BID = 648786
henryunsen Gesprächig
  
Beiträge: 196 Wohnort: Hameln Ortsteil Unsen
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Das mit den Staren ist durchaus nicht unbekannt - bei Spannungen bis 30 kV macht das Feld an den Seilen den Vögeln ja nichts aus, bei höheren Spannungen setzen sie sich i.A. nur auf die Erdseile/Blitzseile.
Solche Probleme hatten wir in den 60ern auch mal an einer bestimmten Leitung (25 kV), da saßen die Stare im Herbst nachts an ihrem Sammelpunkt auf der Leitung und flogen auf, wenn die Dampflok des frühen Morgenzuges an einem Bahnübergang pfiff. Immer zur gleichen Stunde gab es dort eine KU (Kurzunterbrechung mit automatischer Wiedereinschaltung) Ein Umbau der Leitung auf ein anderes Mastbild (Seile nebeneinander statt im Dreieck) brachte Ruhe.
Im übrigen: Die Leiterabstände bei Freileitungen sind bemessen nach dem quasisynchronen Ausschwingen im Wind mit einem Zuschlag für asynchrones Auspendeln nach Abklingen einer Bö, unter gewissen Umständen reicht so ein Abstand dann nicht aus und es kommt im Extremfall zum Überschlag bzw. sogar zum Zusammenschlagen, an solchen Stellen hilft man sich dann bei Höchstspannungsleitungen (110 kv und mehr)nachträglich mit Abstandshaltern - im Spannfeld horizontale Isolatoren zwischen den Seilen, achtet mal drauf...
Pensionär
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