Hallo zusammen
ich habe eine Frage zur Berechnung einer Widerstandsheizung.
Bitte verbessert mich wenn Ihr bei den Rechnungen einen Denkfehler gefunden habt.
Habe mir gedacht, das ich elektrische Energie über
Widerstände "verbrate". Die Widerstände werden folglich warm und
ich hab den Effekt der "elektrischen Heizung"
Die Widerstände möchte ich in Reihe schalten und
in ein Alurohr platzieren, welches mit Quarzsand (zur besseren Wärmeübertragung) aufgefüllt wird.
Die Wärme wird dann vom Widerstand an das Rohr abgegeben und dann an das zu wärmende Medium (z.B.: eine Flüssigkeit)
Möchte diese Apperatur für 230 V auslegen und im Anschluß dann für 9 V (Gleichspannung)
Bitte verbessert mich wenn Ihr bei der Rechnung einen Denkfehler gefunden habt.
----------- 230 V -----------
Bei Conrad gibt es Hochlastwiderstände (Art nr.: 411981 - 62) belastbar bis 11W (andere sind zu teuer)
Habe mich für diesen entschieden, da dieser Höher belastbar ist als 1w Metallschichtwiderstände)
Außerdem entwickeln diese auch eine relativ hohe Bauteiltemperatur!!
In Reihenschaltung von Widerständen gilt:
U = U1 + U2+ ...+ Un angenommen: R1=R2=Rn => U1= U/n
(bei 230 V und 4 Widerständen in Reihe) => 57,5V (diese stehen somit für jeden Widerstand zur Verfügung)
I = P/U => 11 W / 230 V (da I in Reihenschaltung konstant)
I = 0,04783 A
R1 = U1/I
R1 = 57,5V/0,04783A
R1 = 1202 ohm = 1,2 kohm
=> Rges= 4xR1
nach kontrolle des Datenblattes und der zulässigen Betriebsspannung welche an jedem Widerstand
angelegt werden darf.
Ueff = Wurzel(P x R) = 114 V => OK
----------- 230 V -----------
Stimmt diese Rechnung, oder habe ich einen Denkfehler?
(Ich vermute fast!!!!)
Könnte man auch einfache 1 W Metallschichtwiderstände verwenden? (dafür nur mehrere in Reihe geschaltet)
Entspricht jetzt die max. Wiederstandsleistung ungefähr der zur Verfügung stehenden Heizleitung?
Welche von den beiden Widerständen ist nach eurer Meinung nach der bessere,
oder gibt es vielleicht noch eine bessere Möglichkeit eine Heizung zu bauen (außer einer Glühwendel)?
------------ 9 V -------------
kann die oben durchgeführte Rechnung problemlos auf die 9 V Gleichspannung
umgemünzt werden, oder gibt es was besonderes zu beachten?
------------ 9 V -------------
Oh je, das sind aber viele Fragen die ich da habe.
Aber bevor was passiert, frag ich lieber nochmal nach!
Frohe Weihnachten
Gruß
Florian