Zitat :
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| Die Schaltfrequenz wird sicher etwas gedämpft durch R5 C6 und die Laufzeit durch den Komparator und den MosFet-Treiber |
Wenn du dir die ganzen Zeitkonstanten mal wegdenkst, würde die Schaltung ja wegen der Gegenkopplung überhaupt nicht schwingen, sondern auf einen Wert einregeln, bei dem Uref = U
R7 ist.
Die Oszillation kommt erst dadurch zustande, dass neben der Verzögerungszeit im Komparator auch noch diverse Phasendrehungen stattfinden. Wenn diese zusammen einen Wert von 180° erreichen, wird aus der Gegenkopplung eine Mitkopplung und die Schaltung schwingt.
Verantwortlich für die Phasendrehungen sind i.W. R5-C6 , sowie die Millerkapazität (C
GD) des FET in Zussammenhang mit R4.
Auch die Ausgangskapazität C
DS wird im Zusammenspiel mit L1 einen Schwingkreis bilden, durch den in der Nähe seiner Resonanzfrequenz eine sehr starke Änderung der Phase erfolgt.
Aufgrund dieses Schwingkreises würde ich übrigens mit einer Umpolung der LED rechnen, wodurch die beschädigt werden könnte.
Zur Sicherheit also am besten noch eine schnelle Si-Diode antiparallel zur LED legen.
Da insbesondere die Kapazitäten des FET eine wichtige Rolle spielen und sie auch stark typabhängig sind, ist das Zusammenspiel all dieser Komponenten quantitativ schwer vorhersehbar
Es empfiehlt sich daher die Schaltung mit den Modellen der tatsächlich verwendendeten Teilen zu simulieren, oder gründlich unter Zuhilfenahme eines Oszilloskops unter diversen Bedingungen von Eingangsspannung und Last zu testen.
Dies wäre nicht der erste Oszillator, der nicht schwingt ...