Kühlung allgemein

Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst

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Autor
Kühlung allgemein

    







BID = 645720

Josupei

Gerade angekommen


Beiträge: 1
Wohnort: do
 

  


Hi alle zusammen,

Aufgabenstellung:

Es soll ein Schaltschrank mit 5 kW Abwärme mit dem Einbau von Filterlüftern gekühlt werden. Die Lüfter sollen mit FU drehzahlgeregelt werden.

Jetzt müsste es doch möglich sein, über den Wirkleistungsverbrauch, der bei zunehmender Verschutzung der Filtermatten steigen sollte, bei einem gewissen Verschutzungsgrad einen Alarm an die Überlagerte Steuerung auszugeben.

Hat irgendwer Erfahrung mit einer solchen Anwendung???
Mit welchem Wirkleistungsanstieg muss bei einem 500W Lüfter gerechnet werden???
Ist der Leistungsanstieg hoch genug, als das man ihn messen könnte???

Hat jemand eine Kennlinie Gegendruck vs. Wirkleistung???

mfg

Joachim

BID = 645722

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

 

  

Messe mal an einem Staubsauger die Leistungsaufnahme,
und halte dann das Saugrohr zu, und lies wieder ab.
Georg

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Dimmen ist für die Dummen

BID = 645729

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Wie GeorgS schon andeutete, ist es möglich, dass die Leistungsaufnahme sogar sinkt.
Wenn der Lüfter nämlich nicht mehr pumpt, gibt er auch keine Wirkleistung mehr ab.

Es wird sicherer sein, wenn du den Alarm auslöst, sobald die geregelte Drehzahl über einen bestimmten Wert ansteigt, denn das bedeutet, dass nicht mehr viel Reserve vorhanden ist.

BID = 645733

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

Hallo,
was die Betriebssicherheit, hier in Form der
Kühlung, betrifft, sollte man sich systematische
Gedanken machen.
Ein Prinzip bei so was ist, niemals mittelbare
Größen als Alarm oder Abschaltung zu benutzen!
Ohne Kenntnis des Schrankinnenlebens kann ich nur
Beispielhafte Ratschläge geben:
- Man ermittle das kritischste Bauteil, das
zuerst zu heiß wird. Dessen Temperatur wird überwacht,
und wenn notwendig registriert, und eine Überschreitung
einer Grenze alarmiert.
Zusätzlich kann man als Abschaltung einen unabhängigen STB
an dem Bauteil anbringen, etwa ein Kapillarthermometer
mit Kontakt (unabhängig von Netz etc.) usw.
Wie gesagt beispielsweise, wieviel Aufwand man treibt,
muß man selber wissen, das hat mit dem Wert der Anlage
und den Kosten eines Ausfalls zu tun.
Georg



_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 645740

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GeorgS hat am  6 Nov 2009 13:28 geschrieben :

...niemals mittelbare
Größen als Alarm oder Abschaltung zu benutzen!...

Es steht ja nirgends, dass das gemacht werden soll. Er will rechtzeitig mitbekommen, wann die Filter fällig sind.

Nur der Ansatz ist ungeeignet.

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 645748

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

Wenn die Leistungsaufnahme (des Lüfters)
keine mittelbare Größe ist, was dann?
Oder haben wir unterschiedliches Verständnis
zum Wort "mittelbar"?
Georg


_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 645752

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GeorgS hat am  6 Nov 2009 15:24 geschrieben :

Oder haben wir unterschiedliches Verständnis

Nein, ich glaube, wir reden aneinander vorbei.

Das sind zwei paar Schuhe, einen kritischen Zustand der Anlage festzustellen oder eben einen Wartungshinweis für die Filter zu generieren. Ersteres wird vielleicht schon gemacht, beispielsweise mit einem Sensor an der thermisch meistbelasteten Komponente.

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 645760

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

Hallo Ltof,
ist der Tausch/Reinigung der Filter Selbstzweck?
Es geht um Kühlung, ergo wird man kluger- und
sparsamerweise die Filterwartung in Abhängigkeit
mit der Kühlwirkung vornehmen.
Wenn die bereits überwacht wird, um so besser,
dann braucht man für die Filter keine zusätzliche
Überwachung, oddrrr?
Georg

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Dimmen ist für die Dummen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am  6 Nov 2009 16:31 ]

BID = 645762

Dreheisen

Schriftsteller



Beiträge: 694
Wohnort: Rheinhessen

Man könnte den Differenzdruck vor und nach dem Filter ins Auge fassen.

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Techniker/Management < 3/1 => Ein Land fährt an die Wand!!!

Es handelt sich bei obenstehendem um wohlgemeinte, private Tipps welche jedoch jegliche Haftung ausschliessen.

BID = 645766

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GeorgS hat am  6 Nov 2009 16:30 geschrieben :

dann braucht man für die Filter keine zusätzliche
Überwachung, oddrrr?

Kommt drauf an, wie kritisch die Anlage ist und wie zuverlässig eine "Filterwechsel-Vorhersage" über die Kühlwirkung machbar ist. Bei Anlagen, die eine zuverlässige Verfügbarkeit haben müssen, finde ich eine separate Filter-Überwachung nicht falsch. Ist ein Ausfall/Abschalten der Anlage unkritisch, kann man das natürlich auch ohne Redundanz machen.

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(Hanlon’s Razor)

BID = 645788

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

Hallo Ltof und Dreheisen,
merkwürdigerweise gelten halt die thermischen
Anemometer als die zuverlässigsten.
Hier hat man eins sozusagen im Megamaßstab, und
ihr wollt mit Hilfskrücken Probleme lösen, die
niemand hat.
Georg

_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 645795

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg

Irgendwie reden wir immer noch aneinenander vorbei.

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BID = 645798

Dreheisen

Schriftsteller



Beiträge: 694
Wohnort: Rheinhessen

@GeorgS: Ich habe versucht Ltof, von dem ich überzeugt bin, daß er weiß was er will, eine Anregungen zu geben.
Die Grundsatzdiskussionen zur Frgestellung führe bitte mit Ihm.

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BID = 649001

Chillouter

Stammposter



Beiträge: 209
ICQ Status  

Es kann auch sein das ich mich total irre, bzw. dieser Ansatz nicht verwiklichbar ist: Ein Filter ist üblicherweise ja weiß, könnte man nicht z.B. eine LED darauf richten und das zurückgeworfene Licht mit einem Fototransistor/widerstand verwerten? Prinzip je dreckiger der Filter, destso weniger Licht.

BID = 649020

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Der ganze Ansatz von Josupei scheint mir unbrauchbar zu sein!

Denn ein drehzahlgeregelter Lüfter hat ja per se stets gleichbleibende Drehzahl, unabhängig vom Durchsatz.

Da käme höchstens ne kleine Leistungsminderung in Betracht, wenn der Filter so zu ist, daß fast keine Luftbewegung mehr möglich ist.

Man fragt sich allerdings, wozu bei dieser Anwendung eine aufwendig geregelte Konstantdrahzahl überhaupt nötig ist!

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

Edit: Dreckfuhler entsorgt

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 19 Nov 2009 17:54 ]


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