Also nochmal vorweg. Ich bin kein Fachmann und sollte lieber die Finger von allem lassen. Klar nachvollziehbar, aber nö.
Das Geld reicht leider auch nicht für die beste Lösung. Das mit der Steckdose war schonmal ein guter Input, hatte die als ich die Preise gesehen habe sofort abgeschrieben, aber ich guck nochmal. Die würde ich in meinem Fall trotzdem aller Pfuschmanier via Steckerkabel in eine vorhandene Steckdose stecken. Mit der vorhandenen Installation will ich (nun doch) nichts am Hut haben. Ist alles auch ne Mietwohnung, sollte also auch recht unkompliziert wieder abmontiert werden können.
Also für alle die hier reinstolpern, nicht nachmachen. ES IST LEBENSGEFÄHRLICH. Denke das ist im Grunde was jeder von euch hier loswerden will
Aber back to business. Dass ich nen eigenen Stecker an die starren Leitungen montiere, ist schonmal absoluter Käse. Dachte ich würde das Kabel dann eben so bombenfest an der Wand montieren, dass es einfach absolut kein Spiel hat. Es sollte ja auch nicht ein und ausgesteckt werden. Trotzdem, hab jetzt mal sone Leitung besorgt und nix da, das Zeug ist noch starrer als gedacht. Da wären wir also bei dem Ende schonmal bei einer flexiblen Leitung. Weiter aus eigenen Recherchen scheinen die 2,5mm Leitungen und passende Stecker in flexibel nicht unbedingt gängig zu sein, außer vllt bei Baustellenkabeln für extreme Belastung. In meinem Fall ist es ein Schlafzimmer wo evtl mal ne mobile Klima dran kommt. Die ist zwar natürlich auch nicht ohne, ist mit 2000W angegeben, im Normalgebrauch kommt die aber nur auf circa 1000W. Ob die irgendwelche Spikes beim Einschalten des Kompressors von sich gibt, keine Ahnung. Ist zwar Billigkram, aber zumindest in neu. Also alles keine Werkstatt oder Küche wo man die 16A/3600W im Auge behalten müsste. Sollten diese Alternativen zum üblichen FI-Sicherungskasten, mit der Klima unzufrieden sein, kommt die halt woanders hin. Rein sicherheitshalber würde ich die eh erst an meine Konstruktion packen, wenn sich das System für ein paar Monate bewährt hat.
Also worauf ich eigtl hinausmöchte: 1,5mm fertiges Steckerkabel an zB Fi-Steckdose, von dieser mit 2,5-Leitung weiter zu den Steckdosen. Einwände? Außer dass es eben eigtl Pfusch ist. Da gäbe es halt auch noch meine Verteilerdose. Hätte erwartet hier auf Widerstand zu treffen. Dass diese Aufteilung einen weiteren potentiellen Schwachpunkt darstellt ist mir klar, aber gibt es hier rein FI-technische Einwände? Normal soll soweit ich weiß jeder Kreislauf seinen eigenen FI bekommen, oder wäre es hier noch im Rahmen? Jede Abzweigung käme auf circa 7-8 Meter mit jeweils 2-3 Doppelsteckdosen.
Eine weitere Schwachstelle wär die Wandbefestigung des Steckerkabels. Habe hier noch nichts gefunden was mich zufriedenstellen würde. Diese Nagelschellen natürlich sowieso nicht

Aber auch die Iso-Dinger sind mir irgendwie zu wenig. Hätte gerne etwas was man mit zwei Schrauben befestigen kann. Hätte hier im Kopf etwas aus nem kleinen Kunststoffklotz (hitze- und bruchbeständig) zu fräsen. Aber gerne auch was Konformes, wenn ihr da helfen könntet.
Auch gerne nochmal, es ist alles noch lange nicht in der Mache, geh da erst dran bis alles geklärt ist. Kram wie welche Klemmen am besten geeignet sind, wieviel mm abisoliert werden sollen etc. Habe hier noch paar Wago Federklemmen, die sollten ja auch für das mehrdrahtige Steckerkabel taugen. Muss nochmal gucken was genau das für welche sind, sind glaube ich auch bis 32A zugelassen. Wer weiß am Ende gieß ich den Verteilerkasten noch mit Vergussmasse aus
Hmm eins was mir gerade auffällt, mehrdrahtiges Kabel an Fi-Steckdose... Müsste dann wohl auch noch ne Übersetzung zu einadrig hin. Also das gefällt sogar mir nicht wirklich. Mal gucken.
Grüße, Frank