Erdeinführungen...

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Autor
Erdeinführungen...

    







BID = 347207

sabina

Achtung
Dieser user postet unter verschiedenen Namen

 

  



Hm,
aber im Gegensatz dazu ist es ja z.B. erst bei verlöteten Fallrohren erlaubt, diese als Teilstück einer Erdungsleitung (z.B. Antennenerdung) mitzuverwenden. Dies, weil eben bei solch gelöteten Verbindungen der Widerstand eher niedriger ist, als bei (nur) ineinandergeschobenen Verbindungen...

Oder ist das Mist, was ich da von mir gebe?

BID = 347210

grafalzheimer

Stammposter



Beiträge: 253
Wohnort: Hamburg

 

  


Moin!
@tekman
wieso sorgen denn verwitterte Lötverbindungen für die
Notwendigkeit eines Erders
Oder meinst du das so ,dass man die Rinne noch mal extra erdet, falls das Fallrohr durchgammelt?
Außerdem sind Lötverbindungen z.B. bei Zinkdachrinnen
ein lange bewährtes Verbindungsverfahren, die halten, wenn sie gut ausgeführt sind auch nach Jahrzehnten und sind dann
was auch völlig normal ist, etwas oxidiert.

Das die Lötverbindungen bei den Dachrinnen und Fallrohren für eine durchgehend leitende Verbindung sorgen stimmt wohl,
aber die Erder sind m.E. meistens für den Blitzschutz und nicht für den Potentialausgleich.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: grafalzheimer am  5 Jul 2006 12:51 ]

BID = 347230

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


Genau!

Zumindest in unserer Gegend wird es so gehandhabt:

-besitzt das Gebäude einen äußeren Blitzschutz, sind daran auch die (metallischen) Fallrohre, Dachrinnen, Blechverkleidungen, in unmittelbarer Nähe befindlichen leitfähigen Geländer etc. anzuschließen
(und zwar unabhängig davon, wie die Verbindungen deren Teilstücke ausgeführt sind!)

-gibt es keinen äußeren Blitzschutz, brauchen solche Teile im Regelfall nicht in den PA einbezogen zu werden und man macht das üblicherweise auch nicht

BID = 347235

tekman

Stammposter



Beiträge: 412


@grafalzheimer:
Zitat :
die halten, wenn sie gut ausgeführt sind




Der Punkt "wenn" ist der Knackpunkt: Wenn sie gut ausgeführt sind und wenn Wind&Strum&Bewegung nicht zu sehr am Material arbeiten (die Verbindung ist duktil) und wenn (hier sicher noch einige Gründe denkbar) -- dann ist das Löten eine solide relativ niederohmige Verbindung.

Aber davon darf man nicht immer ausgehen, und ich seh hier viele derart ausgeführte Lötungen, die dann nichts mehr taugen. Mal ist es Pfusch, mal schlicht Materialermüdung.



Zitat :
Kommt manchmal ganz gut, wenn man nach Jahren sich den Zustand von Lötverbindungen nach Freiluftbewitterung ansieht.



== man ist oft überrascht, was man da so entdeckt an Verbidnungen, die eigentlich solide niederohmig sien sollten/müßten.
So war das zu verstehen.


hth,
Andreas

BID = 347264

pino

Achtung
Dieser user postet unter verschiedenen Namen



Hallo,
habe heute bezüglich PA (Geländer innen) mal einen Elektriker gefragt...

Seine Worte:

Wie soll denn da bitte ein gefährliches Potential entstehen; auch geschweißte Innengeländer werden nicht in den PA einbezogen.

_________________

BID = 347268

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


Der Mann hat Recht und auch wieder nicht:

Die Aussage mit dem Geländer war auch nicht so pauschal ("immer") gemeint. Man muß stets den Kontext sehen!!!

Sprich: Wo und wie ist das leitfähige Teil (hier z.B. : Geländer) angebracht.

Wenn es sich z.B. nur und ausschließlich im Treppenhaus befindet, ist i.d.R. keine Einbindung in den PA nötig. Bei größerem Objekt aber trotzdem sehr sinnvoll und auch üblich.
Reicht es aber z.B. in ein Badezimmer (z.B. weil es sich innerhalb einer Maisonettewohnung befindet) oder befindet es sich in einer Stallung, Werkstatt etc. dann muß es zwingend an dessen örtlichen PA angeschlossen werden.

Besonders kritisch sind auch Bauteile, die vom Freien ins Gebäude durchgehen oder innerhalb des Gebäudes
verschiedene Bereiche verbinden.

Merke:
Wenn man die richtigen Fragen stellt, erhöht das die Chance auf sinnvolle Antworten...

Und zur Fortbildung für diesen Elektriker:
Ein gefährliches Potential kann dort entstehen, wie es eben generell gerne entsteht. Z.B., wenn eine der Befestigungsschrauben dummerweise eine Stromleitung angekratzt hat. Oder indem eine beschädigte Verlängerungsleitung zufällig am Geländer anliegt...
Der Möglichkeiten gibt es genug. Im Bedarfsfall findet das Schicksal schon nen Weg.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am  5 Jul 2006 14:58 ]

BID = 347269

tekman

Stammposter



Beiträge: 412



Zitat : pino hat am  5 Jul 2006 14:46 geschrieben :

Hallo,
habe heute bezüglich PA (Geländer innen) mal einen Elektriker gefragt...

Seine Worte:

Wie soll denn da bitte ein gefährliches Potential entstehen; auch geschweißte Innengeländer werden nicht in den PA einbezogen.





Es ist nicht vorgeschrieben die geschweißten Innengeländer in den PA einzubeziehen bei zu Wohnzwecken genutzten privaten. wie es gewerblich bzw. sonstigne Gebäuden aussieht: da mögen andere was z usagen.Bauten.

Es kann aber nützlich sein, das Geländer mit dem PA zu verbinden. Ich hatte da den Fall, da klagte der Besitzer eines solchen Geländers immer darüber, das er "einen Schlag" bekam . Nachfrage ergab, das dies oft auftrat wenn Witterung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit in bestimmten Bereichen waren.

Es stellte sich dann raus, dass das in Gummidämpfern gelagerte Geländer Teil des Problems war - ein 4mm2 Cu an den PA und es war Ruhe.

Möglicherweise lag es an einer ungünstigen Kombination mit den verwedeten Bodenmaterialien - egal, wir haben es nie restlos aufgeklärt mangels Zeit.


hth,
Andreas


BID = 347366

elo22

Schreibmaschine

Beiträge: 1410
Wohnort: Euskirchen
Zur Homepage von elo22



Zitat : pino hat am  3 Jul 2006 12:03 geschrieben :

Ich dachte nur, weil man ja sonst jede Ableitung nach Innen in das Haus zur PAS führen müsste, wäre es doch praktisch, all diese Ableitungen zusammen an eine Erdeinführung anzuschließen, die dann an der PAS angeschlossen ist. Ich denke hier z.B. an die Fallrohre einer Dachrinne, einen Außenwasserhahn, usw.

Um all diese Dinge zu erden, müssten die jeweiligen Ableitungen dann ja sonst alle einzeln in das Haus zur PAS geführt werden, oder?




Ich würde an jedes Fallrohr eine Anschlußfahne raus kommen lassen.

Lutz

BID = 347368

elo22

Schreibmaschine

Beiträge: 1410
Wohnort: Euskirchen
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Zitat : sam2 hat am  3 Jul 2006 14:38 geschrieben :

Blitzschutzerdung/Antennenerdung auf der einen und PA samt Erdung auf der anderen Seite immer sauber getrennt (und natürlich Näherungen vermeiden!). Eine Verbindung schaffen, das möglichst weit unten.




Siehe dehn.de unter downloads antenne06.pdf.

Lutz


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