Strombegrenzung

Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst

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Autor
Strombegrenzung
Suche nach: strombegrenzung (1653)

    







BID = 15218

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

Hallo,
ich habe wieder mal ein Problem

Ich habe eine nette Endstufe die mir 100-400kHz bei bis zu 500W liefert. Damit betreibe ich dann Teslaspule, den Induktionsofen oder lasse Alufolie schweben (bis diese aufglüht und zu Boden tropft). Allerdings ist das ziemlich teuer, da die IRF740 regelmäßig durchschlagen. Den Grund habe ich auch gefunden: Überstrom.
Deshalb möchte ich eine Strombegrenzung hinzufügen. Mein Problem: Wenn ich das Oszillatorsignal unterbreche, dann ist ein MOSFET für eine kurze Zeit (einige ms) leitend, und entläd einen der 660nF Kondensatoren, was höchst warscheinlich den entsprechenden MOSFET zerstört.
Das Rechtecksignal wird per 4046 erzeugt. Ich dachte an einen Übertrager zwischen MOSFETs und L1 um den Strom zu messen, in eine Gleichspannung umzuwandeln und damit den Inhibit Eingang des 4046 zu steuern. Allerdings tritt dann das obige Problem auf.



Und noch was:
Die obige Schaltung wird eine Teslasspule nicht ansteuern können. Die MOSFETs werden sich nach wenigen Sekunden verabschieden. Allerdings habe ich den dafür notwendigen kleinen Trick absichtlich weggelassen, um die Schaltung übersichtlich zu halten, und um die Leute am Nachbau zu hindern. Nicht dass sich wieder jemand über meine Teslaversuche beschwert...


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Benedikt am 10 Mär 2003 17:08 ]

BID = 16147

stehwelle

Gesprächig



Beiträge: 194
Wohnort: Frankfurt Oder

 

  

Hallo,
vielleicht ist auch eine Überspannung, oder vielleicht
sogar eine negative, welche die Fets nicht vertragen.
Hast Du mal eine Ozi oder ein schnelles Voltpeekmeter
angeschlossen?
Wenn es wirklich zuviel Strom ist könnte man eine
Stromquelle zuschalten, welche den Strom wirkungsvoll
begrenzt. Sie muß selbstverständlich der Leistung und
der Spannung angepasst sein.

BID = 16159

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

Es ist wirklich ein zu hoher Strom.
Gemessen habe ich es zwar noch nicht, aber es gibt viele Gründe die dafür sprechen:

- Eine zu hohe positive oder negative Spannung wird sofort von 20ns Dioden parallel zu jedem MOSFET zur positiven oder negativen Betriebsspannung abgeleitet.
- IRF840 gehen viel schneller kaputt als IRF740.
- Wenn ich einen Schwingkreis anschließe um so einen Induktionsofen zu betreiben, fließen schnell mal mehrer 10A. Mit einer 500W Lampe in Reihe passiert nichts.

Wie kann ich den Strom sicher und verlustfrei messen, und wie kann ich die Endstufe sicher stillegen ?


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