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BID = 177898
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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Die Idee mi dem R-2R-Netzwerk, war schon nicht schlecht. Den Ausgang des R2R-Netzwerkes schließt Du an einen Leistungsverstärker an. Die Schaltung ist so ausgelegt, dass die größte R2R-Ausgangsspannung 5V ist. Durch die Galvanometerschaltung des OPs (z.B. 741, oder 1/4 LM124), wird das R2R-Netzwerk auch nicht belastet. Der Bau des Leistungsverstärkers dürfte nicht das Problem sein.
Die Versorgungsspannung sollte etwas größer als 50V sein.
Der TIP120 und vor allem der 2N2955 müssen gut gekühlt werden.
Falls Schwingungen auftreten, je nach Last, kannst Du vor die Basis des TIP120 noch einen Widerstand packen (10K) und mit einem Kondensator 100 nF den 90K-Widerstand überbrücken. Versuchs erst einmal so, wir wollen Die Sache ja nicht teurer als unbedingt nötig gestalten.
Gruß Manni
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 23 Mär 2005 21:51 ] |
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BID = 177900
fenterhannes Stammposter
   
Beiträge: 312 Wohnort: Osnabrück
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Zitat :
| | Ich sehe aber auch die Probleme beim Abgleichen der Widerstände (Liniarität, ungleiche Stufen). |
Das ist mit Sicherheit der Knackpunkt. Du wirst mit der Schaltung keine gleichbleibenden 1V Stufen hinbekommen. Ohne zu rechnen vermute ich das es rein mathematisch so nicht möglich ist... egal ob mit MOSFETs oder bipolaren Transistoren. |
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BID = 177901
Lötfix Schreibmaschine
    
Beiträge: 2328 Wohnort: Wien
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@Manni:
Die Endstufe ist soweit gut, eventuell könnte man ja die EIN/AUS-Funktion (vom 5V Rechteck) noch einbauen und ein fertiges R2R Netzwerk/DAC nehmen.
mfg lötfix
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung. Rechtsansprüche dürfen daraus nicht abgeleitet werden. Sicherheitsvorschriften beachten!
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BID = 177903
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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Mit einem 5V-Rechteck wird gleich das ganze Netzwerk versorgt.
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BID = 177905
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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Die Unlinearität wirst Du nicht ausmesen können. Vielleicht die vierte Stelle am Messgerät. Die ist auf alle Fälle kleiner
als der Systemfehler den ein R2R-Netzwerk in sich birgt.
Zudem ist doch ein Trimmer für den Endwert vorgesehen.
Die Lineraität hängt (fast 4.Stelle) ausschließlich vom Spannungsteiler 90K-10K-2K ab.
Rechne mal die Maschen eines R2R-Netzwerkes durch, dann wirst Du feststellen, dass die Ausgangsspannung um die halbe Wertigkeit des LSB daneben liegt.
Gruß Manni
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 23 Mär 2005 22:03 ]
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BID = 177910
Lötfix Schreibmaschine
    
Beiträge: 2328 Wohnort: Wien
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So wie in Bild 12 im Datenblat vom DAC0800?
Welche Frequenz hat das 5V Rechteck? ist da der OPV schnell genug (Slew rate)?
mfg lötfix
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BID = 177912
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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Wie schnell soll es denn sein ? 5 KHz dürften kein Problem sein. Bei 10 MHz müsste natürlich ein anderer OP und andere Transistoren eingesetzt werden, das ist wohl sicher.
Gruß Manni
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 23 Mär 2005 22:16 ]
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BID = 178945
ElMaster Neu hier

Beiträge: 49
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danke für eure Vorschläge.
5kHz sollten genügen.
Ich habe das Schema des DAC0800 mit dem LM741,TIP120 und dem 2n2955 aufgezeichnet. habe jedoch eine Frage. Der DAC hat 2 Ausgänge Pin 2 und 4! Welchen der beiden Pin's muss ich auf den Minus Anschluss des LM ziehen?
Stimmt der Aufbau meines Schemas? oder ist da etwas nicht in Ordnung?
hat jemand ein pspice Modell eines DAC0800, damit ich diese Schaltung vor dem Aufbau einmal simulieren könnte?
mfg
ElMaster
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BID = 178948
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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So wie ich das sehe, muss Pin 2 mit der Masse unseres Treibers verbunden werden, und Pin 4 an den positiven Eingang des OPs.
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BID = 178958
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Pin2 und Pin4 sind komplementär.
Du kannst dir also aussuchen, ob mit steigendem Binärwert der Ausgangsstrom steigen oder fallen soll.
Auf jeden Fall muß der nicht benutzte Ausgang (wenn man ihn denn nicht benutzt), relativ niederohmig auf Masse gelegt werden, damit auch da der Ausgangsstrom fließen kann.
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Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 178981
ElMaster Neu hier

Beiträge: 49
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ok danke! habe den PIN2 auf Masse gehänkt.
zu meinem Verständniss. Der DAC macht aus dem binären Wert einen Strom. dieser Strom wird mit dem OP verstärkt. der TIP schaltet wenn 0,7 Volt an der Basis anliegen und der PNP fängt dann an zu leitet. stimmt das soweit?
oder kann mir jemand diese Schaltung genauer erklären?
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BID = 178994
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Wenn du das letzte hier hochgelade Bild meinst:
Der Ausgangsstrom des DAC macht am Lastwiderstand eine Spannung (unschön, der komplementäre Ausgang sollte mit einem ebenso großen Widerstand abgeschlossen werden).
Diese Spannung wird dem nicht invertierenden Eingang (+) des Opamp zugeführt, und wenn alles gut geht und die Geschichte nicht schwingt, dann sorgt der Rest der Schaltung dafür, daß die Differenz zwischen dem (+) und dem (-) Eingang des Opamp stets Null ist.
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BID = 179025
ElMaster Neu hier

Beiträge: 49
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also der lastwiderstand ist der 10k Widerstand oder?
Dort fällt eine Spannung ab! die dann also auch am Plus und Minus liegt. Dann muss die Spannung also auch unter dem 90K widerstand liegt. Richtig?
Wie funktioniert denn die rechstliche Schaltung hinter dem OP?
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BID = 179026
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Ich kann die Werte in der Schaltung nicht erkennen, aber wenn der Lastwiderstand tatsächlich 10k betragen sollte, dann ist das schlecht dimensioniert und an der Grenze des akzeptablen.
Je nach Versorgungsspannung auch schon jenseits dessen, denn der Wandler wird normalerweise mit Ausgangsströmen bis 2mA betrieben.
Werte von 1kOhm oder weniger wären da angemessener.
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BID = 179027
ManniHorsti Stammposter
   
Beiträge: 337 Wohnort: Rheine
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@EIMAster
Oben links, den zweiten Widerstand, musst Du entfernen.
Das Widerstandsnetzwerk liefert eine Spannung. Die Spannung wird vom Positiv-Eingang des OPs erfasst. Der Strom, welcher in den OP hineinfließt, kann vernachlässigt werden, und als 0 angenommen werden. Der OP vergleicht die Spannung des Netzwerkes mit der Spannung am Spannungsteiler am Ausgang des Treibers. Ist die Ausgangsspannung zu klein, wird die Spannung an der Basis des TIP120 erhöht. Dadurch erhöht sich der Kollektorstrom des TIP120 und mit ihm der Basisstrom des 2N2955. Damit steigt auch die Spannung am Kollektor des 2N2955. Der Operationsverstärker ändert seine Ausgangsspannung dahingehend, dass seine Eingänge dieselbe Spannung erhalten.
D.h., die Spannung an seinem Positiven Eingang wird gleich der Spannung an seinem negativen Eingang. Der Operationsverstärker belastet weder den Spannungsteiler am Ausgang, noch das Widerstandsnetzwerk. Somit hängt die Ausgangsspannung nur von der Netzwerksausgangspannung und dem Verhältnis der Widerstände im Ausgang ab.
Aus dem Schaltplan geht das nicht eindeutig hervor, wie der OP versorgt wird, aber der braucht unbedingt eine negative Versorgungsspannung von mindestens -3V, sonst wird die Spannung 0 nicht richtig ausgeregelt.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 26 Mär 2005 21:15 ]
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