Anschluss: Autarkes Kochfeld und räumlich entfernter Backofen an Herdanschlussdose

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Autor
Anschluss: Autarkes Kochfeld und räumlich entfernter Backofen an Herdanschlussdose
Suche nach: kochfeld (2211) backofen (4104) herdanschlussdose (392)

    







BID = 884333

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)
 

  


Hallo zusammen!

Szenario:
In einer Küche soll in der Nähe der Herdanschlussdose ein autarkes Kochfeld betrieben werden. Auf der andere Seite des Raumes soll ein Einbaubackofen in einem Schrank (auf Frauhöhe) stehen. Beide Geräte sollen nun an der Herdanschlussdose angeschlossen werden.

Herdanschlussdose: 5x2,5mm² Leitung an Drehstrom, Außenleiter jeweils abgesichert mit einpoligen LSS B16
Kochfeld: 7400W (Schraubanschlüsse für 2 Phasen)
Backofen: 3650W (Schukostecker)

Geplantes Vorgehen:
Neben der Herdanschlussdose wird ein Abzweikasten (Aufputz) angebracht, der über eine 0,5m lange Leitung (H05VV-F, 5x2,5mm²) mit der Herdanschlussdose verbunden wird.
Vom Abzweigkasten geht dann
- eine 3m lange Leitung (H05VV-F, 5x2,5mm²), die mit L1,L3,N,PE verbunden ist (braun bleibt ungenutzt), zum Kochfeld und
- eine 10m lange Leitung (H05VV-F, 3x2,5mm²), die mit L2,N,PE verbunden ist, zum Backofen ab.
Die Leitung zum Backofen soll unter den Küchenschränken bis zum Ende der Küchenzeile lose auf dem Boden und von da an in einem Installationsrohr an den Wänden entlang bis zu einer Schukosteckdose (Aufputz) für den Backofen verlegt werden.

Ist aus Eurer Sicht etwas gegen diese Vorgehensweise einzuwenden?
Vielen Dank für Eure Hilfe!


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Consystor am 17 Apr 2013 20:05 ]

BID = 884354

elo22

Schreibmaschine

Beiträge: 1403
Wohnort: Euskirchen
Zur Homepage von elo22

 

  


Zitat :
Consystor hat am 17 Apr 2013 20:00 geschrieben :

Ist aus Eurer Sicht etwas gegen diese Vorgehensweise einzuwenden?


Wie lang ist die Leitung von der Sicherung bis zur Steckdose? Dafür brauchst auf jeden Fall einen 30 mA RCD.

Lutz

BID = 884358

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)

Danke für Deine Rückfrage!

Die Leitung von der Herdanschlussdose zum Sicherungskasten beträgt m.E. weniger als 20m. Ab welcher Leitungslänge zur Herdanschlussdose wäre die 10m Leitung zum Backofen mit 3x2,5mm² denn als problematisch anzusehen?
Hierbei geht es um den Spannungsabfall, oder?

a) Wenn für den Backofen eine FI-Schukosteckdose (Aufputz) verwendet wird, ist dann gegen die Gesamtinstallation etwas einzuwenden?

b) Wenn anstelle der Steckdose für den Backofen eine Abzweigdose (Aufputz) angebracht und der Backofen an diese angeklemmt wird (also ohne Schuko-Stecker), ist dann dagegen etwas einzuwenden?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Consystor am 18 Apr 2013  7:41 ]

BID = 884359

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704

AP Abzweigdosen haben meist keine Zugentlastung der abgehenden Leitung, Es gibt dazu sogar Doppel Herrdanschlussdosen mit entsprechend Klemmstellen und 2 Zugentlastungen.

Ansonsten ist das durchaus allgemein gebräucliche Vorgehensweise, die Zuleitung einfach unter der Küchenzeile i Sockel verschwinden zu lassen. Wüsste auch nichts,w as dagegen spricht, bei richtiger Materialauswahl der Leitung.

BID = 884364

ergster

Stammposter



Beiträge: 379
Wohnort: Nähe Dortmund

Richtig. Setz anstelle von nem Abzweigkasten ne doppelte Herdanschlussdose. Da Schließt du die Geräte dann direkt an. Die Zuleitung des Backofens mit dem Schukostecker lässt sich ja sicher einfach entfernen.

Den Backofen würde ich sowieso nicht über den Schukostecker betreiben. Früher oder später wird der ankokeln.

BID = 884367

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Also entweder mit dem 3x2,5mm² direkt auf die Klemmen im Backofen, oder wenn das nicht möglich ist (gibt leider schon Backöfen ohne Klemmen) dann Schuko-Stecker abschneiden und eine einhache AP-Herdanschlussdose setzen.

BID = 884371

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten!
Ich bin kein Elektroinstallateur, sondern nur ein Nebenfach E-Techniker. Das Ganze soll deshalb natürlich von einem Elektroinstallateur abgenommen werden aber ich wollte mich nicht blamieren.

Es handelt sich um eine Mietwohnung, weshalb ich an der bestehenden Installation nichts ändern will. Da ich keine Doppel-Herdanschlussdose kenne, in die ich zusätzlich zu den beiden ausgehenden Leitungen auf sinnvolle Weise die eingehende Aufputzleitung (vom bestehenden Herdanschluss) hinein kriege, habe ich eben an einen Abzweigkasten gedacht. Dieser soll natürlich passende Kabelverschraubungen erhalten. Es gibt ja sogar welche mit Knickschutz.

Um das lose Kabel hinter der Fußleiste zu schützen, habe ich an einen flexiblen Kunststoff-Schutzschlauch (Wellrohr) gedacht.

Ob der Backofen (BOSCH) mit einem Schuko-Stecker daherkommt, weiß ich nicht. Am liebsten wären mir auch Schraubanschlüsse. Will den Stecker nämlich nicht abschneiden (wg. Garantie-Blabla). Deshalb habe ich den "schlimmsten Fall" beschrieben.

BID = 884382

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704

Du kannst natürlich gleich direkt unter der bestehenden Herdanschlussdose eine doppelte Geräteanschlussdose sezten, und diese mit einem kurzen Stück 5x2.5mm² speisen.


http://www.elektroradar.de/Installa.....0.htm

BID = 884384

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)

@fuchsi
Danke für die vorgeschlagene Herdanschlussdose.
Wenn mir diese Doppel-Herdanschlussdose neben den beiden Ausgängen die Möglichkeit des ordentlichen Anschlusses einer Aufputz-Zuleitung bietet, nehme ich sie gerne.
Bei den Herdanschlussdosen, die ich bisher gesehen habe, konnte man nur eine Unterputz-Zuleitung anschließen.

Wegen der Backofen-Leitung:
Ich nehme statt der 10m langen H05VV-F 3G2,5 zum Backofen eine H07RN-F 3G2,5 .
Die lasse ich dann lose hinter der Sockelleiste verschwinden (ohne zusätzliches Wellrohr) und sollte der Backofen doch einen Schukostecker aufweisen, schließe ich eine ordentliche Gummi-Schukokupplung an das H07RN-F.
Dann brauche ich auch keinen RCD, oder?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Consystor am 18 Apr 2013 12:55 ]

BID = 884385

un23

Stammposter



Beiträge: 399
Wohnort: Neckartenzlingen


Zitat :
Consystor hat am 18 Apr 2013 12:47 geschrieben :

Dann brauche ich auch keinen RCD, oder?


Egal, ob Du ihn brauchst, bau ihn rein. Die Heizelemente der Backöfen neigen nach einiger Zeit zu Isolationsfehlern, da ist es dann gut, den FI zu haben.

Gruss
un23

BID = 884390

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)

Ich habe gesehen, dass es Aufputz-RCDs gibt. Diesen könnte ich natürlich zwischen der Doppel-Herddose und der 10m Zuleitung zum Backofen schalten.
Allerdings habe ich gelesen, dass bei der Installation von RCDs Vorsicht geboten ist (Stichwort: TN-C-System).
Wäre ein solches vorhanden, müsste man sich den Anschluss einer sehr teuren RCD-Steckdose überlegen, wenn ich das richtig verstanden habe und das für eine Steckdose, an der wirklich nur der Backofen hängen wird.

Ich weiß nicht einmal, ob in der Wohnung ein RCD fürs Bad vorhanden ist - eine solche Investition wäre schon sehr sinnvoll. Das werde ich mir alles noch genauer ansehen müssen aber im Endeffekt hängt der Rest vom Elektroinstallateur uns seiner Abnahmefreudigkeit ab.
Ich habe bisher noch nie etwas von einem Elektroinstallateur abnehmen lassen. Aber bei der Wohnung um die es geht, handelt es sich um die neue meines Bruders. Dem habe ich vorgeschlagen, dass ich das mache aber ich will auch, dass ein Elektroinstallateur es abnimmt.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Consystor am 18 Apr 2013 13:30 ]

BID = 884395

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Gummileitung würde ich keine nehmen, da diese nach einiger Zeit "zerbröselt". H05VV-F ist schon die richtige Wahl. Hinter der Sockelleiste sollte die mechanische Beanspruchung keine schwere Leitungsbauart erfordern.

Bei fachgerechter Installation (Abnahme durch einen Fachbetrieb) sollte die Gewehrleistung durch das fehlen des Schukosteckers nicht beeinträchtigt werden. Ich schließe immer alle Backöfen so an. Das ist mir viel lieber, als wenn dann die Bude abbrennt, da hilft nämlich die Gewehrleistung des Backofenherstellers auch nicht weiter.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: shark1 am 18 Apr 2013 13:50 ]

BID = 884397

Consystor

Gelegenheitsposter



Beiträge: 56
Wohnort: Aachen (NRW), Albstadt (BW)

@shark1
Alles klar! Das klingt sinnvoll und dann befolge ich Euren Rat natürlich.
AP-Doppel-Herddose neben bestehendem Herdanschluss, überall H05VV mit den genannten Querschnitten und AP-Herdanschlussdose auch beim Backofen anstelle eines Schuko-Steckers.

Vielen Dank Euch nochmal! Habt mir sehr weitergeholfen!


Es sei denn, Ihr habt noch eine Anmerkung?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Consystor am 18 Apr 2013 14:28 ]

BID = 884400

didy

Schreibmaschine

Beiträge: 1775

Wenn es bei der AP-Steckdose geblieben wäre, hätte ich etwas gegen die lose Verlegung der Zuleitung unter der Küchenzeile gehabt. Denn die Steckdose hat ja keine Zugentlastung, und dann hätte man unter der Küchenzeile ziehen können.

Aber mit Festanschluss statt Steckdose hat sich das erübrigt.

BID = 884406

ego

Inventar



Beiträge: 3093
Wohnort: Köln

Wenn ich daß nun richtig verstanden habe, soll der Backofen nun über 3 kaskadierte Herdosen angeschloßen werden?

Warum nicht ganz einfach die vorhandene Dose gegen eine Doppelkammerdose ersetzen, und beide Geräte direkt daran anschliessen? Jede Klemmstelle ist eine Fehlerquelle!


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