schaltungsproblem bei gerät an der seriellen pc schnittstelle

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schaltungsproblem bei gerät an der seriellen pc schnittstelle

    







BID = 11641

Gast

Nichtregistrierter Benutzer
 

  


tagchen

ich habe mir vor ein paar tagen mal den kleinen schaltplan für einen IR-empfänger für WinLIRC (http://winlirc.sourceforge.net) gebastelt.
der original-schaltplan schaut in etwa so aus:



(ned stören lassen das der 80L05 falschrum angeschlossen ist, verlötet ist er richtig)

das funktioniert auch ganz super aber ich hätte es gut gefunden, wenn mir eine low-current-LED noch anzeigen würde ob das gerät betriebsbereit ist und auch daten empfängt. also hab ich die schaltung etwas umgemodelt:



zur erklärung:
ich benutze die seriellen ausgänge RTS und DTR (die im normalzustand immer auf higlevel - also 8-12V - liegen) als versorgung für den 80L05. beide ausgänge deshalb, um mehr strom aus der seriellen schnittstelle ziehen zu können, denn normalerweise ist die nur für lasten von 5-7k ausgelegt, liefert eh pro leitung maximal 5-7mA und pro 1mA belastung kanns gut sein dass die spannung um 1V absinkt.

der 80L05 versorgt dann den TSOP1738 mit 5V/5mA...
am (low akriven) datenausgang des TSOP hab ich (wegen des R1) 6V high-pegel bei 5mA Imax...

schalte ich nun über den BC547 die LED durch, fällt mir die spannung am datenausgang des TSOP auf 1,8 - 2V ab... also zuwenig für ein anständiges TTL signal...

ich hab 2 mögliche fehlerquellen in betracht gezogen, die es aber eigetnlich nicht sein können:

1.) der 78L05 ist zu langsam um den benötigten strom zu liefern wenn die LED leuchten soll.
-> der TSOP ist LOWaktiv... das heisst die LED leuchtet im normalfall (wenn keine daten übertragen werden) sowieso _immer_ ... also kann es nicht daran liegen.

2.) der signal-ausgang des TSOP stellt mir höchstens 5mA strom zur verfügung. ausreichend für TTL bausteine aber nicht für eine low-current-LED _und_ einen gescheiten TTL pegel.
-> kann auch nicht der fehler sein, denn ich ziehe die 2-4mA für die LED direkt aus dem ausgang des 78L05 und _nicht_ aus dem TSOP ausgang...

hat jemand eine idee wie ich hier weiterkomme oder hab ich einfach nur nen bekloppten denkfehler in meiner ganzen sache?

danke schonmal für euere hilfe

ein gast

BID = 11643

Gast

Nichtregistrierter Benutzer

 

  

Die B-E Strecke des Transistors begrenzt die Spannung am signalausgang auf ca 0.7V - du musst zwischen signal + und Basis T1 schon noch einen Widerstand machen; 4K7 oder besser noch 10K - am besten T1 ganz weglassen, da sein Basistrom auf jeden Fall den Signalpegel runter zieht und das deine Flankensteilheit reduziert. IR samples werden verschliffen und das gibt nix gutes.- Wenn du eine LED willst, dann hänge sie mit Vorwiderstand direkt an den 78L05 und vergiss das Blinken der IR-LED. Alternativ denke mal über die Versorgung mit einer 9V zelle nach, wenn du auch einen IR-Sender dabei nutzen willst. Aber einen Widerstand von 4k7 oder mehr vor der Basis vont1 muss auf jeden Fall sein.

-Mario

BID = 11645

Gast

Nichtregistrierter Benutzer

danke für deine antwort, mario

ich werd das gleich mal ausprobieren sobald ich wieder das nötige werkzeug zur hand habe.

btw.: ich verstehe nicht ganz was der R1 zwischen der DCD und RTS leitung überhaupt soll... denn ohne ihn komme ich auf meinen (ja normalen) signalpegel von 5V (und nicht auf 6V) auf der datenleitung... normalerweise sollte man den doch rauslassen können, ohne dass es die störanfälligkeit merklich verringert oder?

cu

ein gast

BID = 11646

Gast

Nichtregistrierter Benutzer

ich meinte natürlich "ohne dass es die störanfälligkeit merklich erhöht" und nicht verringert

BID = 11652

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

DCD und RTS liefern (im Leerlauf) 10V. Der COM Port benötigt normalerweise +/-10V als Signale, allerdings geht es zur Not auch mit 0V/5V CMOS Signalen. Bei TTL gibt es Probleme, da die nur 3,5V liefern.

Der Widerstand erhöht nun die Spannung, denn der IR Empfänger hat nur einen 100k Widerstand nach +5V ! Und der Empfänger des COM Ports hat typisch 7k Ohm Eingangswiderstand !
Somit kommen von den 5V nur noch 350mV an ! Aus diesem Grund der Pullup zu +10V !

Ich würde den Spannungsregler rauswerfen, und eine Z-Diode samt Vorwiderstand einbauen. So läuft die Schaltung bei mir einwandfrei...

BID = 11656

Gast

Nichtregistrierter Benutzer

Manche dieser Empfänger haben *Offene Kollektor ausgänge*, d.h sie ziehen den signal+ pin bei logisch 0 nur auf Masse aber nicht auf +5V bei logisch 1, sondern lassen ihn dann frei ind der Luft hängen.
Da RTS in dem Fall +12V führt, dachte der Autor der Schaltung so den Signalpegel am Ausgang von 0/+5V auf 0/+12V erhöhen zu können,- das gibt bei längeren Kabeln sauberere Signale.
Dein optoempfänger aber scheint den Ausgang bei logisch 1 jedoch auf +5V zu ziehen, daher lass den Widerstand weg.

Jetzt ist mir auch klar warum die Spannung am 78L05 abgesackt ist: der Transmann begrenzt den Ausgang auf 0.7V ,- da der aber vom Optoempfänger bei logisch 1 auf die +5 betriebsspannung geklemmt wird, schließt du damit auch den 78L05 auf 0.7V (plus Verlust) kurz. Da kannst du froh sein, dass der serielle Port Strombegrenzt ist und schon bei ca 10-15mA in die knie geht. Wärst du mit einer 9V blockbatterie drangegangen, die im Kurzschlussfall mehr strom liefert, hättest du dir durch deine Modifikation wohlmöglich noch den 78L05 oder den Optoempfänger selbst geschossen.

- Mario

BID = 11661

Gast

Nichtregistrierter Benutzer

danke euch nochmals allen

ich werd wie gesagt gleich austesten sobald ich die gelegenheit dazu bekomme!

und mario: ich habs sogar an einem netzeil betrieben (um mir mitm speicheroszi & logik-analysator die signalgänge anzuschauen) also der schaltung hat es nicht geschadet dass der 78L05 auf die 0.7V kurzgeschlossen wurde (zumindest nicht nach 2h dauerbetrieb) aber das mag nichts heissen...

trotzdem nochmal danke auch an dich

und euch allen noch einen schönen abend

ein gast


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