Hallo funkyh
Im Prinzip könnte man es so machen.
Ich würde aber den nachten Tuner nehmen, am Ausgang einen
einfachen Detektor, an dem dann ein logarithmischer ADC
(Analog-to-Digital-Converter) kommt.
Die Tuner haben meist eine eingebaute PLL (Phase-locked loop),
die über einen I2C (Inter-Integrated Circuit)-Bus eingestellt
wird. Ansteuern würde ich es dann mit einem einfachen
Mikrocontroller zum Beispiel einem AVR.
Nachteile dieser Lösung gegenüber einem echten Spektrumanalysator (SA) sind:
Man hat nur einen kleinen begrenzten Frequenzbereich.
Spiegelfrequenzen werden nicht richtig unterdrückt.
Eingang ist nicht Übersteuerungsfest, dazu bräuchte man
einen Ringmischer.
In einem SA wird das Eingangssignal in Kehrlage auf eine
höhere Zwischenfrequenz hochgemischt. Dazu läuft der Lokaloszillator oberhalb der 1. Zwischenfrequenz.
Das hat auch den Voreil, dass der Oszillator nur um ca. eine
Oktave verstimmt werden muss.
Das größere Problem wird wohl sein, einen schmalen Filter zu
bauen. Mit nur einer Zwischenfrequenzebene ist es nicht
gerade sinnvoll. Das bedeutet aber auch, dass man mehrere
Lokaloszillatoren braucht, die sich nicht gegenseitig stören
dürfen, und alle sollten mit einer PLL ausgestattet sein.
I2C:
http://de.wikipedia.org/wiki/I%C2%B2C
AVR:
http://de.wikipedia.org/wiki/Atmel_AVR
MfG
Holger
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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!
Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.