Miele Geschirrspüler Spülmaschine G 1470 Reparaturtipps und Ersatzteile zum Fehler: F14 mit überholter UW-Pumpe Im Unterforum Geschirrspüler - Beschreibung: Tipps für Reparaturen an Geschirrspülern, Spülmaschinen, Spülautomaten
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BID = 1134132
Ferdi Schulz Gerade angekommen
Beiträge: 3
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Geräteart : Geschirrspüler
Defekt : F14 mit überholter UW-Pumpe
Hersteller : Miele
Gerätetyp : G 1470
Kenntnis : Artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Gerätetester (VDE 0701/0702)
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Guten Morgen.
Ich heiße Ferdi und bin neu hier. An weißer Ware arbeite ich kaum, aber ich kann Elektronik.
Bei unserer Miele G1470 machte die Umwälzpumpe Geräusche. Spülvorgang und Spülergebnis waren aber ok.
Beim Ausbau und Zerlegen der Umwälzpumpe zeigte sich, dass die Dichtung vom Pumpengehäuse zum Motor nicht mehr richtig dichtete und durch den Laugenaustritt das Lager beschädigt wurde. Die Undichtigkeit muss schon eine Weile bestanden haben, denn die Bodenwanne war unter der Pumpe schon kräftig korrodiert.
Was habe ich unternommen:
1. Zunächst habe ich eine gebrauchte Tausch-Umwälzpumpe eingebaut.
Wasser läuft ein, Pumpe springt für nicht mal 1 Sekunde an und wird abgeschaltet. Die Pumpe wird noch einige Mal kurz angesprochen, dann kommt F14 und die Maschine pumpt ab.
Ich habe die Pumpe, die freigängig war, wieder ausgebaut.
2. Weil diese Tauschpumpe recht warm wurde, habe ich Sorge gehabt, sie hätte mir vielleicht die Reglerplatine zerschossen. Deshalb wurde die alte ( die ursprüngliche, erste) Pumpe wieder zusammengesetzt und eingebaut. Damit lief die Maschine wie sie soll. Die Elektronik war also noch heil.
3. Damit fiel die Entscheidung zur Überholung der alten Pumpe. Der Pumpenkopf und das Motorlager wurde gegen Neuteile ersetzt. Eingebaut und – ihr ahnt es schon: F14. Genau so wie bei der gebrauchten Austauschpumpe!
4. Ich dachte mir dann, dass vermutlich der Anlaufstrom mit der neuen Dichtung zu groß wird. Ich öffnete deshalb die Pumpe erneut und setzte die Dichtung mit Ballistol an den Dichtflächen wieder zusammen. UND: Die Maschine lief – ca. 70 Minuten lang, dann wieder F14. Ich denke da war die Schmiere abgewaschen und deshalb der Anlaufstrom bereits wieder zu hoch.
5. Der Gebrauchtteile-Händler hat daraufhin auf den Druckschalter getippt. Ich war da skeptisch, denn mit der alten Pumpe und dem vorhandenen Druckschalter funktionierte das Ganze ja. Aber wenn Leute das den ganzen Tag machen, liegt da ja auch ein gewisser Erfahrungsschatz vor.
Daher habe ich 2 Druckschalter mitgenommen und eingesetzt: Wieder F14.
6. Weil ich einen mechanischen Fehler an der überholten Umwälzpumpe ausschließe, habe ich jetzt die Elektronik auseinander. Die Kontakte zu den Steckern und die Shuntwiderstände sehen ok aus. Die Elkos waren optisch unauffällig und deren elektrische Prüfung in der Platine ebenso.Lauter saubere Lötstellen.
???? Hat jemand von euch den Schaltplan der Elektronik ?????
Es fand sich eine eingeschweißte Übersichtsschaltung im Gerät, aber nix Genaues.
So langsam gehen mir die Ideen aus.
Einen stumpfsinnigen Elkotausch werde ich nicht vornehmen, obwohl ich alles da hätte.
Meine Arbeitshypothese ist, dass die Pumpen-Blockierungserkennung der Elektronik zu empfindlich reagiert und damit – ggf. durch Bauteilealterung – zu schnell anspricht.
Habt ihr noch eine Idee?
Danke fürs Lesen bis hierhin, ich wünsche euch ein schönes Wochenende. :--)
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ferdi Schulz am 24 Jan 2026 11:28 ] |
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BID = 1134133
taktgenerator Schriftsteller
    
Beiträge: 949 Wohnort: Bayern
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Der Pumpenstrom wird nicht überwacht. Wenn die Pumpe läuft und Wasser im Gerät ist muss die Pumpe Druck aufbauen. Der Druck wird vom Niveauschalter überwacht. Kein Druck = F14
Also herausfinden, warum die Pumpe nur 1s läuft. In Richtung Wicklungen und Ansteuerung suchen.
Druckschalter kann man pauschal neu machen mit einem Neuteil. Kein überholten scheiß oder gebraucht. Das taugt alles nichts. Die Einstellschrauben sind sicherheitsrelevant und dürfen nicht verstellt werden. |
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BID = 1134134
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13421 Wohnort: Schwegenheim
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Neuen Druckschalter einbauen.
Elektronik erkennt den Spüldruck nicht.
Darauf achten, daß die Stecker des Druckschalters exakt so eingesteckt wurden, wie sie vorher drin waren, sind idR sogar farblich markiert. Die Elektronik erkennt ob die Stecker Phase/Neutralleietersei5tig richtig gesteckt sind, das muß übereinstimmen.
Motorlager der Pumpe zu erneuern ist unnötig, die gehen nie kaputt.
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VDE Sicherheitsregeln beachten !Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Wer absolut keine Ahnung hat rufe eine Elektrofachkraft !
Diskussionen über Ersatzteilpreise sinnlos, interessiert mich nicht.
Richtig oder gar nicht, murksen kann jeder selbst zu Hause
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BID = 1134135
Ferdi Schulz Gerade angekommen
Beiträge: 3
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Danke dir für deine schnelle Antwort.
Zitat :
taktgenerator hat am 24 Jan 2026 12:29 geschrieben :
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Der Pumpenstrom wird nicht überwacht.
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Ok, was macht dich da so sicher? Auf der Platine sind zwei parallel geschaltete 120 Ohm 4 Watt Widerstände im Ausgangskreis des Umwälzpumpenmotors. Das sieht sehr nach elektronischer Überlastsicherung aus.
Zitat :
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taktgenerator:
Wenn die Pumpe läuft und Wasser im Gerät ist muss die Pumpe Druck aufbauen. Der Druck wird vom Niveauschalter überwacht. Kein Druck = F14
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Wir reden vom gleichen Schalter? Position 300 im ET Kastalog, s. Bild.
Gibt es einen weitern Drucksensor / -schalter der mir bisher entgangen ist?
Zitat :
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Druckschalter kann man pauschal neu machen mit einem Neuteil. Kein überholten scheiß oder gebraucht. Das taugt alles nichts.
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Ok, bei einem ranzigen Gebrauchtteil weiß man nie, das stimmt. Aber 120 Flocken bei Miele? Und wie gesagt, die Maschine lief ja bis zur Motorrevision (s. 2.). Das Ding ist über 20 Jahre alt, das Plastik das die Elektronik hält fällt auseinander und die Blende lässt daher kaum noch spannungsfrei anbringen. Ich scheue mich ein teures Neuteil auf Verdacht einzubauen.
Ach ja und da ist noch ein Problem - das wollte ich aber erst machen wenn sie läuft:
Der Gebläsemotor kommt am Gehäuse an und nervt mit Scherbelgeräuschen.
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BID = 1134136
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13421 Wohnort: Schwegenheim
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Die Elektronik überwacht ausschließlich den Druck über den Niveauschalter Pos. 300 im ETK.
Ein Volumenstrom wird nicht überwacht, es gibt nur einen blasenberuhigten Trübungssensor im Zuflußrohr zum oberen Sprüharm für das Automatikprogramm.
Die Gebläseachsen waren bei den frühen G1000 schlecht gerändetl, da laufen die Gebläsegitter auf der Achse davon. Seriennummer und Index vom Gerät ?
Für das Elektronikgehäuse der alten VI Modelle gibt es einen REpSatz.
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BID = 1134137
Ferdi Schulz Gerade angekommen
Beiträge: 3
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Oh, sorry, das hat sich jetzt überschnitten. Ich schreibe langsam.
Zitat :
driver_2 hat am 24 Jan 2026 14:32 geschrieben :
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Neuen Druckschalter einbauen.
Elektronik erkennt den Spüldruck nicht.
Darauf achten, daß die Stecker des Druckschalters exakt so eingesteckt wurden, wie sie vorher drin waren, sind idR sogar farblich markiert. Die Elektronik erkennt ob die Stecker Phase/Neutralleietersei5tig richtig gesteckt sind, das muß übereinstimmen.
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Die Stecker sitzen richtig, vorher skizziert und Bilder gemacht.
Wisst ihr wie der Schalter genau schaltet? Ein /aus oder um ?
Ich frage mich, ob "Druck ein" simulierbar ist und ob ihr das schon mal versucht habt.
Zitat :
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driver_2:
Die Elektronik überwacht ausschließlich den Druck über den Niveauschalter Pos. 300 im ETK.
Ein Volumenstrom wird nicht überwacht, es gibt nur einen blasenberuhigten Trübungssensor im Zuflußrohr zum oberen Sprüharm für das Automatikprogramm.
Die Gebläseachsen waren bei den frühen G1000 schlecht gerändetl, da laufen die Gebläsegitter auf der Achse davon. Seriennummer und Index vom Gerät ?
Für das Elektronikgehäuse der alten VI Modelle gibt es einen REpSatz.
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Gut, nur die 300.
Typ: HG 03
32/ 64676388
Danke.
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