http://www.huser-peyer.com/de/infor.....b.pdf
Auch ein nicht alltäglicher Fehler .
Eine alte Turmstation wurde komplett umgebaut und es wurde eine neue 4-feldige Schaltanlage Typ WEVA-Compact
eingesetzt.
Beim Montieren der berührungssicheren Steckendverschlüsse wurde ein wenig Feuchtigkeit im Kabel festgestellt.
Trotzdem wurde der Stecker fertig angeschlossen und die Anlage in Betrieb genommen.
Ein paar Wochen später wurde ein massiver Erdschluss im Stecker festgestellt, welcher bereits den Endverschluss
und die DIN-Durchführung beschädigt hatte. Der fehlerhafte Abgang musst sofort ausser Betrieb genommen werden.
Wie sich später herausstellt, kam das Wasser im Kabel vom etwa 50 m
entfernten letzten Freileitungsmast. Dort wurden beim Aussenendverschluss
die Cu-Adern nicht sauber abgeschrumpft, so dass Wasser ins
Cu-Seil eindringen konnte.
Dieses Problem wird häufiger festgestellt, jedoch meist unterschätzt. Die
konventionellen Endverschlüsse der luftisolierten Anlage konnten das
Wasser unbeschädigt überstehen.
Bei den neuen berührungssicheren Endverschlüssen hat die Feuchtigkeit
die innere Feldaussteuerung beeinflusst.
Anlageschäden durch Wasser in Mittelspannungsanlagen