Zitat :
cholertinu hat am 6 Mär 2007 13:07 geschrieben :
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...Wenn die beiden Elektroden direkt auf das Drehspulmesswerk (oder Dreheisen?) gehen, dann kann ich mir schlecht vorstellen, dass Bodenfeuchte und Temperatur keine Rolle spielen sollen.
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Die pH-Messung ist eine Spannungsmessung und solange die Leitfähigkeit des Bodens hoch genug ist, spielt die Bodenfeuchte tatsächlich keine Rolle.
Über den Stromfluss durch das Messgerät handelt man sich natürlich einen Messfehler ein, aber die systematische Temperaturabhängigkeit kann man bei etwas besseren Geräten kompensieren.
Es gibt auch weitere Fehlerquellen, die man bei präzisen Messungen berücksichtigen muß, aber im Prinzip eignet sich jede Elektrode, an der die Reaktion H
2 <--> 2H
+ + 2e
- stattfinden kann.
Das "Urmeter" ist dementsprechend ein platiniertes Platinblech, das in die zu messende Lösung eintaucht und von Wasserstoffgas umspült wird.
Man muß Temperatur und Druck berücksichtigen und erhält für das Potential dieser Normalwasserstoffelektrode (aka NHE):
Bei 25°C ergibt das eine Steilheit von 59,1mV/pH
Die Bezugselektrode verwendet eine andere Elektrodenreaktion z.B. Ag <--> Ag
+ + e
-, die von der Protonen- (Hydroniumionen für die Puristen) -konzentration unabhängig ist.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Mär 2007 0:58 ]