Rauchmelder -- Gehäuse lackieren Im Unterforum Erfahrungsaustausch - Beschreibung: Fragen und Antworten von User zu User zu allen elektrischen und elektronischen Geräten
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Rauchmelder -- Gehäuse lackieren Suche nach: rauchmelder (344) |
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BID = 369111
Goetz Schreibmaschine
     Beiträge: 1960 Wohnort: Dresden
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Hallo, ein Bekannter erzählt mir, daß er in der Firma Rauchmelder / Einbruchmelder (Gehäuse) lackieren soll. Auf Wunsch des Architekten passend zur Wand- / Deckenfarbe.
Aber wie dabei vorgehen???? Den Melder komplett lackieren fällt ja aus, da kommt ja Farbnebel ins Innere und die Funktion ist mit Sicherheit beeinträchtigt. Wie sieht es mit Demontage der Melder (und anschließendem Zusammenbau) aus?
Darf man das überhaupt?
Ist dann die Funktion noch gewährleistet?
Hat dann Derjenige, der Dies tut die Verantwortung für einwandfreie Funktion?
Ist die VDS-Zulassung dann erloschen??
Antworten bitte mit Quellenangabe (wenn möglich), es geht um eine Brand- Einbruchmeldeanlage im öffentlichen Bereich mit Kundenverkehr! |
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BID = 369127
djtechno Inventar
     
Beiträge: 4955 Wohnort: beutelsbach
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Das Lackeiren ist generell verboten, die VDS erlcht IMMER!
Wenn er sich dennoch UNBEDINGT über geltendes Recht hinwegsetzen will, sollte er sie komplett zerlegen, lackieren, 100% trocknen lassen, damit sich keine Lösungsmittel im Melder absetzen und 100%ig wieder so, wie sie waren,zusammensetzen.
Dann wird die Funktion, sofern der Lack das Gehäuse nicht angreift, nciht verändert, unzulässig bleibts aber trotzdem, und Ärger kriegt er im zweifelsfall dafür dann auch, da der Versicherungsschutz dann im Brandfall nimmer gilt.
Marcus
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Ehemaliger forennutzer (ausgetreten) |
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BID = 369142
Goetz Schreibmaschine
     Beiträge: 1960 Wohnort: Dresden
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Sowas habe ich mir schon gedacht, aber was gibt es da ggf schwarz auf weiß  , was man dem Ar(s)chitekten um die Ohren hauen kann???
Der ist übrigens "Fachmann": Sprinkler direkt über E-Verteilung und EDV-Schrank
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BID = 369159
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7911 Wohnort: Nürnberg
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Sag Deinem Bekannten, dass er ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers der Rauchmelder nix an den Dingern machen soll.
Die Sockel kann ich mir ja noch lackiert vorstellen, aber den Melder selbst..?
Es gibt Hersteller, die bieten (gegen "unbedeutenden" Aufpreis) Rauchmelder in der Wunschfarbe des Auftraggebers an...
Was ist denn, wenn die Melder turnusmässig getauscht werden? Kommt dann der Hausmeister mit der Lacksprühdose..?
Für mich klingt das alles sehr "wenig durchdacht", um es mal sehr freundlich zu formulieren...
Edit: eine Quelle frü mein Geschreibsel habe ich leider nicht, aber der Lackierer soll sich einfach kurz an den Hersteller (sollte eigentlich schon feststehen) wenden und nach einer Freigabe der Lackbeschichtung der Melder anfragen. Dann hat er was schriftliches, um es dem Architekten um die Ohren zu hauen...
Merke: Wer's nicht checkt wird Architekt...
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Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
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Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lightyear am 13 Sep 2006 16:02 ]
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BID = 369191
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9398 Wohnort: Alpenrepublik
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Blödfrage:
Was verändert sich an der Funktion des Innenlebens wenn die Gehäuseaußenseite eine andere Farbe bekommt?
Bitte um Aufklärung?!
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
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BID = 369196
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7911 Wohnort: Nürnberg
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Andersherum wird hier leider ein Schuh daraus:
Der Reuchmelder ist in der Art, wei er vertrieben wird Bauartgeprüft bzw. VDS-zugelassen.
Wenn man nun den fertigen Rauchmelder lackieren will, bleiben zwei Möglichkeiten:
1: alle Öffnungen penibelst abkleben und dann lackieren. Problem: wer garantiert, dass nicht doch Farbe (oder Nebel) in die Streulichtkammer gelangt und die Funktion behindert.
2. Melder zerlegen und dann nur das gehäuse lackieren.
Problem: wer garantiert, dass Du beim zerlegen bzw. zusammenbauen nicht etwas beschädigst...
Einzige sinnvolle Möglichkeit:
MAn kontaktiere den Hersteller, ob man Leergehäuse für Rauchmelder bekommen kann, selbig lackiert und an den Hersteller zurückschickt. Der baut dann das Innenleben ein und Prüft den kompletten Melder.
Prüfung bestanden = o.K., Prüfung nicht bestanden = Zurück auf Los.
Nun gilt es nur, einen Hersteller zu finden, der dieses Spiel mitmacht. Allerdings befürchte ich, dass der Hersteller bereits feststeht und man ihm ausgeliefert ist.
Fazit: Ohne Kooperation des Herstellers geht das nicht. Mit Kooperation entscheidet der Geldbeutel...
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Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
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BID = 369237
ego Inventar
     
Beiträge: 3093 Wohnort: Köln
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Wenns ne B*osch Anlage ist:
Vergess es, das Zeug wird in China gefertigt: Wir hatten fast das selbe Problem mit dem Arschitekt, der wollte den B*osch Schriftzug nicht auf den Meldern sehen, hier besonders betroffen die Bewegungsmelder der EMA.
War ein zweckloses ansinnen!
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