Hallo kaikai,
na das freut uns doch!
Die ungeeigneten Lüsterklemmen mußten also ordentlichen Klemmen weichen und die Federdeckel sind durch vorschriftsmäßig verschraubte ersetzt. Prima!
Und Du hast sogar schon nicht nur den Isolationswiderstand gemessen, sondern auch bereits durch Messung des Schleifenwiderstands nachgewiesen, daß die Abschaltbedingung erfüllt ist. Sehr gut!!!
Hat Dir ein örtlicher Elektriker die erforderlichen Meßgeräte ausgeliehen oder mußte für die Anschaffung derselben nun der nächste Jahresurlaub dran glauben?
Woran es gelegen haben mag?
Nunja, Strom hat (ähnlich wie Wasser) einen ziemlich kleinen Kopf.
Werden halt doch Deine ach so gut isolierten "Käbelchen" gewesen sein. Nicht ohne Grund verheimlichst Du uns ja nach wie vor, was das genau für Teile waren. Nur daß es sich um feindrähtige Leiter handelt, hast Du noch verraten. Aber solche sind für diese Art von fester Verlegung ebenfalls völlig ungeeignet. Auch lassen sie sich oft nicht korrekt anschließen, da die Klemmen der meisten Geräteeinsätze nur für starre Leiter geeignet sind. Wenn überhaupt, hätten Aderendhülsen zum Einsatz kommen müssen...
Denke daran:
Gerade in einer Anlage ohne FI-Schutzschalter können nicht absolut korrekt installierte Betriebsmittel, vor allem auch Steckdosen, zu einer erheblichen Gefahr für Gesundheit und Leben von Personen sowie zu Bränden führen.
Nach gefestigter Rechtsprechung ist der zuletzt ausführende Installateur (also hier DU!!!) verantwortlich für die Sicherheit der Anlage. Das Strafmaß für fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung sowie fahrlässige Brandstiftung findet man im StGB...
Ist die Sache das wirklich wert?
In diesem Sinne
grüßt Dich
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"