Zitat :
|
| braucht ja bestimmt auch nur einige mW nicht daß ich Probleme bekomme wegen einem übelsten Piratensender. Und muß der Sender dann womöglich auch noch eine einstellbare Sendefrequenz haben oder genügt eine feste? |
Einige mW sind für einen Meßsender zum Empfängerabgleich eigentlich schon viel zu viel. Kannst dir ja mal ausrechnen wieviel Leistung 1mV an 75 Ohm ist.
Solch kleine Leistungen reproduzierbar hinzubekommen, ist übrigens auch nicht ganz einfach. Abschirmung und richtige Masseführung sind hier sehr wichtig.
Zitat :
|
| Und muß der Sender dann womöglich auch noch eine einstellbare Sendefrequenz haben ... |
Auf jeden Fall.
Du brauchst mindestens den Langwellen und Mittelwellenbereich möglichst lückenlos (aber nicht zwangsläufig in einem Bereich), damit du auch die ZF-Stufen (etwa 450..470kHz) abgleichen kannst.
Da die MW-Sender demnächst abgeschaltet werden, bleibt den alten Radios dann vielleicht nur die Kurzwelle.
Dort geht der für Rundfunk benutzte Bereich etwa von 6..18MHz, wobei viele Radios nur das 49m und 41m Band empfangen können.
Früher hat man für Meßsender präzise Drehkos genommen und aufwendige Skalen gemalt, aber heute wäre ein ein einfacher Frequenzzähler (µC Projekt) einfacher und genauer.
Ein AM-Modulator mit eingebautem Tongenerator für verschiedene Modulationsgrade und -Frequenzen ist auch wünschenswert.
Zum Abgleich von UKW-Radios sollte auch noch 10,7MHz ZF mit sauberer FM-Modulationsmöglichkeit vorhanden sein.
_________________
Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !