Frequenzumrichter für kleinen Pumpenmotor

Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst

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Autor
Frequenzumrichter für kleinen Pumpenmotor
Suche nach: frequenzumrichter (603)

    







BID = 31402

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6
 

  


Hallo Leutz,
ich suche einen Frequenzumrichter, mit dem ich die Drehzahl einer kleinen (10 Watt) Pumpe steuern kann. Toll wäre, wenn er auch noch programmierbar wäre, so daß ich nicht noch extra einen Mikrokontroller für meine recht simplen zwecke dazubasteln muß. Mein Problem ist im wesentlichen, daß ich im Internet bisher nur Frequenzumrichter gefunden habe, die laut Spezifikationen nur bei wesentlich höheren Leistungen funktionieren. Also, gibt es so einen kleinen, wenn ja, wie heißt er, und wo bekomme ich ihn her?
Vielen Dank im voraus!
--------------
Hintergrund: Die Pumpe wird in einem Meerwassaquarium betrieben, und soll durch eine gleichmäßig schwankende Drehzahl eine Wellenbewegung simulieren. Leichter wäre das mit einem Microcontroller und einer Gleichstrompumpe über die Spannung zu realisieren, aber leider habe keine taugliche Gleichstrompumpe gefunden, die das aggressive Meerwasser verkraftet. Diese meerwasserfesten Pumpen für Aquarien gibt es leider nur in 220V Wechselstromausführung.

BID = 31456

joe

Schreibmaschine



Beiträge: 1747
Wohnort: Ba-Wü

 

  

Hallo,

nun ja nich alle Wechselstrommotoren reagieren auf niedrige Frequenz mit niedriger Drehzahl. Für ein 10W Motor wird sich auch kaum was finden. Was für ein Motor ist in der pumpe? Sind das auch nur 10W?

mfg Joe

_________________

BID = 31492

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Hallo joe,
Die Pumpe hat 10 Watt Leistungsaufnahme. Ich habe noch eine, die hat 25 Watt. Die Motoren haben bei Aquarienpumpen immer die gleiche Technik: Der Motor(bzw. In dem Fall die Spulen) ist bis auf die Achse vollständig eingekapselt. Die Achse ist dem Wasser ausgesetzt, aber aus Titan mit einem Magnetkörper im inneren. Auf diese Weise "schmiert" und kühlt sich der Motor durch das Wasser. Die Achse hat eine relativ hohe Drehzahl von mehreren tausend UPM. Ich weiß von einem anderen Aquarianer, daß es mit einem Umrichter bei dieser Art von Pumpen grundsätzlich klappt. Nur daß der eine VIEL größere hatte, die er an einem SIemens Micromaster betreiben konnte. Leider kann ich so eine große nicht nehmen, in meinem kleinen Aquarium sähe es dann aus wie in einer Waschmaschine im Schleudergang
Leider kann ich auch nicht mehr zu der Pumpentechnik sagen. Und zum "sezieren" sind die Pumpem mir eindeutig zu teuer

BID = 31510

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Die Pumpe wird in einem Meerwassaquarium betrieben, und soll durch eine gleichmäßig schwankende Drehzahl eine Wellenbewegung simulieren.


Dann könnte man die Pumpe doch einfach über ein Halbleiterrelais periodisch ein- und ausschalten.


_________________
Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 31549

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Hallo perl,
das geht leider nicht so gut, weil die Pumpen Ein/Ausschaltvorgänge schlecht verkraften, da sind sie dann genz schnell hinüber!

BID = 31555

joe

Schreibmaschine



Beiträge: 1747
Wohnort: Ba-Wü

Tja dann sehe ich großes Problem vor dir.
Ein Plan von einem kleinen FU wird wohl keiner in der Schublade haben. Eine wirtschaftliche total schwachsinnige Lösung wäre, mit Heizwiderständen die Mindestlast für den FU vorzugeben. Macht auch nur wirklich Sinn wenn mit der verheizten Energie das Wasser beheizt wird. Aber dann stellt sich wieder die Frage wohin mit der Wärme, wenn das Wasse im Aquarium warm genug ist?

mfg Joe

_________________

BID = 31573

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Moin joe,
das Problem ist ganz anderer Natur als Du denkst.
€-Natur
Für 250€ Gibt es eine Fertiglösung, die mir bisher zu teuer war. Wie es nun aussieht, muß ich wohl oder übel die 250 Tacken berappen. Denn das mit dem Beckenaufheizen wäre in der Tat übertrieben, ich mußte schon den halben Sommer über mit AC kühlen, damit die Tierchen nicht zu Ursuppe werden

Trotzdem vielen Dank für die Antworten!

BID = 31579

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Der Motor(bzw. In dem Fall die Spulen) ist bis auf die Achse vollständig eingekapselt. Die Achse ist dem Wasser ausgesetzt, aber aus Titan mit einem Magnetkörper im inneren. Auf diese Weise "schmiert" und kühlt sich der Motor durch das Wasser. Die Achse hat eine relativ hohe Drehzahl von mehreren tausend UPM.


Irgendwie erinnert mich die Beschreibung an eine Pumpe von der Zentralheizung, nur daß die wohl eine Nummer stärker sind und weniger kosten.

Ich versteh auch nicht recht, wie man mit einer Umwälzpumpe Wellen erzeugen kann. Wäre dafür nicht ein Scheibenwischerantrieb der ein Brett hin und herbewegt geeigneter?

P.S:
Es gibt drehzahlumschaltbare Heizungspumpen !

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 11 Sep 2003 23:03 ]

BID = 31601

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Gute Idee mit dem Scheibenwischerantrieb. Geht zwar bei mir nicht, weil mein Becken abgedeckt ist, aber für einen Freund mit dem gleichen Problem könnte das die beste Lösung sein!
Das mit der "Wellenbewegung" ist eigentlich falsch ausgedrückt. Aus verschiedenen Gründen strebt man im Aquarium eine "chaotische" Strömung an, daß geht auch mit Pumpem mit wechselnder Drehzahl. Bei den Heizungspumpen stellt sich wieder die Frage der Meerwasserfestigkeit....

BID = 31606

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Bei den Heizungspumpen stellt sich wieder die Frage der Meerwasserfestigkeit.

Das könnte man Durch Rückprache mit einem Hersteller wie z.B. Grundfos klären.
Diese Konstruktion wird ja auch in der Chemietechnik für ärgere Brühen als Meerwasser eingesetzt.
Zweifellos sind solche Pumpen dann wieder teuer, aber es gibt bestimmt auch gelegentlich Restposten.

Was mir sonst noch so einfällt:
Pumpe durchlaufen lassen, und mit einem Umschaltventil zwischen zwei oder mehr Austrittsdüsen hin- und herschalten.

Für die "oben ohne" Konstruktion:
Die Pumpe gießt das Wasser in der Mitte in ein Stück Dachrinne, das an beiden Enden offen ist. Mit einem Kurbelantrieb (Scheibenwischer) wird die Neigung der Dachrinne so verändert, daß das Wasser mal rechts und mal links herausläuft.

Vorsicht:
Ich fürchte, daß die Fische bei dem dauernden Geplätscher nicht mehr schlafen können und völlig neurotisch werden. Dadurch kann der friedlichste Hering zum reißenden Piranha werden.

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BID = 31641

Aquarianer

Gerade angekommen


Beiträge: 6

@perl: Der Vorschlag mit dem Kurbelantrieb ist es!

Auch bei einem geschlossenen Becken: Statt der Dachrinne nehme ich ein Stück Plexiglashalbrohr(=Meerwasserfest). An den Enden jeweils Trichter, von da aus Dicke Schläuche ins Becken. Das ist gar nicht so schwer zu realisieren, und der plötzliche Wasserschub sorgt für eine sehr Chaotische Strömung! Das ganze geht sogar ohne Kurbelantrieb; Ein Eimer mit einer Feder, der sich durch langsames Vollwerden immer mehr neigt, bis er kippt, leer wird, und die Feder zieht ihn wieder zurück: Platsch! Welle!

BID = 31643

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ein Siphon schafft das periodische Auslaufen sogar ohne mechanisch bewegliche Teile !

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BID = 31652

joe

Schreibmaschine



Beiträge: 1747
Wohnort: Ba-Wü

ha, was für ein Thema hier, von einem FU zu einem Eimer, nicht gerade der technische fortschritt, aber einfach genial.

Perl, prima idee.

@Aquarianer: Viel Erfolg


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