Kopplung bei LED Beleuchtungen mit el. Trafo

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Kopplung bei LED Beleuchtungen mit el. Trafo
Suche nach: led (32496) trafo (15592)

    







BID = 1042422

TF_tronikfan

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Hallo zusammen,

ich habe etwas Verständnisschwierigkeiten mit der Kopplung bei elektronischen Trafos.

Konkret wird über die recht sauber geglättete Schutzkleinspannung durch meine LED Platten vermutlich in kapazitiver Kopplung eine Spannung (Messung 50 Hertz) auf mein schutzisoliertes aber leitendes Gehäuse gegeben. <soweit noch nicht verwunderlich>

Dass jetzt aber Ströme -zwar unterhalb der Gefahrengrenze aber doch mit ca 1mA hier übertragen werden- ist etwas unheimlich.
----das ist für sensible Menschen erfühlbar.

Erwartungsgemäß tritt dies nach einem Trenntrafo nicht auf.

Hat jemand einen Tipp was da gegenüber dem Schutzleiter bei Netzversorgung passiert?
Hat jemand Unterlagen (oder Links) zu solchen elektronischen Trafos.

Die Vermutung, dass dies durch die Frequenz des Zwischenkreis<speichers> etc. passiert kann ich nicht nachvollziehen. Zu messen sind eindeutige 50 Hertz gegen Schutzleiter.

Für Eure Unterstützung besten Dank.

Gruß
tf


[ Diese Nachricht wurde geändert von: TF_tronikfan am 24 Aug 2018 10:49 ]

BID = 1042643

Tom-Driver

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Hi, TF_tronikfan,

zufällig habe ich hier gerade die Platine eines defekten "Elektronischen LED Konverter" der Firma "Linhai Dingshun Electronic co., Ltd" vorliegen.

Zwischen Primär- und Sekundärseite sehe ich da einen 2,2 nF Y1-Kondensator eingebaut, der direkt mit der Ausgangsmasse verbunden ist, während das andere Bein irgendwo hinter der einzigen (!) Gleichrichterdiode im Primärteil abgreift.

So etwas wird das womöglich bei Dir auch sein.

Da frage auch ich mich (ohne mich in den Normen so genau auszukennen), ob das Symbol eines (kurzschlußfesten) Trenntrafos zu Recht auf dem Typenschild angebracht ist...?


Edith fracht noch: schonmal mit um 180° gedrehtem 230V~ Stecker gemessen?

Gruß,
TOM.


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tom-Driver am 29 Aug 2018  9:21 ]

BID = 1042645

Elektro Freak

Inventar



Beiträge: 3416
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Moin,

sofern ein durchschlagsfester Y-Kondensator verwendet wird, geht das gemäß technischen Normen so in Ordnung. Ich persönlich halte von derartigen Aufbauten nichts. Sie sind jedoch leider für eine Funkentstörung nötig. Diese ist leider trotzdem eher "schlecht als recht".

Auf der Platine dürfte es übrigens auch einen weiteren Kondensator, bei besseren Schaltungen einen Optokoppler geben, welcher die Sekundärspannung mit der Regelung auf der Primärseite koppelt. Dies ist notwendig, damit ein Schaltznetzteil die Sekundärspannung sauber einregeln kann.

Ich bin übrigens kein Freund von Schaltnetzteilen und empfehle die Verwendung von herkömmlichen Trafos mit ggfs. Gleichrichter und Längsregler. Ist zwar schwerer und teurer, dafür wird aber kein Elektrosmog und somit auch keine Funkstörung produziert.

Aber auch bei SKII-Geräten mit herkömlichen Trafos (z. B. CD- und DVD-Abspielgeräte, Kassettendecks) gibt es oft Y-Kondensatoren zwischen Zwei Netzpolen und dem (nicht geerdeten) Metallgehäuse. Dies ist besonders nervig, wenn man Fünf dieser ungeerdeten Geräte miteinander verbindet, dann ein Gerät anfasst und gleichzeitig etwas geerdetes, z. B. ein Antennenkabel berührt. In meinem Falle waren es einmal meine Hifi- und TV-Geräte welche alle miteinander über die Gerätemasse verbunden waren. TV-Gerät, SAT-Receiver, DVD-Player, Videorecorder, HIFI-Anlage, Kassettendeck, CD-Player. Das zwickt ordentlich, da einiges an Strom zusammenkommt! Als dann die Sat-Antenne festgeschraubt war, war der Spuck vorbei, da diese geeerdet war.

Gruß Micha

_________________

BID = 1042663

TF_tronikfan

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Beiträge: 372
Wohnort: Stuttgart


Zitat :
Zwischen Primär- und Sekundärseite sehe ich da einen 2,2 nF Y1-Kondensator eingebaut, der direkt mit der Ausgangsmasse verbunden ist, während das andere Bein irgendwo hinter der einzigen (!) Gleichrichterdiode im Primärteil abgreift.

So etwas wird das womöglich bei Dir auch sein.


Ja ich denke auch und eine Kopplung über den Zwischenkreis


Zitat :
Da frage auch ich mich (ohne mich in den Normen so genau auszukennen), ob das Symbol eines (kurzschlußfesten) Trenntrafos zu Recht auf dem Typenschild angebracht ist...?


......um 180° gedrehtem 230V~ Stecker gemessen?



Steckerdrehen war eine der ersten Maßnahmen. Und verscheidene Normen geben auch verschiedene Ableitströme wieder.

0,5mA<allg. Norm> 0,7mA<led Lampengrenze> <5mA Reizgrenze?>

3kV AC Messung bzw. 4kVDC ist allerdings gut.

Und die Sachverständigenmessung (darf ich hier Tüv etc. sagen?)wird nach einem Trenntrafo gemacht.
Also gesund gebetet.



Zitat :
Aber auch bei SKII-Geräten mit herkömlichen Trafos (z. B. CD- und DVD-Abspielgeräte, Kassettendecks) gibt es oft Y-Kondensatoren zwischen Zwei Netzpolen und dem (nicht geerdeten) Metallgehäuse. Dies ist besonders nervig, wenn man Fünf dieser ungeerdeten Geräte miteinander verbindet, dann ein Gerät anfasst und gleichzeitig etwas geerdetes, z. B. ein Antennenkabel berührt. In meinem Falle waren es einmal meine Hifi- und TV-Geräte welche alle miteinander über die Gerätemasse verbunden waren. TV-Gerät, SAT-Receiver, DVD-Player, Videorecorder, HIFI-Anlage, Kassettendeck, CD-Player. Das zwickt ordentlich, da einiges an Strom zusammenkommt! Als dann die Sat-Antenne festgeschraubt war, war der Spuck vorbei, da diese geeerdet war.


ist mir mindestens von Sat-Receivern bekannt, aber auch da kenne ich die Granzwerte nicht.


BID = 1042666

Tom-Driver

Inventar



Beiträge: 8792
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Wobei ich den Elektro Freak etwas bremsen möchte:

Im Gegensatz zu seinen erwähnten Geräten mit "richtigem" Schaltnetzteil, bei denen es eine Primär- und Sekundär-Regelung gibt, die per Optokoppler verbunden werden, reden wir bei den LED-Funzeln eigentlich von eher grenzwertigem Chinamüll,
der bisweilen recht abenteuerlich zusammengestrickt daherkommt.
Will sagen, eine richtige Regelung gibt's nicht, es werkelt hier beispielsweise ein LP3773 und ganz wenig drumherum,
kein Wunder, wenn der Schrott wie in meinem Fall nach 2 Tagen aufgibt (vor allem, da eine vernünftige Gleichrichtung fehlt).

Der Y1-Kondensator in meinem Netzteil hätte theoretisch auch wegfallen können - vermute ich mal. Aber durch die spartanische Schaltung schafft er es prinzipiell, ein 50 Hz-Spannungspotential je nach Netzsteckerposition auf die Sekundärseite zu verschleppen.

In meinem Fall ist das Problem längst klassisch gelöst: Durch ein Eigenbau-Netzteil mit 1A-Trenntrafo und konventioneller 78xx-Reglerschaltung...


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BID = 1042693

TF_tronikfan

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Beiträge: 372
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Hallo und Danke für die Antworten.

Zitat :

Im Gegensatz zu seinen erwähnten Geräten mit "richtigem" Schaltnetzteil, bei denen es eine Primär- und Sekundär-Regelung gibt, die per Optokoppler verbunden werden, reden wir bei den LED-Funzeln eigentlich von eher grenzwertigem Chinamüll,
der bisweilen recht abenteuerlich zusammengestrickt daherkommt.
Will sagen, eine richtige Regelung gibt's nicht, es werkelt hier beispielsweise ein LP3773 und ganz wenig drumherum,


Genau hier häng ich in den Seilen. Das eine ist die voll funktionsfähig Schaltung mit sicherer Trennung und min 3mm Abstand.
Das ist durch die Hochspannungsmessung bestätigt.

Xc bei 10nF ungefähr 300kOhm was auch meinen Messungen entsprechen würde.

So und jetzt setzt es bei mir völlig aus:

1.) kann die Notwendigkeit des Kondensators nicht wirklich sehen.
2.) Hab keine Ahnung von den verwendeten Schaltungen und auch keine Muster oder Applikationen gefunden wie sie in den Netzteilen verwendet werden.

Wenn es irgend wo Schaltpläne oder Hinweise wie oben "LP3773" gibt, würde ich dem gerne nachgehen und es wäre für mich sehr hilfreich.

Danke
TF
---- <Ich hab vor vielen Jahren schon Klein-Schaltnetzteile mit LM723 gebaut ---- dann ist die Entwicklung aber doch weitergegangen.


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