Philips LCD Fernseher  37PFL3403D/12

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: Geht nicht mehr an

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Autor
LCD Philips 37PFL3403D/12 --- Geht nicht mehr an
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BID = 883777

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18
 

  


Geräteart : LCD TV
Defekt : Geht nicht mehr an
Hersteller : Philips
Gerätetyp : 37PFL3403D/12
______________________

Hallo Forum,

ich habe mit meinem Philips 37PFL3403D/12 das Problem, dass das Gerät beim Verbinden mit der Steckdose nicht mehr angeht. Er "springt kurz an" und geht sofort wieder aus. Klick - Klack, Klick - Klack.

Da ich selbiges Problem mal mit einem Samsung hatte und damals nur einige Kondensatoren auf dem Netzteil tauschen musste, habe ich das hier auch getan (bzw. im Elektronikshop machen lassen).

Das Problem wurde dadurch aber leider nicht behoben. Nun bin ich auf folgenden Beitrag in diesem Forum gestossen, wo das gleiche Problem beschrieben war: https://forum.electronicwerkstatt.d......html

Dort hat "Acky" das Problem durch den Tausch der gleichen Kondensatoren behoben. Allerdings scheint er, soweit man das derm Thread entnehmen kann, alle 4 Kondensatoren als 22pF 6KV identifiziert.

Ich hatte bei mir folgende Kondensatoren erkannt und einbauen lassen:
C327, C330 und C333 -> 33pF 6KV
C329 -> 22pF 6KV

Kann es sein, dass der Fehler durch die zu großen Werte weiterhin besteht? Wäre ein Austausch auf 22pF der anderen 3 Kondensatoren erfolgsversprechend?

Vielen Dank im Voraus
und viele Grüße
ahooge

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BID = 883878

tobi1983

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Augsburg

 

  

Normalerweise sind in einem Netzteil für den schlechten Anlauf die Elektrolythkondesatoren im primären Bereich verantwortlich. Diese befinden sich aber im µF-Bereich.

Ich denke willkürlich Kondensatoren tauschen, ist hier nicht die Lösung. Eher die Versorgungsspannungen vom Netzteil (sekundärseitig) messen und ob diese auch da hingehen, wo sie hingehören.

Grüße.

Erklärung von Abkürzungen








BID = 883880

tobi1983

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Augsburg

Du hast ein Q522.1E LA Chassis von Philips. Ich habe hier das benötigte Service Manual. Zeigt der TV einen LED Blinkfehlercode (bestimmtes Intervallblinken)?

Grüße.

Erklärung von Abkürzungen

BID = 883884

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

Hallo Tobi,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ganz willkürlich war das ja nicht, da die Kondensatoren, wie in meinem Samsung damals und wie bei Acky aus dem verlinkten Thread verkohlt waren.
Bei Acky hatte das ja, wenn auch scheinbar mit anderen Kondensatoren, funktioniert.

Das Blinken sieht man, soweit ich gelesen habe wohl nur, wenn der TV in ein bestimmten "Hilfe, ich kann nicht starten"-Modus fällt. Das macht er leider nicht mehr. Auch über eine Stunde hinweg nur noch an-aus ohne Blinkcodes.
Der TV gehört eigentlich meiner Schwester. Sie hatte berichtet, dass anfangs, als der Fernseher nach längerer Zeit manchmal noch anging, ein Blinken mit 9mal rot, Pause, 9mal rot, Pause, usw. zu sehen war.

Habe ich ansonsten eine Möglichkeit, diese Codes nochmal zu sehen (Servicemode o.ä.?)

Viele Grüße
ahooge

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BID = 883885

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

So,

ich habe jetzt nochmal mit meinem Multimeter an zwei nicht belegten, beschrifteten Pfostensteckern (?) gemessen. Zwischen Klick und Klack geht die Spannung kurzzeitig hoch. Ich denke bis auf 12 Volt (entsprechend der Beschriftung), aber mein Messgerät ist nicht schnell genug. Mal sehe ich 8,9V, dann 11,3V.

In den Strom-An-Phasen nehme ich auch ein hohes Piepen war. Ich weiß aber nicht, ob das auch so wäre, wenn das Gerät noch funktionieren würden.

VG
ahooge

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BID = 883888

tobi1983

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Augsburg

Da ist ein Schluss drauf. 9x Blinken heisst laut dem Service Manual "Supply fault". Also sprich in der Versorgungsspannungsfehler seitens des NT´s.

Wieviel Volt misst Du am dicken Ladeelko im primären Netzteil (C808)?

Achtung Spannungen bis 450 V/DC.

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BID = 883891

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

Hi,

hmm. Das könnte schon ein Problem für mich sein. Bis 450V.
Mein Messgerät misst nur bis 300V, bzw. ist nur bis 300V abgesichert.
Außerdem weiß ich nicht so genau, wie ich das messen kann. Ich habe halt aufgrund der kurzen Verbindungskabel nicht die Möglichkeit, die Platine im ausgebauten Zustand zu testen, da es ohne die Verbindungen gar nicht einschaltet.
Ok, da könnte ich aber den Weg verfolgen, um die Spannung an den Beinen von z.B. Widerständen in der Umgebung zu testen.

D911 und R901?

Allerdings bleibt das Problem mit dem Netzteil!? Aber eigentlich dürfte dort noch keine Spannung > 275V anliegen, oder?


Viele Grüße
ahooge

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ahooge am 13 Apr 2013 20:53 ]

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BID = 883897

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

Hi,

ok. Ich habe mir nochmal die richtigen Messpunkte rausgesucht und mein Messgerät riskiert

Es liegen standardmäßig so 215 - 220 Volt an. Wenn das Geräte schaltet, also zwischen Klick und Klack geht die Anzeige auf über 290V. Ob es noch mehr wird kann ich nicht sagen, da wieder das Messgerät vermutlich zu langsam ist und bei 300V sowieso schluss macht.

Nochmal vielen Dank für Deine Hilfe,

viele Grüße
ahooge

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BID = 883915

elmo_cgn

Schriftsteller



Beiträge: 535
Wohnort: Köln

Hallo Ahooge,

miss mal im spannungsfreien Zustand den Widerstand zwischen den Ausgangsspannungspins vom Netzteil nach Masse.
Wenn dort irgendwo ein Schluss ist, dann Verbindung trennen und prüfen ob der Schluss im Netzteil oder der angeschlossenen Platine ist.

Gruß,
Elmar

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BID = 883928

tobi1983

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Augsburg

Du gehst mit den Prüfspitzen direkt an den Elko von der Unterseite her. OK, laut Deinem Bericht, geht es Richtung 300 V/DC. Das ist schon mal ok. Ich schrieb ja bis 450V/DC. Oftmals liegen aber nur zwischen 300 und 380V am Ladeelko an.

Da das Service Manual über 26 MB hat, ist es ein wenig schwierig es Dir per EMAIL zu schicken. Ich werde Dir nur mal das Power Supply zur Verfügung stellen. Mit Schaltbild ist die Fehlersuche mit Sicherheit einfacher...

Grüße.

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BID = 883932

tobi1983

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Augsburg

Anbei das Power Supply


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BID = 883948

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

Hallo,

vielen Dank nochmal Euch beiden. Ich habe alle Pins der Pfostenstecker, die zur Hauptplatine rübergehen durchgemessen. Habe nirgendwo einen Schluß feststellen können. Immer so 400 - 900 Ohm. Auch den freien, nicht genutzten Pfostensteckern (Da sind überwiegend 24V Ausgänge, an den genutzten 12V und 3,3V)

Grundsätzlich hilft das Schaltbild sicher. Ich kann ich daran auch mal versuchen. Allerdings habe ich nur eine gewisse elektronische Grundbildung und keine Berührungsängste. Ich erkenne und kenne die meisten der Bauteile auf dem Schaltbild, kann mit dem Messgerät umgehen usw.
Ich bezweifle aber, dass ich ohne Eure Hilfe den Fehler in einer für mich solch komplexen Schaltung finde. Vielleicht habt Ihr noch einen Tipp, wo ich ggf. noch konkret messen kann?

Grundsätzlich müsste doch dieses An- und Ausschalten bedeuten, dass entweder irgendwo eine Sicherheitsschaltung greift, oder dass ein Kondensator nach erreichen einer bestimmten Ladung den Fehler verursacht, oder?

Viele Grüße
ahooge

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BID = 883969

elmo_cgn

Schriftsteller



Beiträge: 535
Wohnort: Köln

Hallo Ahooge,

die von dir getauschten Kondensatoren sitzen aber nicht auf dem Netzteil ?
Wenn die auf der Inverterplatine sitzen, dann steck die mal ab und starte die Kiste.
Wenn das nichts bringt, baue alles wieder zusammen und prüpfen, ob die 3,3 Volt Standbyspannung vorhanden sind.

Gruß,
Elmar

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BID = 883970

ahooge

Gerade angekommen


Beiträge: 18

Hi,

die getauschten Kondensatoren sind schon mit auf der Netzteilplatine, aber so wie es aussieht nicht auf dem Plan von Tobi mit drauf. Evtl. ist das ein extra Abschnitt. Die sitzen direkt an dem Hochspannungsausgang, der zu den Inverterplatinen geht.
Hier besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass ich falsche Werte gewählt habe. Aber ob 33 statt 22 pF zu dem gleichen Fehler führt ist fraglich.

Die 3,3V an dem Pfostenstecker liegen an. Interessanterweise sind diese auch permanent messbar. Die 12 und 24V Spannung sind nur "zwischen Klick und Klack", also zwischen den Schaltvorgängen messbar. Allerdings kommen die 3,3V ja lt. Plan auch von einem anderen Transformator. T901 statt T601 (Dieser heisst auf der Platine T1 - ist aber ja auch das 37" Modell).

Am T601 scheint also vor und nach den Schaltvorgängen keine Eingangsspannung anzuliegen.

Viele Grüße
ahooge

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ahooge am 14 Apr 2013 17:16 ]

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BID = 884015

elmo_cgn

Schriftsteller



Beiträge: 535
Wohnort: Köln

Hallo Ahooge,

wenn die 3,3 Volt Standbyspannung vorhanden sind, die anderen Ausgangsspannungen bis zum Abschalten des Netzteils vorhanden sind ist das Netzteil wahrscheinlich O.K.

Prüfe die Halbleiter im Inverterteil und die Wandlertrafos durch Vergleichsmessungen zwischen den Trafos.

Gruß,
Elmar

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