Ein Beispiel.
Die neuen Verteiler werden sehr billig hergestellt. Die Drähte werden eingecrimpt und der Deckel hält alles fest. Dient sogar als Zugentlastung. Beim Crimpen kommt es sehr oft vor, das der Draht nur zur gänze einen Kontakt zur Leitfläche hat. Oft sogar nur 2 bis 10 Litzen vom ganzen Draht. Dadurch entsteht ein Widerstand der sich bei hohe Lasten erwärmt. Ein Kühlschrank oder Kaffeemaschine reicht aus, einen Brand zu verursachen.
Krass finde ich folgende Situition im Sicherungskasten meines ehemaligen Arbeitsplatzes. Da war so eine Brandbombe angeschraubt. Der Stecker abgetrennt und die Litzen direkt ohne Hülsen an die Sicherungen angeschlossen. Damit der Stecker nicht unnötig war, urde eine Klemme drauf geschraubt (ohne Hülse natürlich) und an das Feuchtraumkabel der Halogens angeschlossen.
Ausser das diese Brandbomben oft abbrennen, nein missbraucht werden die auch noch. Am Verteiler war auch noch das WC-Licht angeschlossen und der Durchlauferhitzer des Waschbeckens. Leider hab ich damals kein Foto gemacht. Aber das wird nicht der einzige Fall in Europa sein.
Werden die Verteiler überhaupt einen Dauertest unterzogen?
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Es ist nicht mein Ziel mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen eine Tür zu finden. Also warum kompliziert, wenn’s einfach geht.