1000 Fragen zur richtigen Elektroinstallation

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1000 Fragen zur richtigen Elektroinstallation
Suche nach: elektroinstallation (1683)

    










BID = 92073

Super-Mario

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Hallo,
ich bin durch folgenden Beitrag auf Euer Forum gestossen
https://forum.electronicwerkstatt.d.....br%3E
und nach lesen der Materie und einiger anderer Artikel hier mehr als unschlüssig, was ich nun machen soll....

Also díe Vorgeschichte:
Ich, gelernter IT-Systemelektroniker, mit den '5 goldenen Regeln', div. Schaltungen und einigen (wenigen?) Grundlagen der Elektrotechnik vertraut, bin dabei 'Eigenleistung' für mein Reihenhaus zu machen.
Zur Seite steht mir ein gelernter Elektriker und entsprechend ein Meister für die Abnahme.

Problem Nr.1 ist:
Der Elektriker der mir zur Seite steht ist nicht so zuverlässig, wie ich gedacht hatte... ausserdem scheint er in der Berufschule gepennt zu haben :evil:
Der Elektriker, der die Abnahme macht is noch 2 Wochen in Urlaub :(

Problem Nr.2 ist nun technisch und aufgrund Problem Nr.1 nicht 'fachgerecht' durch mich zu lösen:
Im moment liegen im OG 2 Kabel mit 5*1,5mm² das gibt laut o.g. Forumbeitrag Probleme, wenn mehrere LS bzw. Phasen auf einem Kabel liegen (laut meinem Elektriker nicht unbedingt...). Das eine Kabel kann ich noch ohne Probleme gegen drei 3*1,5mm² ersetzen, aber das 2te teilt sich in ner Hohlwanddose in 2 weitere 5er. Das eine 5er geht an nen Taster im Flur mit Steckdose und das 2te an nen Taster. An dem 2ten Taster ist auch der Schalter für das Bad und von dort aus die Verdrahtung des Bades.
Kann das so laufen, weil das Taster sind? Der Gang läuft dann aber mit über den FI ?!?!?

Problem Nr.3 - habe bei Euch gelesen, dass in Rigipswänden usw. höhere Querschnitte/niedrigere Belastung notwendig ist. Da das Haus aus Kalksandstein ist sind alle Leitungen entweder in den Regipswänden im Kabelkanal oder über den Boden in Kunststoffrohr (FBY-EL, M20) verlegt. Gibt dies Probleme? Die Mantelleitungen sind (NYM-J) 3x1,5 qmm... und sollten eigentlich mit 16A LS-Schaltern abgesichert werden.

Hoffe ich konnte das gut rüberbringen - wenn nicht nachfragen
Was sagen die Leute vom Fach dazu?

Gruß SubbaMario

BID = 92106

blademaker

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Hi,
zu Problem Nr.1
wenn dein Elektriker wirklich zu blöd ist, dann , aber eventuell ist er es doch nicht, brauch da noch ein paar Infos, vielleicht musst du auch machen
Bei der Sache mit dem Meister hilft nur abwarten und trinken.

Problem Nr.2
Man kann NYM-J5x1,5 natürlich von dem Verteiler aus ziehen, kommt halt drauf an was man damit machen will. Sollte es so sein, das man es macht um z.B. auf den L1 das Schlafzimmer, den L2 das Wohnzimmer und den L3 das Kinderzimmer zu legen, ist es meines Wissens nicht zulässig.
Bei dem zweiten Kabel, welches die Taster speist und auch das Bad, bist du sicher das da alle drei Außenleiter (L1,L2,L3) "drin" sind? Weil für mich hört es sich eher so an, als ob da eventuell nur ein Außenleiter vorhanden ist und die anderen beiden vielleicht zu einem Stromstossschalter (meist Eltako) in der UV gehen, das wäre zu überprüfen! Dann wäre es meines Wissens zulässig das 5x1,5 zu nehmen. Da im Bad und im Flur i.d.R. wenige Verbraucher sind, wird es öfters mal auf eine Sicherung gelegt.
Ob der Gang dann mit über den FI-läuft weiß ich nicht, denke aber schon, sollte er zumindest, weil sonst würde das Bad ja nicht und da ist er ja mit am nötigsten.

Zu Problem Nr.3
Der Rigips ist normal nicht das Problem, nur das meistens hinter dem Rigips etwas Wäredämmendes ist :D.
Aber normalerweise darfst du bei NYM3x1,5, egal ob Verlegeart A,B1,B2,C immer mit 16A absichern. Dazu kannst du dir ja mal ein Tabellenbuch schnappen und nach Verlegarten blättern (DIN VDE 0298 Teil 4).

Also guck nochmal genau nach, frag eventuell nochmal und dann meldest du dich und wir entscheiden dann ob oder

Gruß
blademaker








BID = 92124

SPS

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Hallo,

auserdem ist der Spannungsfall zu beachten.

Bei 16A Sicherung und 1,5mm² wenn der Verteiler neben dem Zähler.

Die Leitungen bis zur letzten Steckdose dürfen ca. 18m lang sein.


Eine Absicherung 5*1,5 mit 3 Stromkeisen sollte nicht mehr gemacht werden.

Besonders im Büro Anlagen mit vielen EVG....

Zulässig ist es nach meiner Meinung noch.
Im Schlafzimmer Kinderzimmer.... sicher kein Problem.

Hier ist die Übersicht wichtig. Es wird nicht mit Drehstrom gerechnet.

Verteilerkasten mit mehreren Kammer für jeden Stromkeis und Beschriften.Oder Klemmkasten mit Reihenklemmen.

Ab diesen Kasten in die Zimmer mit 3 Ader.

Einen eigenen Verteiler halte ich für besser.

mfg SPS

[ Diese Nachricht wurde geändert von: SPS am 16 Aug 2004 12:16 ]

BID = 92139

Super-Mario

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Zitat :
blademaker hat am 16 Aug 2004 10:58 geschrieben :

Bei der Sache mit dem Meister hilft nur abwarten und trinken.


Sicherlich richtig, da die Kabel aber über den Boden gezogen werden/wurden und der Estrisch/die FBH in der nächsten Woche rein soll, kann ich solange nicht warten...


Zitat :
blademaker hat am 16 Aug 2004 10:58 geschrieben :

Problem Nr.2
Sollte es so sein, das man es macht um z.B. auf den L1 das Schlafzimmer, den L2 das Wohnzimmer und den L3 das Kinderzimmer zu legen, ist es meines Wissens nicht zulässig.


So hab ich das aus o.g. Beitrag rausgelesen... laut meinem befreundeten Elektriker sei das aber kein Thema (hat letzte Woche die richtige Verdrahtung in der Abzweigdose diesbezüglich geprüft...) Hier ist es aber kein allzugrosser Aufwand noch Kabel nachzuziehen... was ich heute auch machen werde.


Zitat :
Bei dem zweiten Kabel, welches die Taster speist und auch das Bad, bist du sicher das da alle drei Außenleiter (L1,L2,L3) "drin" sind? Weil für mich hört es sich eher so an, als ob da eventuell nur ein Außenleiter vorhanden ist und die anderen beiden vielleicht zu einem Stromstossschalter (meist Eltako) in der UV gehen, das wäre zu überprüfen!


Es exestiert noch keine Elektroverteilung... UV ist keiner geplant, nur ein HV im Keller. Aber genau dies ist die Frage! Im Gang soll halt von 6 (od. 7) Schaltern aus das Licht geschalten werden; kombiniert mit nem Timer (Treppenlichtautomat)... Die Frage ist nun reicht die Adernanzahl und, vorallem, ist dies erlaubt (der Elektriker wird ja nach VDE prüfen und seine Abnahme - vorraussetzung für den Zähleranschluss - u.U. nicht geben)?
Hier wäre der Aufwand um einiges höher, da die Wände bereits verputzt sind. Muss also bald geklährt werden/sein


Zu Problem Nr.3
Der Rigips ist normal nicht das Problem, nur das meistens hinter dem Rigips etwas Wäredämmendes ist :D.
Aber normalerweise darfst du bei NYM3x1,5, egal ob Verlegeart A,B1,B2,C immer mit 16A absichern. Dazu kannst du dir ja mal ein Tabellenbuch schnappen und nach Verlegarten blättern (DIN VDE 0298 Teil 4).


Werd mal den Friedrich rauskramen (der is zwar IuK könnte aber was drinnen stehen)... irgendwo hab ich den noch

Danke erstmal @blademaker für die schnelle Antwort...
Ach ja: ist jedenfalls nicht verkehrt, obwohl für das Vertrauen, was ich in gesetzt habe auch nicht verkehrt is....



SPS hat am 16 Aug 2004 12:15 geschrieben :

auserdem ist der Spannungsfall zu beachten.
Bei 16A Sicherung und 1,5mm² wenn der Verteiler neben dem Zähler.
Die Leitungen bis zur letzten Steckdose dürfen ca. 18m lang sein.


Auch wenn ich nur überschlage, glaube ich dann habe ich auf dem Dachboden ein echtes Problem....
4m im Kabelkanal... für alle Kabel, dann ca 3m pro Stockwerk sind fürs Dach schon 10m... von dort - wegen der FBH am Rand entlang - nahezu einmal um das Haus (6m*10m)... komme ich auf 34m... was jetzt am besten umplanen? Grösseren Querschnitt in die erste Dose?? :-?
Alle anderen Leitungswege sind auf jeden Fall unter 20m...


cya SubbaMario


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Super-Mario am 16 Aug 2004 13:43 ]

BID = 92149

Teletrabi

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Also mit den 5 adern im Gang, das kan nshcon so korrekt sein, da dort Taster verbaut sind, muss ja irgendwo ein stromstoß´schalter isntalliert werden. und wenn's im Keller ist... Wenn man bis dorthin durchgängig 5 Adern legt, stimmt das schon so (siehe Bild; ggf. zuzsätzliche Abgriffe für Flurlampen (mitte) bzw. deren Taster parallel geschaltet mit reindenken).

Dachboden? brauchst du 16A? Ggf. nur mit 10A sichern, dann hast du immerhin schon mal 18m *(16/10) = 28,8m möglicher Leitungslänge. Oder halt gegen 2,5mm tauschen, dann sind's bei 16A 30m, bei 13A 37m und bei 10A schon 48m.

Was die andere 5adrige Leitung betrifft - Wenn dort dann L1, L2, L3 aufgeteilt werden, muss die auf jeden Fall über einen gemeinsamen Schalter freischaltbar sein, das dürfte dan nauf einen 3poligen Autoamten hinauslaufen, was wiederum bedeutet, dass man in allen angeschlossenen Räumen im Dunkeln steht, wenn der LS auslöst. Man kan nzwar alternativ auch drei einzelne Autoamten nehmen + dripoligen Schalter, aber da kann man genausogut gleich 3 Leitungen legen.

Was die Absicherung mit 16A betrifft - wenn mehrere Leitungen nebeneinander liegen, wird das bei Rohr/Hohlwandinstallation schon kritisch bei 3x1,5mm². Stichwort Häufung.



BID = 92161

Super-Mario

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Zitat :
Teletrabi hat am 16 Aug 2004 14:10 geschrieben :

Also mit den 5 adern im Gang, das kan nshcon so korrekt sein, da dort Taster verbaut sind, muss ja irgendwo ein stromstoß´schalter isntalliert werden. und wenn's im Keller ist... Wenn man bis dorthin durchgängig 5 Adern legt, stimmt das schon so.


Das Problem is aber, dass das Bad hier mit drüber laufen muss...


Zitat :

Dachboden? brauchst du 16A? Ggf. nur mit 10A sichern, dann hast du immerhin schon mal 18m *(16/10) = 28,8m möglicher Leitungslänge. Oder halt gegen 2,5mm tauschen, dann sind's bei 16A 30m, bei 13A 37m und bei 10A schon 48m.


Was weiss ich? Die 10A Sicherungen sind halt teurer - Hab ich einen Nachteil dadurch? Wird mal ein Kinderzimmer oder Schlafzimmer werden. Also TV,Stereoanlage und PC sollte man schon einplanen. Einen elektr. Rolladen hat es auch (Leistung )
Kann ich z.B. 2,5mm² in das DG legen und von dort dann das 1,5mm² weiter? Oder is sowas unüblich?


Zitat :

Was die Absicherung mit 16A betrifft - wenn mehrere Leitungen nebeneinander liegen, wird das bei Rohr/Hohlwandinstallation schon kritisch bei 3x1,5mm². Stichwort Häufung.


Pro Rohr ist nur ein Strohmkabel vorhanden. In der Hohlwand seh ich das Problem auch nicht so, da hier nur an einer Stelle mehrere in einer Verteilerdose zusammenlaufen... aber die ersten 5m Kabel sind mit allen anderen Kabeln (aus SAT und KAT5) in einem Kabelkanal verlegt.

D.h. am besten das gesamte Haus mit 10A-LS-Schaltern absichern?

BID = 92166

Super-Mario

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Zitat :
Teletrabi hat am 16 Aug 2004 14:10 geschrieben :

Also mit den 5 adern im Gang, das kan nshcon so korrekt sein, da dort Taster verbaut sind, muss ja irgendwo ein stromstoß´schalter isntalliert werden. und wenn's im Keller ist... Wenn man bis dorthin durchgängig 5 Adern legt, stimmt das schon so.


Das Problem is aber, dass das Bad hier mit drüber laufen muss...


Zitat :

Dachboden? brauchst du 16A? Ggf. nur mit 10A sichern, dann hast du immerhin schon mal 18m *(16/10) = 28,8m möglicher Leitungslänge. Oder halt gegen 2,5mm tauschen, dann sind's bei 16A 30m, bei 13A 37m und bei 10A schon 48m.


Was weiss ich? Die 10A Sicherungen sind halt teurer - Hab ich einen Nachteil dadurch? Wird mal ein Kinderzimmer oder Schlafzimmer werden. Also TV,Stereoanlage und PC sollte man schon einplanen. Einen elektr. Rolladen hat es auch (Leistung )
Kann ich z.B. 2,5mm² in das DG legen und von dort dann das 1,5mm² weiter? Oder is sowas unüblich?


Zitat :

Was die Absicherung mit 16A betrifft - wenn mehrere Leitungen nebeneinander liegen, wird das bei Rohr/Hohlwandinstallation schon kritisch bei 3x1,5mm². Stichwort Häufung.


Pro Rohr ist nur ein Strohmkabel vorhanden. In der Hohlwand seh ich das Problem auch nicht so, da hier nur an einer Stelle mehrere in einer Verteilerdose zusammenlaufen... aber die ersten 5m Kabel sind mit allen anderen Kabeln (aus SAT und KAT5) in einem Kabelkanal verlegt.

D.h. am besten das gesamte Haus mit 10A-LS-Schaltern absichern?

BID = 92197

Teletrabi

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Was ist das Problem mit dem Bad? Ist das alles eine Wohnung? (= der selbe Zähler?) Außer, dass dann die Hausgemeinschaft über den Gemeinschaftszähler den Badverbrauch mitfinanziert oder bei Abrehcnung über den Wohnungszähler der Bewohner die Flurbeleuchtung sponsort, sehe ich da keine (technischen) Probleme.
Einziger Nachteil ist, dass beim Auslösen des FIs sowohl Flur als auch Bad kein Strom mehr hat, aber normalerweise sollte bei einer intakten Installation so schnell kein FI auslösen, mal abgesehen von Feuchtigkeitsansammlungen an Außensteckdosen o.ä., die aber eigentlich auch nicht oft vorkommen sollten bei korrekter Ausführung.

Häufugn bezieht sich nur auf den parallelen verlauf von Leitungen Einführugn in eine gemeinsame Dose aus verschiedenen Richtungen ist egal, ebenso sehr kurze Strecken, z.b. um alle Leitungen von oben einzuführen o.ä.

TV, PC, Anlage, das macht zusammen vllt. 500W = 2A. Rolladenmotor dürfte auch keine Leistungen im Kilowatt-Bereich verlangen. (was haben die üblicherweise? 100W oder so? keine Ahnung...)

Eigentlich kann man sagen, dass im normalen Haushalt üblicherweise 10A-Absicherungen ausreichend sind, zumindest wenn die Räume alle einzeln gesichert werden.
Ausnahmen bilden natürlich Geräte mit großer Heizleistung, also Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, da sollten's schon 16A sein. Mikrowelle mag ggf. auch hin und wieder B10er werfen, wenn noch was anderes dranne hängt. Da helfen dann C10-Automaten, die höheren Einschaltstromstöße verkraften.

Wenn sonst kein größerer Leistungsbedarf(Hobbyraum/Werkstatt mit Kreissäge u.ä.) besteht, reicht i.A. eine Absicherung über 10A, 16 hat natürlich größere Reserven, brauch dann u.U. aber auch größere Kabelquerschnitte...

Die ersten paar Meter in einem Kanal halt ich bei 16A und 1,5er Leitung nicht für empfelenswert.

wieviele Leitungen leigen denn da?

BID = 92319

blademaker

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Also, wenn der Flur und das Bad über einen LS und einen FI zusammen laufen, macht das wohl nix, höchstens das dann halt beides dunkel ist, sollte LS oder FI auslösen. Ich mache je nach Kundenwunsch das ganze Stockwerk über den FI, meistens nur Flur (+ den Raum in dem sich die UV befindet, falls nicht Flur) ausgenommen, damit man den Sicherungskasten noch findet.

@ Super-Mario
Wie du verlegst noch KAT5? Ich kann unter KAT7 gar nix mehr einkaufen

@ all
Auch wenn ihr mich jetzt am liebsten grillen würdet, aber achtet ihr wirklich darauf ob das 3x1,5 wirklich nur 18m vom Zähler bis zur letzten Steckdose ist? Verwendet ihr z.B. schon bei 20m 2,5mm² oder halt nur noch ein 10A LS? Bzw. messt ihr vor dem verlegen ob überhaupt 230V hinter dem Zähler ankommen, was macht ihr wenns 1,2V mehr sind oder weniger? Wie genau ist euer Messgerät?

BID = 92353

SPS

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Hallo blademaker,

"Bzw. messt ihr vor dem verlegen ob überhaupt 230V hinter dem Zähler ankommen, was macht ihr wenns 1,2V mehr sind oder weniger? Wie genau ist euer Messgerät?"

Spannungsfall wird nicht gemessen, sondern bei der Planung berechnet.


Das in der Praxis vieles anders gemacht wird, wissen wir alle.
Auf eine Frage wie es richtig ist, gibt es aber nur eine Antwort.

Der Installateur muß entscheiden und haftet.

mfg SPS


BID = 92359

dc0pz

Neu hier



Beiträge: 33

wenn die komplette Anlage fertig ist die entpsrechende Erstprüfung für elektrische Anlagen durchführen lassen und das entsprechende Prüfprotokoll gemäß DIN VDE 100 Teil 610 - Erstprüfung von elektrischen Anlagen sich aushändigen lassen. Derjenige der die Anlage abnimmt und gegenzeichnet ist auch gleichzeitig verprflichtet und verantwortlich für diese Prüfung.
Dieses Prüfprotokoll dient aber auch gleichzeitig als Basis für die alle vier Jahre stattzufindenen Widerholungsprüfungen gemäß VDE 0105 Teil 100



BID = 92360

Teletrabi

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Im privaten Bereich gibt es keine Wiederholungsprüfungsverpflichtung.

Was dein Bild eigentlich besagen?

Eine erst bei der Abnahme auffallende Unzulänglichkeit hilft auch keinem weiter, da ist es zwar schön, wenn dann der Meister haftet, nützt dem Kunden aber nciths, wen ndie Bude abgebrannt ist.
Und wenn der Meister sich weigert, die Analge freizugeben, kommt der Stress mit der Nachbesserung, zum einen mit deren Finanzierung, zum anderen mit dem Zeitverzug durch nachträgliche arbeiten...
Das sollte man schon besser jetzt abklären, ob das korrekt ist oder nicht und ggf. ändern.

@Mario:

Ich würde deinen Elektriker doch mal drauf ansprechen auf den geteilten Drehstromkreis und den Spannungsfall auf der Leitung über den Dachboden sowie das Problem mit der Häufung im Kabelkanal. - Um dann zu sagen "machen wa aber trotzdem so" muss er sich immerhin schonmal damit auseinandersetzen, vllt. hat er bislang auch einfach nach dem Motto "wird schon passen, das rechnen spar ich mir" gehandelt und ist einfach davon ausgegangen, dass es schon so ok sei, wie er's ausgeführt hat.
Und wenn da mit Absicht Grenzwerte ignoriert wurden, wird er so merken, dass du nicht Vorbehaltlos alles so hinnimmst und sich das ggf. nochmal überlegen, ob er das so verantworten will.

BID = 92361

blademaker

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Also von einer Wiederholungsprüfung im privat Bereich ist mir auch nichts bekannt. §536 BGB sieht soweit ich das sehen kann auch nur Mietrecht vor.

Das man eigentlich rechnet ist mir auch klar, aber was ist wenn vom EVU nur 228V, anstatt 230V ankommen, haftet dann dieses? Weil meistens sind die Kabel ja schon verlegt und auch oft schon verputzt bevor der Zähler eingebaut wird.

BID = 92455

Super-Mario

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Zitat :
Teletrabi hat am 16 Aug 2004 16:46 geschrieben :

Was ist das Problem mit dem Bad? Ist das alles eine Wohnung? (= der selbe Zähler?) ..., sehe ich da keine (technischen) Probleme.


Mir war nur wichtig, dass die Anzahl der Adern wirklich langt und es nicht VDE o.ä. wiederspricht, Gang und Bad über den selben LS und FI laufen zu lassen.


Zitat :

Ausnahmen bilden natürlich Geräte mit großer Heizleistung, also Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, da sollten's schon 16A sein. Mikrowelle mag ggf. auch hin und wieder B10er werfen, wenn noch was anderes dranne hängt. Da helfen dann C10-Automaten, die höheren Einschaltstromstöße verkraften.


Werden bis auf die Mikrowelle alle seperat angefahren...
In der Küche wurde in die Hohlwand eine Abzweigdose gesetzt - dadurch (von dort in 2 Richtungen weiter) ist die Gesamtlänge ca 10m und ner 16A steht für die Mikrowelle nix im Wege... :)


Zitat :

Die ersten paar Meter in einem Kanal halt ich bei 16A und 1,5er Leitung nicht für empfelenswert.

wieviele Leitungen leigen denn da?


*hm* das Problem ist, dass es einen 'Revisionsschacht' gibt, durch den alle Leitungen gelegt werden (sollen).
Die 4 Leitungen für Küche (2*Herd, Geschirrspüler und Steckdosen) wurden durch einen Durchbruch im Küchenboden an die andere Seite des HVTs angefahren (und kommen auch in einen Kabelkanal - oder wäre Panzerrohr hier besser geeignet?).
Die restlichen Leitungen jedoch liegen in besagtem Kabelkanal zusammen mit SAT und Kat5. SAT geht allerdings richtung Dach. Kat5 sind 24 Kabel.
Anzahl der Stromkabel (geschätzt) sind ca. 18?!? + 2*16mm² zur Erdung (SAT und Bad), wobei die Leuchten und Schalter (6 Kabel) im Hausgang und die Etagenverteiler der Fussbodenheizung (3 Kabel) alle Seperat angefahren wurden (meines erachtens kaum Leistung).
Bleiben 9 Kabel. 3 davon 'verschwinden bereits im EG in Wand/Hohlwand und Verlegerohr. Aber wie gesagt: im Keller sind ALLE Kabel (ausser Sat) auf ca. 4m-Länge bis zum VT in besagtem Kabelkanal


Zitat :

Ich würde deinen Elektriker doch mal drauf ansprechen auf den geteilten Drehstromkreis und den Spannungsfall auf der Leitung über den Dachboden sowie das Problem mit der Häufung im Kabelkanal.


Würd ich auch, wenn ich könnte (siehe Problem 1)... der eine is in Urlaub und der andere anscheinend unfähig. Überlege mitlerweile sogar den HVT selbst zu vertraten und mich mit dem Meister abzusprechen (wenn der zurück is), da kein Verlass auf den is. Zum besseren Vertändniss: der Elektriker ist ein (guter?) Freund, der dies macht und der Meister nicht 'sein' Meister sondern einer, der halt die Abnahme hinterher macht.

@blademaker
KAT5e ums genau zu sagen... bezahlbar und ausreichend wenn du noch kabel brauchst...


Mind. eine Frage bleibt:
Kann ich z.B. 2,5mm² in das DG legen und von dort dann das 1,5mm² weiter? Oder is sowas eher unüblich?

Ansonsten habe ich mir überlegt eine Verteilerdose in die Hohlwand zu setzen und von dort in 2 Richtungen zu gehen, was mir wenigstens 6-8 m einspart (sind dann wohl noch ca. 30m). Wenn ich in diese Dose 2,5mm² verlege sollte es doch passen?!

Gruß Mario

BID = 92496

Teletrabi

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Ja, du kannst auch nur Teile der Leitung in größerem Querschnitt ausführen. Nur muss die Sicherung dan nentsprechend der Belastbarkeit des geringsten Abschnitts gewählt werden, aber hier ging's ja nicht um die Belastbarkeit sondern den zu großen Spannungsabfall über die große Leitungslänge.

als Formel zum selber rechnen:

U(max)= (maximaler) Spannungsfall [V]
L = Leitungslänge [m]
2L = Leiterlänge [m]
I(max)= (max. zulässiger) Strom [A]
A(min)= (notwendiger) Querschnitt[mm²]


U = 2L * I / (56*A)
U = 2 * L * I / (56*A)
Imax = Umax * 56*A / (2L)
Amin = 2L * I / (56*Umax)
2L = Umax * 56*A / I
L =(Umax * 56*A / I)/2

Forderung:
Spannungsfall auf der Leitung < 3% => Umax = 6,9V bei 230V.

Musst dann halt beide Abschnitte getrennt Rechnen und die dort abfallende Spannung addieren. Für die Stromstärke I den Wert einsetzen, den die gewünschte Sicherung erlaubt. Im Ergebnis musst du dann in allen Zweigen des Anlage unter den 3% von 230V = 6,9V bleiben.

---------------

Dein Kanal/Revisionsschacht macht mir Sorgen.
Bei der massiven Häufung würd ich den Elektriker mal drauf hinweisen udn das ggf. begründen lassen, waru mer das für ok hält.

Ist der Revi-Schacht 'ne Art Kabelkanal (bzw. ähnlich vollgestopft mit Leitungen oder die LEitungen gebündelt etc.) oder haben die Leitungen da großen Abstand zueinander?

Cat5/Sat/Tel/Klingel-Leitung im selben Kanal? Klingt für mich auch nicht ganz okay, zumindest eine eigene Abteilung des Niederspannungsbereichs sollte es schon sein. Also eigener Kabelkanal im Innern des Schachts oder so.

Gang + Bad ist so okay.

Leitungen für die Heizung?`Reicht da nicht ne absicherung mit 2A oder so? Bei solche geringer Auslastung muss die Leitung nicht hinsichtlich der Häufung berücksichtigt werden; ich weiß nun allerdings nicht, ob es da ausreicht, dass ein fest angeschlossener Verbraucher nur 1A oder so zieht, oder ob die auch Absicherung entsprechend niedrig sein muss. Wenn Steckvorrichtungen vorhanden sind, ist auf jeden Tall der Nennstrom der Sicherung ausschlaggebend.


Zu Verlegeart und Häufung findest du hier noch ein paar Infos:
http://km0733.keymachine.de/stotzko.....1.pdf


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