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Das ist eigentlich normal, durch die ganzen Funkwellen etc. die hier rumschwirren bauen sich Phantomspannungen auf.
Bei den typischen 10-20 Millionen Ohm Innenwiderstand von dem Gerät bauen sich diese Spannungen auch nicht mehr ab.
Schließe mal die Messkabel an und halte beide Spitzen aneinander. Dann müsste nach kurzer Zeit die Anzeige auf 000 stehen.
Das die Anzeige beim umschalten kurz auf 000 springt, kann an dem internen Aufbau liegen. Entweder wird beim schalten der Eingang kurz geschlossen, oder ein anderer Spannungs-Teiler zugeschaltet, der sich auch erst wieder aufladen muss.
Deswegen muss man ja auch beim umschalten immer die Prüfspitzen vom Prüfling abnehmen.
Das die analogen Geräte das Phänomen nicht zeigen, liegt am Aufbau: Bei diesen Geräten wird die Eingangsspannung ja relativ niederohmig an ein Panelmeter gegeben. Die Spannung muss dann den Zeiger bewegen etc, wird also belastet.
Die Phantom-Spannung in den Kabeln kann man aber nicht belasten, deswegen schlägt der Zeiger nicht aus.
Die digitalen Voltmeter messen ja praktisch lastlos, deswegen werden die Phantomspannungen gezeigt.
Du kannst dir ja mal ausrechen, wie viel Ampere fließen, bzw. wie groß die "Belastung" der Phantomspannung ist. Einmal bei deinem DVM mit 10 MOhm und bei einem AVM mit rund 100kOhm Eingangswiderstand.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: LeoLöwe reloaded am 2 Dez 2006 21:31 ]