Stromkabel unter Laminat verlegen

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Autor
Stromkabel unter Laminat verlegen
Suche nach: stromkabel (559)

    










BID = 508522

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
 

  


Das ist aber kein grundsätzliches Problem, sonndern war dann schlicht falsch ausgeführt.
Leitungen in wärmegedämmten Wänden haben eine "schlechtere Verlegeart", also einen höheren thermischen Widerstand zur Umgebung.
Sie müssen daher mit höheren Querschnitten ausgeführt werden als in Massivwänden.
Ansonsten kommt es zu ebensolcher Überhitzung, die bis zum Leitungsbrand führen kann.

Genau das versuchen wir ja derzeit dem Fragesteller hier klarzumachen. Leider antwortet er nicht mehr...

BID = 508535

Ltof

Inventar



Beiträge: 8924
Wohnort: Hommingberg

 

  


Zitat :
GeorgS hat am 17 Mär 2008 11:11 geschrieben :

nein bei PE/PP kann das nicht sein.
Weichmacher gibt es nur in PVC.

Das behauptest Du! Andere behaupten etwas anderes (meine Liebste z.B.). Nur als Beispiel: http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp.....=DESC

Zitat :
...Der Weichmacher wird dem Polypropylen-Granulat zugegeben, danach wird zwei Stunden gemischt...


Gruß,
Ltof



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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)








BID = 508544

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


wenn du aufmerksam liest, dann siehst du, daß man
da PP mit modifiziertem PE versetzt, um monofile
zu spinnen. Schon das ist nicht selbstverständlich,
daß das überhaupt geht. Vorraussetzung sind
niedrige Molekulargewichte.
In diese seltsame Mixtur kommt dann noch
ein Fitzelchen klassischer Weichmacher.
Der wird überhaupt nicht im Polymer gelöst,
außer im Extruder. Sinn ist eine Schmierwirkung beim
Spinnen, wobei die Zusätze ausschwitzen.
Klassische Weichmacher sind in PP oder PE völlig unlöslich.
Hier im Thread geht es um richtiges PP oder PE wie es bei
Installationsmaterial (z.B. Rohre,Kabelrinnen) vorkommt.
Und noch eins: Ich bin Inhaber einiger guter (gewinnbrigender)
Patente und von von Dutzenden weniger sinnvoller Patente.
Ich weiß demnach, wie oft man in Beispielen Unsinn schreibt,
um die Konkurrenz zu verwirren oder zu nutzloser Arbeit zu verführen.
Gruß
Georg

BID = 508577

Ltof

Inventar



Beiträge: 8924
Wohnort: Hommingberg

Ob "klassisch" oder nicht - jedenfalls mixt sie Additive hinzu, die das Polypropylen z.B. auch weich machen. Ob Du diese als "Weichmacher" bezeichnest oder nicht, ist mir jetzt ziemlich wurscht. An anderer Stelle hattest Du bereits die Existenz von Eigenschaften anderer Additive bestritten, die ihr tägliches Geschäft sind. Ich hatte sie auch schon darauf hingewiesen. Allerdings hat sie ihren Unwillen bekundet, ihre Zeit damit zu verschwenden, sich in eine solche Diskussion einzubringen. Patente hat sie übrigens auch...

Naja, ist auch egal und für ein Elektronikforum nicht relevant.

Gruß,
Ltof

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BID = 508593

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7911
Wohnort: Nürnberg

Bei 5,5mm Stärke der Isolierschicht wird das aber nichts werden mit einem Leitungsführungskanal...
Da brauchst Du locker die dreifache Stärke und bist noch immer recht knapp...

@Georg: Wenn es sich ein einen rein physikalischen Effekt handelt, habe ich dennoch ein Verständnisproblem...
Warum wird der Mantel weich, wenn der Weichmacher 'rausgeht..? Ich dachte bis vor sehr kurzer Zeit, dass PVC versprödet, wenn sich der Weichmacher aus dem Staub macht. Der von mir vorgefundene PVC-Mantel war aber in Auflösung begriffen, weich wie Knetgummi oder dgl...

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 508611

Bartholomew

Inventar



Beiträge: 4681

Wenn ein Kunststoff seine Eigenschaften verändert und da keine Felder im Spiel sind, ist das für mich Chemie und nicht Physik.
Wobei manche Leute ja hartnäckig behaupten, dass die Chemie bloß ein Teilgebiet der Physik (Atomhüllenphysik) ist *fg*

Ansonsten beseitige ich den Kabelsalat hinter Unterhaltungselektronik bevorzugt mit Blumendraht und nicht mit Gummibändern, weil meine Gummibänder irgendwie gerne klebrig, matschig und brüchig werden, wenn sie PVC-Leitungen zusammenhalten...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Bartholomew am 17 Mär 2008 17:27 ]

BID = 508620

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Lightyear,
das könnte an dem Flammschutzmittel im Styropor liegen,
das sind auch einige Prozent. Die würden in der umgekehrten
Richtung diffundieren. (immer dem Konzetrationsgradienten nach)
Ich gehe davon aus, daß eine Leitung, die in Styropor eingebettet
liegt, Temperaturen stunden- und tagelang ausgesetzt ist, die
eine normale Leitung nur alle Jubeljahre mal für eine
Stunde aushalten muß.
In dem von mir oben beschriebenen Fall waren Dutzende von Metern
5 X 1,5 für Nachtspeicheröfen verlegt.
Passiert ist es an einer Stelle, wo eine Leitung zu einer
Herdanschlußdose hin- und wieder wegging (zu einem weiteren Ofen).
Von der Bohrung nach unten verliefen also zwei der Leitungen
parallel und unter Syropor. Das war irgendwann zu viel.
Was ist denn als Dauertemperatur für eine PVC-Leitung zulässig?
Gruß
Georg




[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 17 Mär 2008 17:57 ]

BID = 508628

ego

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Beiträge: 3093
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BID = 508663

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7911
Wohnort: Nürnberg

Die 70° sind am Leiter zu messen, und gelten nur bei NYM. Bei anderen PVC-Leitungen sieht das mit der max-Temp schon wieder anders aus...

Wenn die Leitung richtig berechnet wurde (Verlegeart A2), dann sollte eine unzulässige Erwärmung ausgeschlossen sein...

In meinem Fall handelte es sich um niedrig belastete Leitungen, einmal zu einer Leuchte, einmal zu einem Taster und einmal zu einer Steckdose. Die Steckdosenleitung war mit 16A sicherlich übersichert (was an der Steckdose angeschlossen wurde, war nicht mehr herauszubekommen), bei den übrigen leitungen glaube ich nicht an eine Überlastung und somit an ein Temperaturproblem.
Viel mehr glaube ich an einen Mantelwerkstoff, welcher eben irgendwie mit irgendwas "reagiert" hat, zumal ich eine weitere Leitung vollkommen unbeschädigt aus der Dämmung gezogen habe. Diese unbeschädigte Leitung war ein 5x1,5mm² wohingegen die beschädigten Leitungen ausnahmslos 3x1,5mm²waren.

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 508851

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Lightyear,
noch etwas zu den Weichmachern in PVC-Leitungen.
Das sind auf keinen Fall diese Weichmacher aus
Adipin- oder Phthalsäureestern (die früher in den
neuen Autos im Sommer auschwitzten), denn die würden
in der Tat zur Versprödung führen, schon nach
wenigen Jahren, selbst im unbenutzten Zustand.
Für die Leitungen kommen nur sog. Polymerweichmacher
in Frage, das sind relativ kurze Polyester, die den Vorteil
haben, daß sie nicht flüchtig sind.
Was nicht auszuschließen ist, ist die Migration in
direktem Kontakt. Wo sich das Kabel und ein Kunststoff
(z. B. Polystyrol, aber nicht PE und PP) berühren, in dem der
Polymerweichmacher löslich ist, da kann es zur Abwanderung
des Weichmachers kommen, besonderts wenn die Temperatur
hoch ist.
Gruß
Georg


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