Alan K305, bzw. FSP30/32

Reparaturtipps und Ersatzteile zum Fehler: Kondensator explodiert

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Autor
Sonstige Alan K305, bzw. FSP30/32 --- Kondensator explodiert
Suche nach Alan

Problem gelöst    







BID = 624685

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Geräteart : Sonstige
Defekt : Kondensator explodiert
Hersteller : Alan
Gerätetyp : K305, bzw. FSP30/32
Chassis : -
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo zusammen,

ich verwende das Alan K-305 Netzteil (es gibt auch Clone, bspw. unter der Bezeichnung Voltcraft FSP30/32) zusammen mit einem Ladegerät für Lipo-Akkus. Während eines Ladevorgangs hat sich plötzlich der Kondensator C11 mit einem Knall verabschiedet. Am Ausgang des Netzteils lagen dann plötzlich 29V an...und mein Ladegerät war auch hinüber.

Das Einsetzen eines neuen Kondensators brachte leider nicht den erhofften Erfolg, offenbar ist mehr defekt. Nach dem Einschalten des Netzteils fliegt sofort wieder der Kondensator C11 ab.

Was ich bislang per trial and error versucht habe: Alle 2N3055 sind getauscht, sowie der D313 und die S9014 (ersetzt durch BC550, andere PIN Belegung habe ich beachtet). Der Effekt bleibt: Nach dem Einschalten macht der C11 dicke Backen.

Drei Fragen:
1) Was mich stutzig macht: An Trafo-Sekundär liegen je nach Strippe etwa 19 bis 20V an?!? Kann das sein, dass der Trafo selbst hinüber ist? Sollten das nicht 13,8V sein? Oder geht da bei der nachfolgenden Schaltung noch entsprechend was verlustig?
2) Was könnte noch defekt sein? Ist es denkbar, dass irgendwelche Dioden hinüber sind? Wie läßt sich das am besten ausmessen?
3) Was sind die Bauteil BS62-3.6A und BS62-12B? Offenbar sind das irgendwelche Suppressordioden o.ä. Die Typenbezeichnung kann ich allerdings nirgends finden....vor allem mit 3.6A und der B nach der 12 fange ich so garnichts an.

Ich freue mich auf eure Hilfe....das Netzteil war stinketeuer und es würde mich sehr ärgern, wenn ich's wegwerfen muss.

Vielen Dank & viele Grüße
Marcus



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Erklärung von Abkürzungen

BID = 624690

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13388
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  


Zitat :
Marcusm hat am  4 Aug 2009 01:04 geschrieben :

Sollten das nicht 13,8V sein?

Wieso sollte es deiner Meinung nach?
Die Regelung auf 13,8 macht die Schaltung.(sonst bräuchte man die ja auch nicht)
Die Ausgangsspannung eines Trafos ist immer etwas höher als das was am Ende rauskommen soll,sonst könnte man das ja nicht "regeln"

Zitat :

dass irgendwelche Dioden hinüber sind? Wie läßt sich das am besten ausmessen?

Wenn du dir dein Multimeter mal genau ansiehst,wirst du vermutlich auch die "Diodentest-Funktion" finden...

Zitat :

Nach dem Einschalten macht der C11 dicke Backen.

Das läßt nach meiner bescheidenen Meinung nur zwei Schlüsse zu.
Entweder ist die Ausgangsspannung für den viel zu hoch,oder es ist schlicht und ergreifend Wechselspannung und der Elko der passende Kurzschluss dazu..

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624710

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Zitat :

Wieso sollte es deiner Meinung nach?
Die Regelung auf 13,8 macht die Schaltung.(sonst bräuchte man die ja auch nicht)

Ich hatte während dem Tippen schon vermutet, dass da wohl etwas mehr als 13,8V rauskommen müssen...aber das es 20V sind, war mir dann schon etwas suspekt


Zitat :

Wenn du dir dein Multimeter mal genau ansiehst,wirst du vermutlich auch die "Diodentest-Funktion" finden...

Ja, das kenne ich als DAU sogar. Das Messen macht in der Schaltung wohl aber keinen großen Sinn, oder? Das war eigentlich die Frage...


Zitat :

Das läßt nach meiner bescheidenen Meinung nur zwei Schlüsse zu.
Entweder ist die Ausgangsspannung für den viel zu hoch,oder es ist schlicht und ergreifend Wechselspannung und der Elko der passende Kurzschluss dazu..

Hmm...wie geh' ich nun am besten vor?

Vielen Dank & Gruß
Marcus



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Marcusm am  4 Aug 2009  9:29 ]

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624725

Murray

Inventar



Beiträge: 5269

Doch, die Diodentest-Funktion kannst du auch in der Schaltung benutzen. Mußt halt nur schauen ob noch was relativ niederohmiges oder ein anderer pn-Übergang irgendwo parallelgeschaltet ist, das verfälscht natürlich.
Fast das gleiche Netzteil haben wir hier im Forum schon mal repariert. Hast du da nun alle Transistoren ersetzt?
Die Dioden BS62... sind nach der Funktion normale Z-Dioden

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624728

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Ok, dann werde ich mal messen. Und ja: Die Transistoren sind mittlerweile allesamt ersetzt.

Ich habe 2 Schaltpläne von diesem Netzteil. In einem (dem angehängten) sind die B62-3.6A und 12B als Suppressor-Dioden, im anderen als "normale" Dioden gekennzeichnet. Wenn ich's als Laie recht verstanden habe, ist das in der vorliegenden Schaltung jedoch egal, ob eine Suppressor- oder "normale" Z-Diode eingesetzt wird.

Ich habe zuhause noch PK6E36A und PK6E15CA als Überbleibsel von der letzten Bastelei liegen...wären die verwendbar? Auf was ist zu achten?

Vielen Dank & viele Grüße
Marcus

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624741

Murray

Inventar



Beiträge: 5269

Die müßte man eigentlich verwenden können. Aber messe doch einfach mal ob die noch i.O. sind.

Wieviel Spannung kann denn C11 eigentlich ab? Sehr seltsam das der hochgeht. Hast den nicht zufällig verpolt eingelötet?

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624748

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Ok...ich mess die Dinger auch mal durch.

Der originale C11 war als solcher nicht mehr zu erkennen Ich vermute allerdings, das er wie die restlichen Elkos auch für 35V war. Ich hatte zuerst einen 63V drin, nach dem Tausch der Transistoren dann einen 35V. Sind beide abgeraucht...

Verpolung? Hmmm...hab's "eigentlich" mehrfach überprüft. Und auch vor meiner Löterei ist ja der C11 explodiert. Würde also Verpolung "eigentlich" ausschließen

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624753

Murray

Inventar



Beiträge: 5269

Trotzdem darf doch ein 35V-Elko nicht bei 29V hochgehen.
Da ist doch was oberfaul.
Entweder verpolt oder Wechselspannung. Was anderes gibt es IMHO nicht
Vorn C5 und die 4700µF-Elkos sehen noch gut aus?

Erklärung von Abkürzungen

BID = 624760

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Zitat :
Murray hat am  4 Aug 2009 12:42 geschrieben :

Entweder verpolt oder Wechselspannung.


Den Verdacht mit der Wechselspannung hatte ich auch und wollte deshalb im nächsten Schritt auch mal alle Dioden tauschen. Nur eben die komischen BS62 Dinger fehlen noch auf der Bestell-Liste.

Wäre denn aber bei Wechselspannung nicht auch der C5 gestorben? Der sieht nämlich noch prima aus. Auch die anderen großen Elkos sehen soweit gut aus.

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BID = 624795

powersupply

Schreibmaschine



Beiträge: 2920
Wohnort: Schwobaländle

Hallo Marcus
Kannst Du den Teil der Schaltung in dem gestrichelt gzeichneten Kasten mal komplett abhängen und die Verbindung vom Emitter V26 zum daneben leigenden Knoten mit einer Diode herstellen?
So kannst Du feststellen ob der Leistungsteil durch ist oder etwas auf der Regelungsseite.
Desweiteren ist die Frage nach einer möglichen Wechselspannung in der Schaltung noch nicht ausgeräumt. Messe mal am Knoten nach V17 und V19 ob da womöglich WS anliegt.
Prüfe auch mal die Spannung die über V20 liegt. Der Bezeichnung der Diode nach zu urteilen wird es eine 3,6V Z-Diode sein.

powersupply

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BID = 624974

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Moin,

oh..ich glaub' ich bin für den Elektronikzeugs einfach zu doof. Vermutlich hatte ich doch beim zweiten Kondensator-Schuß eine Verpolung.

In der Hinsicht sollte es nun passen und der C11 verabschiedet sich auch nicht mehr beim Einschalten. Leider kommen nun aber anstelle der 13,8V nur 0,2V aus dem Teil raus?!

Für die vorgeschlagene Maßnahmen hatte ich gestern abend leider keine Zeit, ich konnte nur noch kurz die Spannung zwischen X3 und dem Knoten an V17 messen...das sind etwa 29V Gleichspannung.

Was bleibt nun zu tun? Wo könnte der Fehler liegen? Wenn im Leistungsteil etwas defekt wäre, wäre die Spannung doch eher höher, als die 13,8V, oder?

Viele Grüße
Marcus

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BID = 625078

Murray

Inventar



Beiträge: 5269

Löte mal V31 raus. Hast du dann wieder die 29V am Ausgang?

Erklärung von Abkürzungen

BID = 625089

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Zitat :
Murray hat am  5 Aug 2009 17:46 geschrieben :

Löte mal V31 raus. Hast du dann wieder die 29V am Ausgang?


29,8V sagt das Multimeter bei Messung zwischen dem -Ausgang und dem Messknoten nach den beiden 1N5402.

Messe ich die Spannung am Ausgang, zeigt das MM wieder 0,2V.


Was bedeutet das?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Marcusm am  5 Aug 2009 18:28 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Marcusm am  5 Aug 2009 18:28 ]

Erklärung von Abkürzungen

BID = 625105

Murray

Inventar



Beiträge: 5269

Da ist irgendwas ab V28 oberhalb noch kaputt (oder hast die Transistoren doch falsch eingelötet - hatten wir glaube schon mal)

Messe mal die Basisspannungen von V28, V27, V26, VX2 gegen Masse (X3)

Erklärung von Abkürzungen

BID = 625129

Marcusm

Gerade angekommen


Beiträge: 13
Wohnort: Holzgerlingen
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Zitat :
Murray hat am  5 Aug 2009 20:20 geschrieben :

Da ist irgendwas ab V28 oberhalb noch kaputt (oder hast die Transistoren doch falsch eingelötet - hatten wir glaube schon mal)

Messe mal die Basisspannungen von V28, V27, V26, VX2 gegen Masse (X3)


X3/V26 Basis 0,2V
X3/V26 Collector 30V

X3/V28 Basis 0V
X3/V31 Basis 0,2V
X3/V30 Basis 0,8V

X3/V27 Basis 0V

X3/VX2 Collektor 27,3V
X3/VX2 Emitter 0,2V

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