Hallo,
Grüsse an dieses Forum !
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben.
Habe ein älteres Schaltnetzteil ausgekramt, 150-190V Gleichspannungs-Eingang, 28V;50A Ausg.; Gegentaktwandler, 24khz. Sonst keine Infos oder gar Herstellerbezeichnung. Schaltung hab ich abgekupfert, sieht aber noch aus wie Sau.
Als Wandlertrafo wurden zwei(!) Übertrager primärseitig parallel, sek. in Reihe geschaltet.
Als Transistoren wurden IXLN35N120AU1 verbaut, leider bekomme ich kein Datenblatt dafür, aber wenn die Bezeichnungslogik stimmt, müssten die 35A und 1200V aushalten, und ich glaube das sind IGBT's. Jetzt die Idee: das Gerät als 12V-Stromvers. am Netz zu betreiben, natürlich mit passendem Gleichrichter und Siebung. Also den Übertrager primär in Reihe und sek. parallel, phasenrichtig natürlich, die Betriebsspannung verdoppelt. Die Übertragbare Leistung wäre eh geringer, weil Drossel und Ausgangsgleichrichter (BYV255V150) bleiben müssen, also max. 50A.
Doch zu meiner enttäuschung liefert das Teil nur noch 23A bei 12V, dann bricht die Ausgangsspannung ein, der Ansteuer-Ic (SG3526) gibt die max. Impulsbreite ab, mehr kann er nich. Die Rohspannung beträgt dann ca. 310 V.
Wo ist mein Fehler, was beachte ich nicht, klappt das bei SNT nicht so einfach als wenn man z.b zwei 115V/50Hz Trafos in Reihe schaltet und mit doppelter Spannung betreibt ? (nur ein grober Vergleich, bitte nicht schimpfen)
Die Schaltung ist im groben wie auf
www.trifolium.de\netzteil\kap8.html , Bild 8.4 , ohne W2, ausgeführt, mit anderer Rückführung und Potentialtrennung auf Gate-Treiber-Ebene.
Ich weiss, man müsste alles richtig nachrechnen, nur dachte eben, die Sache wäre klar. Bin kein Profi.
Vieleicht hat jemand eine Idee.
Danke schon mal für die Hilfe.
Grüsse
STW