Folgende Situation:
- Frau weckt mich am Freitag, 22.8.08 um 03:00Uhr
- Rapport: Licht in der Küche brennt nur noch halb so hell wie sonst, wird manchmal etwas dunkler, dann wieder etwas heller
Ok, riecht schon mal nach irgend einem Fehler, also raus aus den Federn und mal nachsehen.
Befund:
- diverse Leuchten in der Wohnung sind auf "Halbmast"
- Rest ist ok.
- Drehstromverbraucher (anderer Zählerkreis) läuft nicht, brummt nur
Aktion: Ab in den Keller, Hauswasserpumpe ausschalten (Drehstrom, Brandgefahr???). Weitere Drehstromverbraucher sind nicht in Betrieb.
Ok, nun wie weiter?
- auf die Schnelle kein Messgerät passendes Messgerät zur Hand, nur ein hochohmiges Multimeter, aber kein DUSPOL o.ä.
--> Prüfspitzen an Bohrhammer Anschlussleitung angeschlossen (ja, alles spannungsfest bis 1000V ... )
- HAK geöffnet (ist nicht plombiert in der CH...)
- Messung im gesicherten Bereich nach NH-60 Einsätzen
- Anschluss L1 - N : Bohrhammer dreht auf normaler Drehzahl
- Anschluss L2 - N : nur halbe Drehzahl
- Anschluss L3 - N : volle Drehzahl
Fazit: da ist was faul mit dem Netz, wenn ein niederohmiger Verbraucher derart "spinnt" --> Problem liegt ausserhalb des Hauses.
Was würdet ihr nun tun, wenn ihr wisst, dass zwei Nachbarn am gleichen Netzabschnitt am Morgen um 06:00Uhr ihre Melkmaschinen einschalten werden, um ihre 20 Kühe zu melken?
Wie die Geschichte weitergegangen ist schreibe ich später.