillatorkreis defekt, oder eher ein ELKO der einen Kurzschluss verursacht?
Optisch gesehen ist kein ELKO aufgebläht.



LG Hans




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BID = 962335

HansiE

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Beiträge: 82

 

  

noch zwei Fotos







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BID = 962337

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13637
Wohnort: 37081 Göttingen

Was ist das denn? Siehe rote Kreise!

Gruß
Peter



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BID = 962341

trafostation

Schriftsteller



Beiträge: 581

Hallo,
Kann durchaus an einem Elko liegen, aber eher ein kleiner der den Schaltregler versorgt, oder aber ein Kurzschluss eines Bauteils.
Da hilft nur Bauteile prüfen, bei so einem Flex ATX eine eher mühsame Sache weil die so dicht bepackt sind, da darf man erstmal eine ganze Menge auslöten, angefangen bei den Litzen der Kaltgerätebuchse zur Platine.
Alternativ ein Neues einbauen.

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BID = 962345

HansiE

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Beiträge: 82

Hallo,

erst mal danke euch beiden.
nun Fotos ohne Bildrauschen, die anderen waren ja furchtbar schlecht.


@Ottiffany, gut beobachtet, es ist eine Ader für den Lüfterstecker abgerissen, vermutlich weil ich das Netzgerät schon so oft geöffnet hatte.


@ trafostation, verbaut wurde ein DM311.
Na, dann werde ich mich die Tage mal beschäftigen, mit Bauteile überprüfen.




Die wenigen Lötstellen die nicht mehr zu 100% Inordnung waren, hatte ich nachgelötet.


















[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am 31 Mai 2015 23:14 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am 31 Mai 2015 23:15 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am 31 Mai 2015 23:15 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am 31 Mai 2015 23:29 ]

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BID = 962346

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13637
Wohnort: 37081 Göttingen

Bilder mit Irfan View verkleinern!
Auf Bild, dann Größe ändern und weiter siehe Bild:



Gruß
Peter





P.S.
Hat sich wohl jetzt erübrigt

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am 31 Mai 2015 23:36 ]

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BID = 962349

HansiE

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Beiträge: 82

@ Otiffany, habs bemerkt dass die Fotos zu groß waren


Ich habe am Schaltregler eine Spannung von 14,99V anliegen (an GND und VCC)


VCC und Vstr messe ich 267V

Damit kann man wohl noch nicht viel sagen.
Ich verstehe folgende Angabe im Schaltplan nicht „Precision Fixed Operating Frequency: 67KHz“, heißt das, dass der Schaltregler den Übertrager mit konstanten 67KHz taktet?

Es ist furchtbar anstrengend ohne Schaltplan unter Spannung zu messen, die Platine ist überbevölkert :-).

Ich werde mich die Tage weiter damit beschäftigen.


Weiß jemand von euch ob man irgendwo einen Schaltplan von diesem Schaltnetzteil herbekommen könnte?

LG Hans

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BID = 962359

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Lohnt sich der Aufwand?
Ab 7 Euro gibts neue Netzteile.
Ob sie mechanisch passen, musst du selbst herausfinden. http://www.pollin.de/shop/p/MDk4OTM.....ts=24

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BID = 962363

trafostation

Schriftsteller



Beiträge: 581

Nicht zu kompliziert an die Sache rangehen !, welche Frequenz der Schaltregler hat ist nicht relevant, nachdem dein Netzteiltester kurz aufgeblinkt hat erledigt der IC seine Aufgabe.
Aber er kann es vielleicht nicht richtig weil die Versorgungs Spannung zusammenbricht, wenn du Kapazität/ESR von Elkos messen kannst mach das, ansonsten tauschen, schau mal was in der Nähe des IC für ein kleiner Elko ist.
Auch kann ein eventueller Startwiderstand des IC hochohmig sein.

Viel Spannung messen brauchst du auch nicht, primärseitig bis zum IC dürfte alles ok sein.(eventuell Widerstand)
Fast alle Fehler abseits der Elkos lassen sich mittels Dioden und Widerstandsmessung finden, sehr hilfreich ist aber auch ein Bauteiletester.
Checke mal die Dioden, vor allem die Schottky, und evetuelle FET, sonstige Transistoren, Widerstände.
Erstmal im Schnelldurchgang eingebaut, bei Zweifel auslöten, was natürlich insgesamt recht zeitaufwändig ist.
Die Alternative dazu wurde ja schon genannt.

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BID = 962365

HansiE

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Beiträge: 82


Zitat :
perl hat am  1 Jun 2015 06:34 geschrieben :

Lohnt sich der Aufwand?
Ab 7 Euro gibts neue Netzteile.
Ob sie mechanisch passen, musst du selbst herausfinden. http://www.pollin.de/shop/p/MDk4OTM.....ts=24



Hallo Perl, leider kein passendes dabei.
Zudem habe ich Angst vor Billignetzteile, es soll ja im Fehlerfall nicht alles um die Ohren fliegen.
Ich hatte zwar schon als Beispiel einige billigst China Steckernetzteile in der Hand, viele sind nach den ersten Betriebsminuten bis Betriebsstunden abgefackelt. Zum Glück hat keines der angeschlossenen Geräte Schaden genommen.


Klar stellt sich die Frage ob sich das hier noch rentiert, um gute 55€ aufwärts sollte es bereits wirklich kompatible Netzgeräte geben, das würde sehr viel Reparaturzeit sparen.

Ich sehe es so:
+Lernzwecke (habe noch einige defekte aber hochwertige Netzgeräte hier, wie z.B. Seasonic)
+um Bauteile für nur wenige Cent eine Reparatur leisten.
+Nachhaltigkeit -> Vermeidung von Müll.
+ riesen Freude wenn ich wieder etwas repariert habe
- Zeitaufwand

Ich habe schon einige Steckernetzgeräte und Schaltnetzgeräte in Haushaltsgeräten repariert (Schaltregler, Dioden, ELKO's), nur in so einem Netzgerät ist mir einfach zu viel Technik dabei, da blicke ich "alleine" einfach nicht mehr durch.


lg Hans


[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am  1 Jun 2015 10:26 ]

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BID = 962366

HansiE

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Beiträge: 82


Zitat :
trafostation hat am  1 Jun 2015 09:06 geschrieben :

Nicht zu kompliziert an die Sache rangehen !, welche Frequenz der Schaltregler hat ist nicht relevant, nachdem dein Netzteiltester kurz aufgeblinkt hat erledigt der IC seine Aufgabe.
Aber er kann es vielleicht nicht richtig weil die Versorgungs Spannung zusammenbricht, wenn du Kapazität/ESR von Elkos messen kannst mach das, ansonsten tauschen, schau mal was in der Nähe des IC für ein kleiner Elko ist.
Auch kann ein eventueller Startwiderstand des IC hochohmig sein.

Viel Spannung messen brauchst du auch nicht, primärseitig bis zum IC dürfte alles ok sein.(eventuell Widerstand)
Fast alle Fehler abseits der Elkos lassen sich mittels Dioden und Widerstandsmessung finden, sehr hilfreich ist aber auch ein Bauteiletester.
Checke mal die Dioden, vor allem die Schottky, und evetuelle FET, sonstige Transistoren, Widerstände.
Erstmal im Schnelldurchgang eingebaut, bei Zweifel auslöten, was natürlich insgesamt recht zeitaufwändig ist.
Die Alternative dazu wurde ja schon genannt.




Besten Dank, ja einen Bauteiletester habe ich, wie erwähnt. Kapazität und ESR zu messen ist somit kein Problem.
Habe heute noch einen stressigen Tag, werde morgen damit weitermachen.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am  1 Jun 2015 10:25 ]

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BID = 962430

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2771
Wohnort: Allgäu

Schwingt das Netzteil besser an, wenn du es warmföhnst?? Ich kenne es von ATX-Netzteilen, dass häufig die dicken Siebelkos direkt an den Ausgängen austrocknen. Die würde ich einfach mal tauschen...

Viele Grüße
Bubu

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BID = 962459

HansiE

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Beiträge: 82

Hallo,

einer der beiden Kondensatoren am Schaltregler ist kaputt, habe die gestern nachts noch ausgelötet und gemessen.
Anstatt 100µF hatte der nur noch 57,68µF und einen ESR von 11Ohm, tja, besten Dank für eure Hilfe, damit dürfte der Fehler gefunden sein.

Werde nun was passendes bei Reichelt suchen und auf meine Bestellliste setzen.


Was denkt Ihr, soll ich eine komplette ELKO Kur machen?


@ Bubu83, das werde ich mir merken

Besten Dank für eure tolle Unterstützung, ich hätte alleine viel viel länger nach dem Fehler gesucht.


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BID = 962494

trafostation

Schriftsteller



Beiträge: 581

Wenn du vom Durchmesser passende bekommst könntest du die Sekundären gleich mit tauschen, wahrscheinlich nicht notwendig, sehen noch gut aus, lassen sich auch im eingebauten Zustand überschlagsmäßig messen, wenn das Messgerät "in circuit" tauglich ist.
Den zweiten kleinen vielleicht auch wechseln, wenn es eh eine Bestellung ist.
Im übrigen ist das mit der Kapazität nicht so genau es darf auch ein 150uF rein, wenn der passt, aber unbedingt Low ESR und 105°.

Ach, vielleicht könntest du nach der Reparatur kurz eine Rückmeldung geben ob der Fehler damit behoben ist, wäre nett, damit wir uns auch freuen können

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BID = 962499

HansiE

Gelegenheitsposter



Beiträge: 82

Hallo Trafostation,

den zweiten Kleinen, der am Schaltregler sitzt habe ich auch auf die Bestellliste gesetzt.
Lt. Datenblätter der Originalhersteller handelt es sich um Standardkondensatoren, hatte aber betreffend Auswahl "möglichst hohe Lebensdauer" Low-ESR Kondensatoren in die Bestellliste gepackt.
Die sekundärseitigen ELKO's, hierbei nehme ich immer brav die Low ESR, wenn ich die mal austausche.

Selbstverständlich gebe ich Bescheid sobald ich die neuen Typen einlöte, ob das Netzgerät danach wieder funktioniert. Ich freue mich auch schon sehr darauf.
Habe vor die Tage meine Bestellung auf zu geben, allerdings habe ich noch paar andere dinge vor (Lernurlaub -> Abendschulung).

Wegen meinem Komponententester, es ist leider kein "in circuit" Tester, danke für den Hinweis, jetzt weiß ich welchen ich kaufen hätte sollen.
Hab meinen direkt aus China, war spottbillig, kann aber jede Menge testen, von dem her ist er äußerst praktisch. Das was mir an meinem Tester nicht gefällt ist dass er keine +/- Polung besitzt, somit werden auch Kondensatoren verpolt getestet. wie sich das auf die Lebensdauer der ELKO's und Tantal auswirkt kann ich nicht sagen. vielleicht kannst du mir dies beantworten.


Vielen lieben Dank für eure Hilfe!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: HansiE am  2 Jun 2015 20:51 ]

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