Ich bin zur Zeit dabei, ein älteres Meßgerät für meine Firma nachzubauen. In einem der Geräte stecken zwei Amperemeter (100-0-100µA) und in dem anderen ein Voltmeter (Meßbereich noch unbekannt) drinn. Vor alle Meßgeräte sind zwei Dioden gegensätzlich parallel geschaltet. Kann mir einer erklären, wozu das gut sein soll? Ich habe einfach keinen blassen Schimmer und so eine Beschaltung auch noch nicht gesehen.
BID = 152348
j-moeller
Schriftsteller
Beiträge: 509 Wohnort: Bissendorf
Hallo
Das ist ganz einfach zu erklären...
Das eigentliche Messwerk hat eine Spannung von einigen mV oder einigen uA also ein sehr kleiner Strom /Spannung
Die 2 Antiparalellgeschalteten (eine in eine Richtung und Paralell dazu eine weitere andersrum) begrenzen Die Spannung am Messwerk auf die Diodendurchlassspannung (maximal 0.7V bei einer Siliziumdiode)
Das Ganze dient also als "Überspannungsschutz" für das Messwerk....
Damit kannst Du auch den echten Meßbereich des Voltmeters eingrenzen. Ist vermutlich gar keins (sondern mAmperemeter mit Volt-Skala)...
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
BID = 152509
Wossi
Gerade angekommen
Beiträge: 8 Wohnort: Leipzig
In einem der zwei Geräte sind tatsächlich die erwähnten Mikroamperemeter verbaut und dazu passt auch die Erklärung mit den Dioden. Leider hat das Instrument in Gerät "Zwei" keine Bezeichnungen. Ich habe es mal ausgelötet und den Innenwiderstand gemessen. Der liegt bei 22,2 MOhm. Bei Zeigerausschlag dreiviertel (ging auf die Schnelle nicht besser) liegen 20 mV an und es fließen (I=U/R) nicht wirklich meßbare Ströme, auch nicht für ein Mikroamperemeter.
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