Spannungsteiler Vorwiederstand ?

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Autor
Spannungsteiler Vorwiederstand ?
Suche nach: spannungsteiler (2708)

    







BID = 226229

roman-1

Gelegenheitsposter



Beiträge: 58
 

  



Hallo,
erstmal möchte ich mich mal ganz kurz vorstellen.
Also ich bin 45 Jahre jung und habe mich entschlossen,
noch etwas für mein Hirn zu tun und mich etwas mit den Grundlagen der Elektrik vertraut zu machen.
Leider komme ich immer wiede auf für mich nicht so ganz verständliche Dinne, an denen ich manchmal scheitere.
Diesmal ist es der unterschied zwischen einem
Vorwiederstand und einem Spannungsteiler.
Wenn ich einen Spannungsteiler nehme, dann kann ich doch
eine bestimmte Spannung daran abnehmen. Also ich habe
9 V und brauche 4,5V dann eben zwei gleiche Wiederstände
und dann habe ich an einem Wiederstand eben meine 4,5 V.
Wenn ich jetzt aber einen Vorwiederstand mit der gleichen Ohmzahl wie meinen 4,5 V Verbraucher nehme dann habe ich ja auch nur noch dies 4,5 V am Verbrauche?
Dann kann ich mir doch den zweiten Wiederrstand sparen?
Liege ich denn da so falsch oder habe ich da irgend einen
Knoten in meinen Gedankengängen?
Würde mich freuen wenn ich eine leicht verständliche Antwort bekommen würde.
Gruß und schon mal Danke
Roman

BID = 226242

ceekay

Neu hier



Beiträge: 42
Wohnort: Petershagen
ICQ Status  

 

  


hallo,
wichtig ist schonaml das Widerstand nicht mit "ie" geschrieben wird.

Jetzt zu deiner eigentlichen Frage:
Im Printip hast du recht. Denn mit einen Vorwiderstand wird auch die Spannung geteilt. wenn du z.b eine LED an 12 V betreiben willst. dann schaltest du einen Widerstand in Reihe damit an der LED nur 2 Volt abfallen. somit die restlichen 10 Volt an dem Vorwiderstand. das ist dann auch eine art Spannungsteiler.
Vorwiderstände werden auch benutzt um den Strom zu begrenzen.




Zitat :

Wenn ich jetzt aber einen Vorwiederstand mit der gleichen Ohmzahl wie meinen 4,5 V Verbraucher nehme dann habe ich ja auch nur noch dies 4,5 V am Verbrauche?
Dann kann ich mir doch den zweiten Wiederrstand sparen?



genau weil dann dein Verbraucher der zweite Widerstand ist.


ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten, ansonsten frag einfach nochmal nach...

gruß ceekay

BID = 226250

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Stimmt schon alles.
Was du dabei übersiehst, ist die Tatsache, daß die Spannungsteilerschaltung aus zwei gleichen Widerstanden R nur dann die halbe Spannung liefert, wenn sie unbelastet ist.

Wenn du da noch eine Last dranhängst, wird die Spannung geringer.

Meist kann man sogar einfach angeben um wieviel:
Gesetzt die speisende Quelle hat einen vernachlässigbaren Innenwiderstand, z.B. eine Autobatterie oder ein stabilisiertes Netzteil, dann entspricht der Innenwiderstand der Spannungsteilerschaltung einfach der Parallelschaltung der beiden Widerstände.


_________________
Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 226325

ProximaX

Schreibmaschine



Beiträge: 2604
Wohnort: Bensheim


Für belastete Spannungsteiler greife ich die Spannung ab, wie beschrieben.
Dann einen Impedanzwandler hinzu + einen dadurch gesteuerten Transistor an der Basis!

_________________
VDE beachten!
Mit Verstand löten und schrauben!

http://www.sartorius-sturmjagd.de
http://www.jf-bensheim.de

BID = 226587

roman-1

Gelegenheitsposter



Beiträge: 58


Vielen Dank für eure schnellen und ausführlichen antworten.
Danke vor allem an ceekay für den Tip,
das man Widerstand ganz einfach mit "i" schreibt

Jetzt habe ich auch den unterschied zwischen einem
unbelastetet und belasteten Spannungsteiler erkannt.

Jetzt habe ich aber noch eine andere Frage. Da ich jetzt
halt mal ab und an kleine Versuchsschaltungen aus einen
Buch nachbauen möchte, brauche ich ja ein kleines Netzgerät.
Macht es Sinn so ein Teil mit einem gekauften Bausatz
zusammenzulöten, oder lieber gleich fertig kaufen.
Zusammenlöten würde bestimmt auch etwas Spaß machen,
sollte aber dann halt dann doch funktionieren.
Vielen Dank
Roman

BID = 226669

ceekay

Neu hier



Beiträge: 42
Wohnort: Petershagen
ICQ Status  


Ob sich soetwas lohnt kann man nicht pauschal sagen. Kommt drauf an ob man gerne was selber macht. Hat den Vorteil das man später auch weiß was man da nun hat. Da du ja sagtest das du sowieso ein paar Schaltungen bauen willst wäre dies sicher ein guter Anfang.

schau einfach mal bei google da findest du sicher was.

Grob gesagt:
Du transformierst die Netzspannung runter auf beispielsweise 23 V. Diese wird gleichgerichtet um Gleichspannung zu erhalten. Dann ein großer Elko zum Glätten der pulsierenden Gleichspannung. Nun noch ein einstellbarer Spannungsregler z.b. LM317. Vor und hinter dem Spannungsregler noch jeweils ein kleiner schneller Kondensator um das schwingen etwas zu beruhigen. Fertig ist deine einstellbare Spannungsquelle.
Sicherung natürlich nicht vergessen.

Und Vorsicht bei Arbeiten mit Netzspannung.

Achja und falls du Schaltungen mit OPV´s aufbauen willst solltest du bedenken das du dort eventuell auch negative Spannungen brauchst.

Ansonsten kriegst du auch ein Fertiggerät bei Conrad ab 33€.
Da ist aber genau das gleiche drin.

falls noch was unklar ist einfach fragen....

gruß ceekay

BID = 226698

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach



Zitat :
Macht es Sinn so ein Teil mit einem gekauften Bausatz
zusammenzulöten, oder lieber gleich fertig kaufen.



Ich selbst nehme für kleine Schaltungen auch ganz gerne Steckernetzteile, die man regelmäßig für 2..3 Euro bekommt.
Damit sind dann alle sicherheitsrelevanten Fragen gelöst.

Die endgültige Spannung kann man den mit einem LM317, 7805 o.ä. einstellen.

Bei einem solchen Preis kann das Netzteil auch beim Versuchsaufbau verbleiben, dann braucht man später nicht danach zu suchen.

Mit mehreren dieser Steckernetzteile kann man auch leicht und preiswert beliebig viele galvanisch getrennte Spannungen herstellen.


_________________
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BID = 226966

roman-1

Gelegenheitsposter



Beiträge: 58


Habe mich mal im Internet etwas ungesehen, und dabei
ein Netzteil gefunden, das ich vielleicht bauen möchte.
Bis 30 V ist ok, 3A vielleicht etwas wenig?
Kann man da einen stärkeren Trafo verwenden,
oder muß man dann die Bauteile neu berechnen?
+15 Volt und -15 Volt wären auch dabei, aber wann
braucht man die? Wäre es da nicht sinvoll diese
regelbar zu machen? Wenn möglich ohne viel aufwand?

Roman

BID = 226998

Mad Hatter

gesperrt



Zitat :
3A vielleicht etwas wenig



Bei deinem hier demonstreierten Wissensstand ist das bereits eindeutig zu viel.
Du willst doch ein - Zitat: "Kleines Netzteil" - bauen, und keines, das deine Experimente/Bauteile bei Fehlern sofort brät.
3A bei 30V sind immerhin schon 90W - zeige mir bitte ein Einsteiger-Experiment, das 90W an elektrischer Leistung braucht.

Elektronikexperimentierkästen arbeiten nicht umsonst mit Batterien und warnen ausdrücklich vor dem Gebrauch von Akkus, weil diese Kurzschlusströme von etlichen Ampere liefern können.
Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an die Philips Experimentierkästen der 80er Jahre und was ide alles aus 2x4.5V Flachbatterien betrieben haben...

Für Einsteiger-Experimente würde ich dieses NT nur dann verwenden, wenn es eine bis hinunter zu 200mA reichende Strombegrenzung hat und den entsprechenden Regler für die nächsten Jahre auch in dieser Stellung festkleben.


BID = 227072

ceekay

Neu hier



Beiträge: 42
Wohnort: Petershagen
ICQ Status  



Zitat :

und den entsprechenden Regler für die nächsten Jahre auch in dieser Stellung festkleben.



Das ist unsinn.

@ roman-1
Also so wie ich dich verstehe sind die 30 V regelbar!?

Und das Netzteil hat noch zusätzlich +15 V und -15 V.

Ich denke nicht das es nötig ist die 15 V noch regelbar zu machen. Die braucht man meistens nur bei Operationsverstärker.

3 A reicht völlig aus.

Wie "Mad Hatter" schon schrieb würde ich vorallem drauf achten das dein Netzteil eine einstellbare Strombegrenzung hat. Diese braucht man übrigends nicht nur als Anfänger.


Spannugs, und Strommesser fertig eingebaut ist auch ganz nett.

Kannst ja mal Link und Arikelnummer posten. Denn könnte man sich das Ding mal anschauen und vielleicht noch Tipps geben.

gruß ceekay




BID = 227177

roman-1

Gelegenheitsposter



Beiträge: 58


Hallo miteinander
Sorry, habe vergessen den link anzuhängen.

Link

Eigentlich dachte ich ja, das dies ein kleines Netzteil ist.
Und da es ja +15 und -15 Volt hat, dachte ich, wäre ja nicht
schlecht wenn man das etwas runterregeln könnte.
Wer braucht schon -15 Volt fest.
Na ja, der wo es halt braucht.
Wegen der Leistung habe ich mir eigentlich gedacht, wenn

ich schon ein Netzteil baue und die Leistung nur vom Trafo
abhängt, man keine anderen Teile verwenden muß,dann
kann ich doch einen etwas größeren kaufen. Man baut so ein Teil ja nicht alle Tage neu und etwas Reserve (wenn man diese wirklich einmal braucht und deshalb frage ich ja
auch nach) wäre ja dann nicht schlecht.
Gegen eine einstellbare Strombegrenzung hätte ich eigentlich
keine einwände. Ist ja zur sicherheit. Aber bei 200mA
festkleben, ist vielleicht doch etwas übertrieben.

Gruß
Roman

BID = 227255

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


Hallo Roman

Wenn diese 200 mA durch deinen Körper fließen, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass du deine Behauptung nicht mehr ändern kannst.
Siehe: Link

Aber im Zusammenhang mit einer Spannung von maximal 30V könnte ein so großer Strom nicht durch deinen Körper fließen.

Schutzkleinspannung: Link

Die Strombegrenzung hat eher den Sinn, den Schaden bei Fehlern so gering wie möglich zu halten. (An einem Testaufbau kann es schnell vorkommen, dass irgend etwas fehlerhaft verklemmt ist.)

Was das Netzteil angeht:
Es wird bestimmt schwierig einen passenden Transformator zu bekommen.

Für jedes digitales Messwerk benötigst du eine getrennte Wicklung mit 6,7V ... 9V;
Die Strombelastbarkeit der Wicklung muss dabei nach folgender Gleichung gewählt werden:
fedmixonI_min = I_Messwerk + I_Regler + I_Reserve

[7805 ca. 5mA]

Ich habe jetzt die Schaltung nicht durchgerechnet, trotzdem finde ich die Spannung von 32V der Netzteilwicklung ein bisschen zu hoch.
fedmixon32V * sqrt(2) - 2 * 0,7V = 43,9V

Der Glättungskondensator hinter dem Gleichrichter wird bis auf den Spitzenwert minus der Flussspannung der Gleichrichterdioden aufgeladen.

Grundlagen:
Bei einem längst geregeltem Netzteil wird die Spannungsdifferenz zwischen Eingang und Ausgang in Wärme umgesetzt.
fedmixonP_Abwärme = (U_in - U_out) * I_out + P_Eigenverbrauch

Der Zusammenhang, dass der Effektivwert bei einer Sinusspannung
fedmixon 1/sqrt(2)
der Spitzenspannung ist, lässt sich aus folgender Beziehung ableiten:

Der Effektivwert einer Spannung gibt die Größe einer äquivalenten Gleichspannung an, die an einem ohmschen Widerstand die gleiche Leistung umsetzt.

fedonmixonP_Gleich = P_Wechsel 1/T * int(U^2/R ,t,0,T) = 1/T * int(u(t)^2/R ,t,0,T) U^2/(T*R) * T = 1/(T*R) * int(u(t)^2, t,0,T) U = sqrt(1/T * int(u(t)^2, t,0,T)) fedoff

Sonderfall Sinusform:
fedonmixonU = sqrt(1/T * int(u^^^2 * cos^2(2*pi*f*t) , t,0,T)) f = 1/T U = u^^ * sqrt(1/T * int(cos^2(2*pi*t/T) , t,0,T)) U = u^^ * sqrt(1/T * T/2) fedoffU = u^^/sqrt(2)

Anstand nur einen Transformator zu nehmen, kann man natürlich auch mehrere benutzen.
Standarttransformationen sind mit einer Sekundärwicklung oder 2 identischen Sekundärwicklungen ausgeführt.

MfG
Holger


_________________
George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

BID = 227525

ceekay

Neu hier



Beiträge: 42
Wohnort: Petershagen
ICQ Status  


das wird ihm jetzt bestimmt weiterhelfen...

BID = 227773

roman-1

Gelegenheitsposter



Beiträge: 58


Tja, so wie ich das sehe, werde ich doch auf ein
fertiges Netzteil zurückgreifen.
Nochmals danke an alle.
Roman


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