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Netzteilausgang per PWM ändern Suche nach: pwm (3636) |
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BID = 44334
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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Ich habe hier ein altes Netzteil mit 18V und 1,1A.
Nun würde ich gerne eine mittels Poti regelbare Spannung herausbekommen, die so etwa zwischen 1V und ungefähr 14V liegt.
Die geringe Spannung mit ca. 1V bis ca. 5V brauche ich nicht mit dem oben genannten starken Strom, maximal mit der hälfte.
Darüber sollte es möglichst schon voll belastbar sein.
Denkbar wären also zum Beispiel zwei Anschlüsse, einer von 1V bis 5V und einer von 4,5V bis 14V. Wenns einfacher ist. Klar ist, ich kann dann nur einen von beiden voll belasten, aber es geht hier nicht um die Monsterleistung sondern um die Einstellbarkeit.
Ich habe daran gedacht, mittels eines 555 eine einstellbare PWM zu machen (mit ca. 100kHz, damit man es nicht hört?), damit einen Leistungstransistor anzusteuern und dessen Ausgang mit einem Kondensator zu mitteln.
Ist das Konzept machbar oder nicht?
Gibt es bessere andere (einfachere) Konzepte?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Calidus am 23 Dec 2003 13:10 ] |
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BID = 44335
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Wenn Du keine Erfahrung auf dem Gebiet hast, solltest Du nichts mit PWM, Schaltwandlern etc. anfangen.
Der LM317 im Metall- oder TO-220 Gehäuse dürfte der für Dich passende Längsregler sein.
Die Ausgangsspannung ist von etwas über 1V bis mehr als 30V mit nem einfachen Poti einstellbar.
Bei niedriger Spannung und hohem Strom ist natürlich entsprechende Kühlung erforderlich, aber wenns dem Regler zu heiß wird, dreht er einfach zu.
Kann sein, daß wir das Datenblatt schon hier haben, sonst kanst Du es Dir bei National Semiconductors oder Motorola holen. Da stehen viele Schaltungsvorschläge drin.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten ! |
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BID = 44336
alpha-ranger Schreibmaschine
    
Beiträge: 1517 Wohnort: Harz / Heide
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Hallo,
es gibt in dieser Leistungsklasse viele IC`s die alle komponenten bereits enthalten.
Schau Dir mal das Datenblatt vom LM2670T-Adj. an.
Der Vorteil dieser Schaltungen ist der hohe energetische Wirkungsgrad. So kann man einen größeren Strom als 800 mA entnehmen, wenn die Spannung unter der eingangsspannung liegt.
Diese Bausteine gibt es von vielen Herstellern z.Bsp. L4960 etc.
mfG.
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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.
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BID = 44341
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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Danke, das sind sehr brauchbare Antworten, die ich vermutlich auch in die Praxis umsetzen werde. Ein funktionierendes einstellbares Netzteil ist mir damit Sicher.
Das mit der PWM-Integratorstufe ist allerdings trotzdem noch interessant für mich, und ich kann auch sagen warum:
Ich studiere E-Technik, bin kurz vor dem Ende und habe neulich festgestellt, dass ich mir immer noch nicht selbstständig Schaltungen ausdenken kann. Das finde ich irgendwie nicht angemessen.
Darum ist sowas für mich eine nette Übung, ein Test auf meine grauen Zellen und ein Test, ob mein Studium was gebracht hat.
Eine PWM zu integrieren dürfte mit ein wenig feinarbeit nicht das Problem darstellen.
Einen BUZ-10 damit anzusteuern und das ganze belastbar zu machen, finde ich dagegen sehr interessant.
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BID = 44351
alpha-ranger Schreibmaschine
    
Beiträge: 1517 Wohnort: Harz / Heide
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Hallo,
Zitat :
Calidus hat am 23 Dez 2003 13:38 geschrieben :
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Ich studiere E-Technik, bin kurz vor dem Ende und habe neulich festgestellt, dass ich mir immer noch nicht selbstständig Schaltungen ausdenken kann. Das finde ich irgendwie nicht angemessen.
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das kenn ich irgendwie, manche der Kommiltonen waren bereits nach dem zweiten Semester am Ende. Hat aber eher was mit der "absägerei" zu tun gehabt.
Du fängst ja recht früh damit an, etwas praxisgerecht zu denken. Ein Ingenieurs-Studium sollte eigentlich dazu dienen , über den Dingen zu stehen.
Dazu gehören immer wieder Grundlagen, und die kann man sich am besten aneignen, wenn man an Problemen zu nagen hat.
Bei den genannten Schaltreglern braucht man keinen externen BUZ oder so, die sind hochintegriert mit allen was man braucht.
mfG.
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BID = 44353
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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Nein, ich meine nicht: Ich bin am Ende
Ich meine: Ich bin kurz vorm Diplom.
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BID = 44674
tixiv Schreibmaschine
    
Beiträge: 1492 Wohnort: Gelsenkirchen
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Naja, also vom Konzept her müßte das mit dfem PWM ja klappen. Alerdings solltest Du am Ausgang des BUZ eine scnelle Diode nach Masse nicht vergessen, und dahinter kommt dann eine Induktivität und dann Dein Speicherelko. Die Ausgansspannung müßte dann ungefähr Eingangsspannung * Tastverhältnis sein.
Viel Spaß bei dem Projekt!  Wenn an sich selber Schaltnetzteile Bastelt ohne vorgefertigten IC dann lernt man erstmal richtig, wie die funktionieren, auch wenn bei diesen Eigenbauten meist weder der Wirkungsgrad noch die Stabilität so gut ist, wie bei einem fertigen IC.
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BID = 44825
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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So richtig effektiv ist es nicht, was ich hier fabriziere.
der 555 gibt ein schön moduliertes Signal aus. Wenn ich das über ein RC-Glied glätte, komme ich bei 5V Versorgung auf ca 1V minimum und 3,7V maximum.
Meine Erwartungen waren jetzt schon ein wenig gedämpft, vielleicht geht das mit der CMOS-555-Version besser?
Wenn ich mit dem Signal einen MOS-Leistungstransistor ansteuere, dann kann ich entweder meinen Speicherkondensator zwischen Source und 0V hängen. Dann komme ich mit der Spannung noch weniger an die obere (5V) Grenze, da die Gate-Source-Spannung dann schnell zu gering wird und der Transistor sperrt.
Hänge ich den Speicherkondensator zwischen Drain und Masse, ist mir der Wirkungsgrad gar zu gering: Entweder der Strom fließt in den Verbraucher oder in den Transistor, ausgeschaltet ist er nie.
Belastet habe ich die Schaltung mit einem Widerstand parallel zum Kondensator, einmal 1k Ohm und einmal 100 Ohm, nur mal zum schauen.
Da hat sich auch schon so viel getan, daß ich mit dieser Quelle wohl im Leben nicht zufrieden wäre. 10 Ohm habe ich darum gar nicht erst versucht.
Jetzt weiß ich erst mal nicht mehr weiter.
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BID = 44826
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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Ach ja, bevor ich hier böse Blicke ernte: Das ist nur zum ausprobieren. Für das "geerbte" 18V Netzteil werde ich Perls Variante verwenden.
Trotzdem, es interessiert mich halt.
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BID = 44863
tixiv Schreibmaschine
    
Beiträge: 1492 Wohnort: Gelsenkirchen
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Also, als Mosfet würde ich einen P-Kanal nehmen, der dann in der dann mit Source an Plus hängt, und Drain fungiert als Ausgang. Das Gate kannst Du dann mit dem NE555 ansteuern (und vieleicht noch einem Spannungsteiler). An Drain kommt dann eine Diode inSperrichtung nach Masse (als Frreilaufdiode) und dahinter dann ein LC Filter. Das Deine Spannung so stark einbricht liegt nämlich an dem R von Deinem RC Filter. Las SPule kannste fast allesnehmen, muß nur Deinen Strom aushalten können.
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BID = 44911
Calidus Stammposter
   
Beiträge: 291 Wohnort: Nördlich vom A*** der Welt
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Ich habe das RC-Filter anstelle des Mosfet genommen, um mal grundsätzlich zu testen, ob es funktioniert.
Das ist schon wieder raus.
Jetzt also an den Ausgang des Mosfet ein LC- Filter. Ich werds ausprobieren, das kann aber bis Neujahr dauern.
Bis dann.
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