Volksempfänger

Im Unterforum Historische Technik - Beschreibung: Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

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Autor
Volksempfänger

    







BID = 406402

stego

Schreibmaschine

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Otiffany schrieb:

Zitat :
Auf dem großen Kondensator steht vermutlich das Herstellungsjahr drauf, 1933.


Das ist das Jahr der "Vorschrift", die oben rechts aufgedruckt wurde.

Das Herstellungsdatum steht unten links: 02.36 - also eines der letzten Modelle der "alten" Bauweise - es sei denn, der Kondensatorblock wurde evtl. 1936 mal ausgetauscht. Vielleicht finden sich auf anderen Bauteilen auch noch Datumsangaben.

Gruß
stego

BID = 407301

yagosaga

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Zitat :
alpha-ranger hat am 12 Feb 2007 22:27 geschrieben :

so ein Glück hatte ich auch mal in den 70ern.
Das Gerät war optisch nicht gut erhalten, aber funktionstüchtig. [...] Konnte das Gerät zum richtigen Zeitpunkt an einen "Sammler " verkaufen.


Ich erinnere mich noch gut daran. Das war - glaube ich - in der heute stillgelegten Kiesgrube gewesen, oder?
Was aber den hier vorgestellten Apparat betrifft: ich habe noch nie solch einen gut erhaltenen VE gesehen. Nur schade, dass irgendein Hirni die Netzschnur ersetzt hat. Da wuerde ich mir dann doch noch den Luxus erlauben und diese wieder durch eine stoffummantelte Originalschnur ersetzen.
Uebrigens: bitte die Koppelkondensatoren testen und den dicken Kondensatorblock. Wenn der Leckstroeme aufweist, geht schnell der Netztrafo hinueber.


Zitat :
alpha-ranger hat am 12 Feb 2007 22:27 geschrieben :

Der hört wohl heute noch ganz genau hin, ob der Göbbels nochmal spricht.


Naja, beim VE klingt alles nach Göbbels, was da heraus kommt, oder?

Grüsslies

BID = 407319

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo yagosaga,
Zitat:
" Naja, beim VE klingt alles nach Göbbels, was da heraus kommt, oder? "
Eine verbreitete Meinung/Erwartungshaltung, aber nicht richtig.
So ein VE, ja selbst mein Rfe16 von 1927 klingen überraschend
"normal", bei Sprache.
Der charakteristische Klang der 30er kam vermutlich eher von den Reiß-Mikros jener Zeit.
Gruß
Georg

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 16 Feb 2007 16:29 ]

BID = 407344

ALF2000

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also ich hab auf arbeit auch noch 2 roehrenradios zu stehen . ... einen großen holzkasten der noch funktioniert ( man konnt was empfangen aber kein UKw *g

naja und dann habe ich noch eines was dem bild von o.tiffany SEHR stark aehnelt, nur dass bei diesem das gehaeuse stark beschaedigt wurde und das auch nicht anspringen tut... habe die beiden so gefunden als wir in unser neues firmengebaeude einzogen da war ein vershclossener raum wo der vermieter auch keinen schluessel hatte und als wir die tuere oeffnen sollten fand ich die beiden ;D nur halt ich weiß nicht wie man die dinger repariert oder sonstige dinge daran versuchen koennte ( tests etc .. dazu hab ich zuwenig ahnung von der materie was die elektronik oder roehrentechnik angeht ...

gruß Marc

edit wegen dem hier:

Achja . mir ist eines noch eingefallen .- mein kollege nannte den schwarzen kleinen kumpanen immer " goebbelsschnautze " vielleicht sagt euch das etwas . mir sagt das recht wenig etwas ... die typenbezeichnungen kann ich auch nachreichen . sofern meine erkaeltung wieder bessergeworden ist -.- und ich wieder auf arbeit bin ...



[ Diese Nachricht wurde geändert von: ALF2000 am 16 Feb 2007 17:47 ]

BID = 407374

Trumbaschl

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Goebbelsschnauze war ein in manchen Gegenden übliches Wort für Volksempfänger, mehr nicht.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 407428

Otiffany

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Yagosaga, der "Hirni" war ich.
Das alte Kabel war leider so hart geworden, daß es nur noch aus Bröseln bestand. Weil ich aber damals einen Test durchführen wollte, habe ich provisorisch ein vorhandenes Netzkabel angelötet. Irgendwann sollte auch ein original Kabel angeschlossen werden, dabei ist es dann geblieben.
Man sieht auch, daß das Kabel ohne Gummitülle durch das Blech geführt ist, eben provisorisch.
Gruß
Peter

BID = 407444

yagosaga

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Zitat :
Otiffany hat am 16 Feb 2007 22:36 geschrieben :

Yagosaga, der "Hirni" war ich.
Das alte Kabel war leider so hart geworden, daß es nur noch aus Bröseln bestand.


Hallo Peter, entschuldigung. Es tut nur weh, so etwas zu sehen.

Wie ich selbst bei der VE-Restauration vorgegangen bin, habe ich hier beschrieben:

http://bs.cyty.com/menschen/e-etzol.....w.htm

Nun aber zum Kabel: in der Radioboerse der GFGF

http://www.gfgf.org/cgi-bin/bbmat.cgi?script=forum_1&frames=

kannst du nach einem stoffummantelten Kabel fragen. Da gibt es bestimmt jemand, der entweder noch ein gutes zweiadriges uebrig hat oder dir eine Bezugsquelle nennen kann. Und wenn, dann sieh zu, dass du den alten Netzstecker (nicht Schuko!) wieder dran baust oder zumindest aufhebst.

Zu dem "Goebbelsklang": wichtig ist, dass der Lautsprecher richtig justiert ist. Bei solch einem Alter ist das nicht der Fall, und dann klingt alles "nach Goebbels"

Beste Gruesse
Eckhard

BID = 407453

Otiffany

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Ich kenne die Spule im VE als Käfigspule.

BID = 407625

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2456

Trumbaschl schrieb:

Zitat :
Goebbelsschnauze war ein in manchen Gegenden übliches Wort für Volksempfänger, mehr nicht.


Stimmt so eigentlich nicht ganz.

Diesen Beinamen bekam eigentlich erst der ab 1938 erschienene "Deutsche Klein-Empfänger 1938" oder kurz DKE 38.

Um die "Versorgung" des Reiches mit Rundfunkgeräten weiter voranzutreiben, wurde ab 1938 ein noch primitiver konstruiertes Rundfunkgerät von der "Regierung" in Auftrag gegeben. Heraus kam der DKE38, welcher gegenüber 65,-- RM für den VE301 nur 35,-- RM kostete, also auch denen entgegenkam, die jeden Pfennig dreimal umdrehen mußten.
(Der VE301W kostete anfangs 79,-- RM, aufgrund Rationalisierung in der Produktion und weiteren Subventionen wurde dieser Preis ab 1934 schon auf 65,-- RM herabgesetzt. Der DKE war hier dann ab 1938 schon deutlich billiger.)

Aja, nochwas:

Das mit der stoffummantelten Netzanschluß-Leitung schrieb ich bereits:

Zitat :
Den letzten "Kick" an Authentizität würde das Gerät mit einer stoffummantelten Netzanschlußleitung bekommen.....


Schließe mich somit der Meinung von "yagosaga" an.

Gruß
stego

Äh, nochwas @ALF2000:

Die V-Röhren in den DKE´s werden langsam rar und teuer!
Müßten 2 Stück sein, VCL11 und VY2.
Wenn die noch drin sind, gut drauf aupassen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 17 Feb 2007 19:37 ]

BID = 407661

Otiffany

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Wohnort: 37081 Göttingen

Noch ein schönes Stück aus meiner Sammlung; nicht so alt wie der Volksempfänger, aber auch ein kleines Schmuckstück.
Gruß
Peter





BID = 407666

Mr.Ed

Moderator



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Da sieht man mal wieder eine schöne Idee der Hersteller beim Ringen um neue Funktionen, die "Europa-Welle".
Letztendlich nur eine Spreizung des oberen Mittelwellenbereichs und schon damals mit Deppenbindestrich
Weitere Kuriositäten dieser Art waren z.B. die Luxemburgtaste.

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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 407716

Trumbaschl

Inventar



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Zitat :
Weitere Kuriositäten dieser Art waren z.B. die Luxemburgtaste.

Wenn die das bewirkte was ich vermute (Schnellauswahl der Frequenz von Radio Luxemburg) war die ja wenigstens praktisch

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BID = 408142

ALF2000

Schriftsteller



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Äh, nochwas @ALF2000:

Die V-Röhren in den DKE´s werden langsam rar und teuer!
Müßten 2 Stück sein, VCL11 und VY2.
Wenn die noch drin sind, gut drauf aupassen!

@ Stego ...

Ich hab nen ganzen schwarm unsortierter alter Röhren im lagerfach schön saeuberlich in solchen anti statikschaum eingelegt oder wie auch das mattenzeugs heissen möchte.

sind garantiert um die 50 röhren wenns man reicht. ich selbst habe dafuer keinerlei verwendung, da ich erstens keinen schimmer von der materie habe ( ok ich weiß wo die biester ihre heizspannung rangesetzt bekommen also an welche pins, nur den spannungsbereich weiß ich ned und den rest ah nicht
nunja und um ehrlich zu sein, ich fasse die dinger mit elektrischen mitteln auch nicht an weil se mir zu schade darum sind .... in meinen augen dsind das zB sehr gute anschauungsobjekte frueherer zeit ...
wenn ich mal zeit habe könnte ich ja mal eine liste anfertigen ... stammen ursprungs aus etlichen fernsehern udn radios die schon starke schäden erlitten und wo nichts mehr zu wollen war ....
gibt ja so viele idioten die das total ausseinandernehmen das gehaeuse und das innenleben allerlei draehte durchscneiden mussten

daher hab ich mich dann schweren herzens entschlossen dort die roehren auszubauen und diese wenigstens als andenken zur seite zu legen ebenso wie noch andere bauteile ( drehkondensatoren wenn das die richtige beschreibung is ) und noch etliche andere teile ...


Gruß Marc

BID = 408160

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36057
Wohnort: Recklinghausen

@Trumbaschl: Genau das bewirkte die Taste, ein abstimmen auf 1440kHz. Etwas ähnliches gab es früher schonmal an einigen hochwerigen Radios. Da gab es eine Ortssendertaste. Über einen weiteren Drehko an der Rückseite konnte man einen nahegelegenen Sender fest abstimmen.

Eine weitere Kuriosität findet man beim Neckermann Sensomat 18 (D) bzw. dem Originalgerät Stern Sensomat 3000 (DDR).
Das Gerät hat 18 Sensortasten zur schnellen Abstimmung auf UKW.
Allerdings sind das keine 18 Stationstasten sondern man hat den UKW Bereich einfach in 18 Positionen aufgeteilt. Der Sender der in der Nähe dieser Festposition wird dann per AFC eingefangen.
Leider ging der UKW Bereich sowohl beim DDR-Gerät als auch bei der Exportversion nur bis 100MHz.
Ich habe das Gerät hier stehen, muß es aber noch reparieren. Die Sensortasten funktionieren nicht (Schmutz) und der Drehko für LMK hängt fest. Übrigens auf Luxemburg


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Trumbaschl

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Ich hab hier noch ein japanisches Kofferradio aus den 60ern stehen, bei dem beginnt der UKW-Bereich schon bei 86,5 MHz.
Vermute allerdings da müßte ich Elkos tauschen - nach einiger Zeit spielte es plötzlich nur mehr sehr leise. Ist übrigens als absolute Kuriosität ein Kofferradio mit eingebautem Plattenspieler!

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