Eingangswiderstand

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Autor
Eingangswiderstand

    







BID = 11730

witzfigur

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Zur Homepage von witzfigur
 

  


Hallo!

Ich habe einen Instrumentationsverstärker mit 3 OpAmps aufgebaut.
Doch leider finde ich nirgendswo einen Angabe über den Eingangswiderstand der Gesamtschaltung.
Ich bräuchte diese Daten aber ganz dringend!
(meine OpAmps haben ca 10^12 Ohm, die Widerstände R1 und R2 sind 10k bzw. 100kOhm!)

Noch etwas:
Wie kann ich mit einem OpAmp (als Spannungsverstärker) Ströme im Bereich von nA messen? Reicht das, wenn ich einen 1,0 MOhm Widerstand nehmen, den Strom dadrüber laufen lasse und die abgefallene Spannung messe???

Vielen Dank schon mal,

MfG,
Martin

BID = 11744

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  

Um die Fragen zu beantworten, brauchen wir selbstverständlich weder den Schaltplan (den verstehen wir sowieso nicht) noch Typ des eingesetzten Opamps (denn Datenblätter lesen wir ohnhin nicht).


_________________


Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Jan 2003 14:28 ]

BID = 11751

witzfigur

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Zur Homepage von witzfigur

Ich dachte eigentlich, dass der Schaltplan klar sein sollte...
Hier das Schema, so wie die Gesamt-Schaltung ist:
http://www.witz-der-woche.com/G/schaltung.gif
(leider sind noch ein paar Fehler drin - nicht nur in der Zeichnung!)
Als OpAmps kommen die ICL7650 (nicht wie beschrieben 7662!) dran, mit besagten 10^12Ohm.

Wie errechnet sich der Eingangswiderstand eines Instrumentationsverstärkers?

BID = 11847

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Der ICL7650 ist rund 20 Jahre alt, vielleicht wäre es gut, wenn Du Dir einen Nachfolger aussuchst. Es gibt mittlerweile auch nichtgechoppte Verstärker mit sehr guten Daten. Aus Deiner Zuschrift entnehme ich, daß Du an hochohmigen Schaltungen interessiert bist. Vielleicht schaust Du Dir mal das Datenblatt des LMC660 an.


Was die Fehler der Schaltung angeht: Wenn Du die Chopper nicht synchronisierst, wird das Ausgangssignal ziemlich fluktuieren. Und ob der über 30 Jahre alte 741 eine gute Wahl bei nur +/-6V Ub ist, wage ich zu bezweifeln. Auch für den hochohmigen Integrator ist der 741 nicht ideal.

Wenn nicht gerade die Kontakte von T1 geschlossen sind, ist der Eingangswiderstand der Schaltung sehr hoch.
Ich vermute aber, daß Dich weniger der Eingangswiderstand als der Eingangsstrom interessiert. Dieser hängt ganz wesentlich vom Layout und der Sauberkeit und Temperatur der Platine ab.
Du kannst die Eingangsströme ganz gut messen, wenn Du (evtl. mit einem zusätzlichen Inverter) einen Spannungsfolger baust.
An den nicht gegengekoppelten Eingang schließt Du einen sauberen 100pF Folienkondensator (z.b. Styroflex) an, und beobachtest am Verstärkerausgang wie schnell und in welcher Richtung der Kondensator durch den Eingangsstrom aufgeladen wird. Das kalte Ende des Kondensators legst Du einmal an +Ub und einmal an -Ub, dann kannst Du den Leckstrom des Kondensators herausrechnen.


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