glühbirne knallt durch

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Autor
glühbirne knallt durch

    







BID = 175080

carpe

Gesprächig



Beiträge: 100
 

  


hallo forum

ich habe es letztens selbst erlebt, das eine 40 W glühbirne beim einschalten geplatzt ist.
will sagen, die ist nicht nur kaputt gegangen wie es schon mal passiert , sondern das glas ist zerplatzt von der glühbirne.
mit einem geeigneten messgerät, habe ich die spannung gemessen und es liegen 230 V an.

mir ist bewusst, das beim einschaltmoment der strom einiges höher liegt,aber unter normalen umständen,raumtemperatur,spannung, versteh ich nicht wie eine glühbirne so knallt.

mfg. carpe

BID = 175084

ManniHorsti

Stammposter



Beiträge: 337
Wohnort: Rheine

 

  

Hallo,

Du hast die Glühbirne vorher im richtigen Moment ausgeschaltet. Die hätte nicht mehr lange geleuchtet. Beim Einschalten ist die dünnste Drahtstelle so heiß geworden, dass
der Gasdruck ausgereicht hat, die Birne zu sprengen.

Ist meine Meinung.

Gruß Manni



[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 16 Mär 2005 22:30 ]

BID = 175086

eraxi

Neu hier



Beiträge: 43

Hallo
40W o.k. aber für welche Spannung war die Glühlampe ausgelegt, es gab auch welche für 42V.
Ansonsten habe ich so etwas nur bei einer falschverklemmten Schaltung erlebt, da gab´s auf der Lampe plötzlich 400 V
MfG

BID = 175087

Hemapri

Schriftsteller



Beiträge: 786
Wohnort: Südthüringen

Hallo!

Die Sache ist ganz einfach. Die Glühbirne ist undicht geworden und Luft ist dahin geströmt, wo sonst ein Vakuum herrscht. Beim Einschalten verbrennt der Glühdraht und durch die plötzlich verursachte Druckerhöhung kann es zum Platzen der Birne kommen. Eine eher thermodynamische, als eine elektrische Ursache.

MfG

BID = 175090

ManniHorsti

Stammposter



Beiträge: 337
Wohnort: Rheine

Hau mal eine Glühbirne und eine alte Elektronenröhre unter Wasser kaputt. Bei einer Glühbirne steigt eine Blase auf, bei der Elektronenröhre nicht.

Gruß Manni

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 16 Mär 2005 22:38 ]

BID = 175094

carpe

Gesprächig



Beiträge: 100

hallo
die glühlampe ist für 230 V ausgelegt.
falsch angeklemmt war da nichts.ich habe die leitung durchgemessen und auf richtigen anschluss geprüft.

das komiche ist noch, das es nicht nur einmal passiert ist.

von vielen anderen, habe ich auch gehört, das in sehr kurzer zeit die lampen kaputtgehen,allerdings, sind es 50 W lampen 230 V, die wie teelichterlampen aussehen.

noch zu erwähnen ist, das der LS und der FI auslösen,

ich habe mir die verteilung am sicherungskasten angesehen und da sind LS schalter mit K16 und auch mit L16 drin.

meiner meinung nach könnte es auch daran liegen.
sollten diese erst mal gewechselt werden durch B16 nach messungen ?

BID = 175108

ManniHorsti

Stammposter



Beiträge: 337
Wohnort: Rheine

Ich habe das auch schon erlebt, dass Glühbirnen beim Einschalten geplatzt sind. Vielleicht ist es ja nicht die dünnste Stelle, manchmal verheddert sich ja der Restglühfaden an den Haltedrähtchen. Wenn dann mit verkürztem Glühdraht eingeschaltet wird ?

Gruß Manni



[ Diese Nachricht wurde geändert von: ManniHorsti am 16 Mär 2005 22:48 ]

BID = 175162

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ein bekannter Effekt ist es, daß sich im Moment des Durchbrennens an der Bruchstelle ein Lichtbogen bilden kann, der bis zu den Stromzuführungen wandert.
Dort kann die Entladung dann so stromstark werden, daß die Sicherung auslöst.
Weil wegen der geringeren Spannung die Netze in USA noch niederohmiger als hier sind, sind dort in den Sockeln der Glühlampen Sicherungsdrähte eingebaut.
Teilweise scheint das auch hierzulande der Fall zu sein.
(Gibts dafür Normen ?)

Ich bezweifle aber, daß der Druckanstieg durch den Lichtbogen ausreicht um den Kolben zu sprengen.
Eher vermute ich, daß herumspritzendes geschmolzenes Metall den Glaskoben beschädigt. Der Knall entsteht dann durch den relativ bescheidenen Überdruck im Kolben.

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Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 16 Mär 2005 23:29 ]

BID = 175169

carpe

Gesprächig



Beiträge: 100

hallo nochmal

kann ich denn davon ausgehen, das die zuleitung zur lampe zu lang ist, will sagen, vom zähler bis zur lampe der weg evtl. viel zu lang ist und schlecht abgesichert.

über eure meinungen würde ich mich freuen.

mfg. carpe

BID = 175188

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ich wüßte nicht, was das mit dem Phänomen zu tun haben soll, daß eine Glühlampe gelegentlich mit einem Knall stirbt.

Daß sie dabei platzt ist recht selten, daß die Sicherung auslöst schon viel häufiger.

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BID = 175195

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36328
Wohnort: Recklinghausen


Zitat :
carpe hat am 16 Mär 2005 23:34 geschrieben :


kann ich denn davon ausgehen, das die zuleitung zur lampe zu lang ist, will sagen, vom zähler bis zur lampe der weg evtl. viel zu lang ist und schlecht abgesichert.


Das hätte dann eher das Gegenteil zur Folge. Lange Leitung = höherer Widerstand = niedrigerer Strom im Kurzschlussfall.

Es kommt halt manchmal vor das Leuchtmittel platzen. Persönlich habe ich das bislang dreimal erlebt.

BTW: Was meinst du mit "50W Teelichterlampen"?


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BID = 175205

psiefke

Schreibmaschine

Beiträge: 2636
ICQ Status  

... bei mir in der küche ist grad eine billige 50W AGL vom LIDL mit lautem knall mitten im betrieb "explodiert" der kolben ist sauber am rand zur fassung abgetrennt und hat sich fröhlich in der Küche verteilt....

Kann es sein, dass sich die AGL für Lemminge halten?!

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phil

PS:

Ein Millimeter ist so klein, daß tausend übereinandergestapelt nur einen Meter hoch wären.

BID = 175206

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36328
Wohnort: Recklinghausen

Wieso? Hat sie vorher "Oh no" gesagt (SCNR)



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BID = 175228

martin02

Stammposter



Beiträge: 496

Im alten Haus hatten wir nen geringen Netzinnenwiderstand, da haben die Lampen fast immer laut geknallt, wenn sie kaputt gingen, aber sind nicht geplatzt. Hier kann man fast mit der Mikrowelle das Licht dimmen und Lampen hören beim kaputtgehen einfach auf, zu leuchten.

BID = 175287

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

psiefke schrieb
Zitat :
... bei mir in der küche ist grad eine billige 50W AGL vom LIDL mit lautem knall mitten im betrieb "explodiert"

Also 50W AGL kenne ich bisher noch gar nicht!
Könnte es evtl. eine Hochvolt-Halogenlampe gewesen sein? Oder eben ne 60W AGL...

Aber daß die Ferigungsqualität von Glühlampen allgemein (einschließlich der Halos aller Art) seit einigen Jahren deutlich nachgelassen hat, ist wohl unstrittig! Dieses Thema haben wir hier auch schon öfters diskutiert.


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