Oszillatoren mit derart geringen Spannungen zu betreiben, ist kein grosses Problem.
Mir ist es vor gaaaanz vielen Jahren schon "gelungen" mit einer simplen Schaltung (Doppeldrossel) und nur einer einzigen Solarzelle, also vielleicht 300..400mV, den Wandlertransistor (IRFZ44) zu zerstören. Da müssen also um 100 V aufgetreten sein.
Ich habe später dann noch eine Diode und einen Elko eingebaut und Ausgangsspannungen von 35V erhalten.
Der "Trick" dabei ist, daß es sich bei der Schaltung nicht nur um Schalter und L handelt, sondern Kapazitäten sorgen dafür, daß nicht alle in der Induktivität gespeicherte Energie abgeführt wird. Das reicht dann für ein Wiederanschwingen im nächsten Zyklus. Bei Power-FETs sind das die relativ grossen internen Kapazitäten, aber man kann auch externe Kondensatoren verwenden.
Wie hedie schon beobachtet hat, besteht die Schwierigkeit im ersten Anschwingen des Oszillators, weil dabei ja eine bestimmte Schwellspannung am Transistor überschritten werden muss.
Da ich sowieso Licht zu Verfügung hatte, habe ich damals einfach ein paar rote LEDs hintereinandergeschaltet, um die Gatespannung zu erzeugen. Jede dieser LEDs bringt, als Photoelement betrieben, gut 1V.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 27 Apr 2007 14:36 ]