Hallo Forum,
Es geht darum, ein Nebengebäude sinnvoll zu elektrifizieren. In dieser Übersicht sind die Rahmenbedingungen ersichtlich:
- A = Hauptgebäude, ehemaliges Bauernhaus. HAK in der oberen linken Ecke von A, HV ca. 3m entfernt.
- B = Wagenschopf, heute als Einstellhalle benutzt. Gegen C hin lange Seite offen. Momentan ohne Beleuchtung und/oder Steckdosen. Anschluss einiger kräftiger Verbraucher geplant (Kompressor, Schweissapparat, grosse Schleifmaschine, Hebebühne (Gabel), anständige Beleuchtung.
- zwischen B und C durchgehend überdacht
- C = ehemalige Schweinescheuer, 2 Türen an den schmalen Seiten. Bestehende 3x1.5mm^2 Leitung von HV zu C. (gestricheltes Rohr) Daran angeschlossen ist eine Steckdose + 2 Leuchtstoffröhren im Innern von C sowie eine Steckdose an der Aussenwand gegen B hin (Anschluss des Weidezaungeräts).
Das ganze ist über einen FI (30mA) geführt.
Nun ist es so, dass die bestehende Leitung wie in den folgenden beiden Bildern gezeigt geführt ist:
- beidseitig stehende Betonröhren, ca. 1.5m tief
- Durchmesser ca. 10-12cm
- unten liegende Strecke ca. 12m lang, schätzungsweise auch Betonröhren gleicher Machart.
- Übergang stehend-liegend: keine gebogene Röhre, mehr oder weniger scharfer Winkel.
- zusätzlich zu Leitung ist scheinbar ein schon etwas angerosteter Draht drin, der beidseitig greifbar ist, wohl als Einzugsdraht für später (also jetzt..)
- Diese Installation: >40jährig
- Im Detailbild ist zusätzlich zur Leitung ins Betonrohr der Blitzableiter (links) sowie der Haus-Anschluss ab Freileitung (rechts) zu sehen.
Und nun kommen die Fragen:
Ich denke, dass es am sinnvollsten ist, beim Rohrende "C" irgendwo eine Unterverteilung zu platzieren und von da aus die diversen Verbraucher in B und C zu versorgen.
Welcher Querschnitt wird da sinnvollerweise verlegt? Wie erwähnt kommen ein paar Verbraucher dran, die Gleichzeitigkeit der Benutzung hält sich aber voraussichtlich in Grenzen.
Zudem: Wie bringe ich eine Leitung mit ordentlichem Querschnitt durch das beschriebene Rohr? Zuerst ein Kunststoff-Leerrohr "durchmurksen", damit das Kabel dann besser rutscht?
Das ganze soll auch in Zukunft mit FI abgesichert werden.
Im Forum habe ich schon diverses gelesen zu maximaler Kabellänge bei bestimmtem Querschnitt/Strom und damit zusammenhängend "Selektivität" und ähnliche Begriffe. Da ich aber nicht Elektriker bin, bin ich auf eure Hilfe angewiesen.
Vielen Dank für die Antworten!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: cholertinu am 3 Aug 2006 21:15 ]