ASUS 0 MAXIMUS VIII Hero

Reparaturtipps zum Fehler: Mainboard startet nicht

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Autor
Sonstige 0 ASUS ASUS MAXIMUS VIII Hero --- Mainboard startet nicht
Suche nach ASUS ASUS MAXIMUS VIII Hero Mainboard startet nicht

    







BID = 1120668

Mic4

Stammposter



Beiträge: 435
Wohnort: bei H
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : Mainboard startet nicht
Hersteller : ASUS
Gerätetyp : ASUS MAXIMUS VIII Hero
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Mainboard startet nur nach CMOS Reset

Mainboard ASUS MAXIMUS VIII Hero
https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/.....B.pdf

Nach ca 3 Wochen Nichtbenutzung startet der Computer nicht mit Betätigen des Einschalters.
Auch nach Drücken des START Knopfes auf dem Mainboard startet er nicht.
Nach Betätigen der Taste ClrCmos startet der Computer,
dieser Vorgang ist reproduzierbar.
Es wurde vor diesem Fehlverhalten keine Hardware geändert.

Bisher durchgeführt:
- CMOS Reset (mehrfach)
- Anderes ATX Netzteil verwendet
- CMOS Batterie ausgetauscht
- Entfernen des RAMS, keine Veränderung, nach Neustart per ClrCmos, die erwartete Fehlermeldung (Beepcode)

Hat jemand eine Idee, wie man die Fehlerursache eingrenzen kann ?

BID = 1120676

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13344
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  

Hast du mal die Spannung der CMOS Batterie nach den drei Wochen gemessen?
Nicht das Irgendwer/Irgendwas die Dinger leersaugt.
Fehler CMOS Batterie wär für mich die einzig logische Erklärung für dieses Verhalten.

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1120837

Mic4

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Beiträge: 435
Wohnort: bei H


Zitat :
Hast du mal die Spannung der CMOS Batterie nach den drei Wochen gemessen?

die zuvor verwendete Batterie hatte Leerlaufspannung 2,8 V.

Die neu eingebaute CMOS Batterie (Leerlaufspg 3,2 V) wurde entfernt, der PC war drei Tage vom Strom getrennt.
Die Hoffnung war, dass das CMOS RAM in dieser Zeit komplett gelöscht ist.
Der PC startete ohne CMOS Batterie, hat dann aber nach wenigen Sekunden abgeschaltet.

Danach startete er dann sogar 2x ganz normal. Beim ersten Herunterfahren hat es bestimmt 3-4 Minuten gedauert, bis er sich komplett ausgeschaltet hat. Ich dachte schon na vielleicht heilt er sich gerade selbst beim Ausschaltvorgang.
Allerdings ist bei Startversuch Nr. 3 schon wieder nichts mehr passiert, wenn man den Start Knopf drückt.

BID = 1120848

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9119
Wohnort: Alpenrepublik

Schon mal ein sicher funktionierendes "Nettesteil" probiert?

Ja.

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 11 Jan 2024 10:41 ]

BID = 1124030

Mic4

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Beiträge: 435
Wohnort: bei H

Das kann nicht wahr sein.
Heute ein "neues" Mainboard eingebaut, über kleinanzeigen.de gekauft.
Der erste Start war erfolgreich, nach Druck auf ON/OFF Taster startet der Computer.

Aber zu früh gefreut, der zweite und weitere Starts wieder nur nach CLR_CMOS,
zusätzlich noch ein BlueScreen MACHINE STATE EXCEPTION.

Das erste Herunterfahren hat wieder ca 5 min gedauert, bis er sich komplett ausgeschaltet hat.

BID = 1124042

mlf_by

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Beiträge: 903
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Heiße Sache.

Der Bluescreen ist doch schonmal ein Fortschritt -> https://de.drivereasy.com/wissen/ge.....s-10/

Also alles raus und weg was keine Miete zahlt. HD auch abstöpseln.

Dann ein paar x Startversuche. Ggf. auch über Nacht warten, und dann nochmal einen Startversuch machen. Ob da der Cmos-Müll-Error auch auftaucht, oder erst Windows Probleme macht /ein Problem feststellt.
Eigentlich müsste die Kiste dabei ja jeweils den Cmos-Check durchlaufen, bis zur Meldung 'keine HD / kein BS'.

Danach eine DOS - Test-CD rein, und mit der mal schauen ob irgendetwas in Richtung RAM oder CPU zeigt.
Die Test-CD unter MS/DR - DOS, weil das Steinzeitzeug so schön wenig Ressourcen braucht. Ergo der Fehler dabei ziemlichst sicher erstmal nicht auftaucht.

Ggf. auch für ein paar Mark fuffzig eine POST-Code-Karte anschaffen, um die Mühle nötigenfalls sogar ohne Graka und/oder Monitor anschauen^^ zu können.


Hab ich noch nie kapiert wie Windows überhaupt Hardwarefehler feststellen kann. Aber den Fehler / dieses Fehlerbild gibt es tatsächlich; mit einer Häufigkeit von sagenhaften 1 Prozent etwa

-> Ups ... das riecht mir nach (lediglich eine kleine Handvoll) umgebogenen CPU-Pins.

BID = 1124052

Mic4

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Beiträge: 435
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Das Mainboard hat 'ne eingebaute Port80 DiagnoseKarte, nennt sich 'Q-Code Led'.
zwei Siebensegmentanzeigen auf dem Mainboard zeigen während der Bootphase / Selbsttests verschiedene Codes.
Ich hatte mal ein Video dieser Anzeige erstellt, https://magentacloud.de/s/RiFWqa2mkqPXt3x

Nur nützt nix, wenn sich das Mainboard im Fehlerfall verhält, als wäre es stromlos.
Nach dem Start per Druck auf Taste CLR_CMOS startet das Board, läuft anschliessend fehlerfrei.
(genauer gesagt lief, auf dem neuen Board halt Fehler MACHINE STATE EXCEPTION).

Ich hatte auch mal einen neuen BIOS Chip bestellt, es wurde aber vermutlich ein unprogrammierter Chip geliefert. BIOS Chip ist gesockelt.
Mit diesem leeren?? BIOS Chip startete der Computer aber auch nur über ClrCmos, das LCD Panel auf dem Board zeigte nur 00 an.
In der Zwischenzeit wurde ein korrekt programmierter BIOSChip geliefert, hat aber am Fehlerbild nichts geändert.

BID = 1124078

mlf_by

Schriftsteller



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Das ist ja sogar gleich eine 'Power-On Self-Test' / POST-Code - Karte.
Es gilt jeweils der letzte angezeigte Wert, der Wert der einfach nicht mehr weiterspringen will.

Also beispielsweise: wenn du den Speicher ziehst, sollte nicht nur der Piepcode kommen, sondern die Anzeige gleichzeitig auf (wohl) 5 5 Hex stehen bleiben.

Ganz ernst darf man die Anzeige und die dazugehörige Übersetzungstabelle nicht nehmen, aber es weißt doch oft schonmal in die richtige Richtung.

Das A 0 hexadezimal am Ende deines Videos bedeutet "IDE Initialisierung wurde gestartet".
Also, sofern eine IDE- oder SATA-Platte vorhanden, und angeschlossen ist, wird von der nun das BS geladen. Natürlich nur wenn auch tatsächlich ein BS vorhanden, und dieses nicht kaputt ist. Und die Lötaugen am HDD-Konnektor nicht gebrochen sind, und der IDE-SATA-Controllerchip auf dem Mainboard nicht im Eimer ist.


Und manchmal muß man einfach ganz zufällig über die (eventuell^^) richtige Information stolpern ...

"4. CMOS Löschen-Schalter (CLR_CMOS)
Drücken Sie diese Taste, um die BIOS-Setupinformationen zu löschen, wenn das System wegen Übertaktung hängt."

Heißt für mich, daß der Mistkübel nach Druck auf die Taste mit irgendwelchen superkonservativen Notfall-Bios-Einstellungen startet. Evtl. auch eine neue Systemerkennung durchführt.


Dann wären a) entweder die Bios-Einstellungen versehentlich sch.... . Hat dieses Mainboard eigtl. auch gleich 2 Biose?

Oder b) es blockiert irgendeine Hardware den normalen Start. Und den Start nach Clr_Cmos eben nicht, weil das Bios den Störenfried^^ dann ggf. einfach nicht initialisiert.

Das kann ein teilweise abgerutschtes Kabel sein. Ein defektes CD-/DVD-LW. Eine sterbende HD. Aber auch sowas banales bzw. blödes wie ein eigentlich funktionierender Usb-Speicherstick - der halt nur während dem PC-Start nicht eingesteckt sein darf. Kann sogar der Empfänger einer Funk-Maus sein. Usw. .


Deswegen alles rausrupfen. Bis auf Netzteil, Mainboard, 1 Speicherriegel, CPU, und CPU-Lüfter.
Kein Monitor. Kabel zu den Usb-Slotblechen usw. ebenfalls raus. Das Bios müsste / muß dabei ja weiterhin bis zu A 0 auf der POST-Code-Karten-Anzeige durchlaufen.

Läuft es dann immer noch nicht ohne Clr_Cmos, liegt es an einem der wenigen verbliebenen Sachen.
Die Funktion des mainboardseitigen "Start"-Tasters lässt sich übrigens im Bios einstellen ... ?. Und der gehäuseseitige Ein-Taster sollte natürlich auch nicht neuerdings nur noch bei Druck in einem ganz bestimmten Winkel funktionieren?.

Und was macht denn die Kiste, wenn im Bios 'Restart on AC Power Loss' (oder so ähnlich) eingeschaltet wird? Also anschließend per Schalter am Netzteil /vor dem Netzteil eingeschaltet wird?.

Und wenn es in der Minimalkonfiguration plötzlich ohne Clr_Cmos läuft, dann nach und nach wieder Teile einstecken, bis der Fehler wieder auftaucht. Das zuletzt zugesteckte ist es dann.


(Angaben lt. Handbuch Asus Maximus VIII - Erste Ausgabe 2015)

BID = 1124162

Mic4

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Zitat :

... das riecht mir nach (lediglich eine kleine Handvoll) umgebogenen CPU-Pins.


Hellseher? oder Computerflüsterer seit IBM PC 4.77 MHz?

Es hat sich herausgestellt, dass das gelieferte Mainboard defekt ist.
CMOS Batterie wurde getauscht, die alte hatte 0.0 Volt. Damit natürlich auch CMOS_CLR und Neukonfiguration des CMOS Speichers.

Nach Einbau des neuen Mainboards startet die bestehende Windows10 Installation nur in den BlueScreen MACHINE_STATE_EXCEPTION.
Auch ein Start per USB Stick mit ctNotfallWindows2023 (Win10) und ctNotfallWindows2024 (Win11) liefert nur Fehlermeldungen.

In der Zwischenzeit wurde wieder das zuvor verwendete Mainboard eingebaut, damit startet Windows10 wieder ohne BlueScreen.
Der verbogenen Pin im Prozessorsockel (siehe Foto) wird die Ursache sein.

Ich hatte den Verkäufer auf diesen Pin hingewiesen, er versicherte mir, dass das Mainboard bis zum Ausbau funktionierte:

> "Mainboard wurde heute morgen unbeschädigt geliefert, prima Verpackung.
Ein bischen Sorge macht mir eine Stelle am Prozessorsockel, siehe Foto.
Dieses Mainboard soll ein Mainboard ASUS MaximusVIII ersetzen, das nur nach Druck auf den CMOS Reset Knopf startet.
Ich werde berichten, bin zuversichtlich, dass es trotzdem funktionieren wird."

> "Freut mich dass die Lieferung angekommen ist. Wie bereits erwähnt sollte die Batterie gewechselt werden, da diese bereits recht alt ist. Die CPU hat bis zu letzt sehr gut funktioniert, daher würde es mich stark wundern falls da was nicht richtig laufen sollte.
Viel Erfolg beim Einbau"



BID = 1124203

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 903
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CPU-Sockel oben links - gleich in der ersten Reihe die Pins 1, 5 und 6? Typischer Montagefehler; die CPU leicht neben der Spur aufgesetzt, und dann mit viiieeel Kraft runtergedrückt.

Die Pins lassen sich i.a. richten. Zuerst mit 'ner Nadel hochziehen (wenn komplett "am Boden"^^). Und danach einfach mit einer ultraflachen Flachzange wieder sauber in Reih und Glied biegen.

Allerdings erscheint mir ebenf. linksseitig, im unteren Drittel, 2. Spalte, gleich noch ein weiterer Pin ein Aua zu haben. Diesmal in Form 'abgebrochen'. Damit wäre tatsächlich Schluss. Abgebrochene Pins kenne ich eigentlich nur von Mädls aus der Fertigung und Pfeifen in der Reparatur, die ihren Schraubenzieher etwas regelmäßiger auf den Pins ablegen. Grad der 5,5mm-Sechskant-Schraubenzieher ist da eine ganz beliebte Tatwaffe; die scheint es nur ohne (krachreduzierenden, bauteileschützenden, und gleich auch noch vor Stromschlag^^ schützenden) VDE-Gummiüberzug zu geben.


Zitat :
Hellseher?

Jup die Glaskugel ist aus der 10.000-Jahre-Inspektion zurückgekommen. Der Wackelkontakt an der Netzteilbuchse wurde allerdings wieder nicht behoben ...^^.


Nö hab 'ne Zeit lang in der PC- und hauptsächlichst Laptop-Reparatur gearbeitet. Dürfte eine nicht ganz 5-stellige Anzahl an Mühlen sein, die ich da malträtieren durfte. Zu 99% innerhalb der Gewährleistungs- und Garantiezeit befindlich.

Die 'Siemens Mobile 510 AGP' auf 3rd Level / Chip-Ebene.
Bei Sinitec Hochbrück, gibts mittlerweile auch nicht mehr, dann einen fernöstlichen Laptop-Bausatz, den ein österreichischer mMn Bastelwastel-Laden im großen Stil zusammengeschraubt hat. Weil da ja dann schon entsprechend vorbelastet^^, wenigstens als Troubleshooter /für schwierige Kunden /schwierige Fehler / Geräte die bereits zum zweiten oder gar dritten mal mit der gleichen Fehlermeldung reingekommen sind, und "was sonst noch so alles anfällt".
Und ~4 Monate bei FSC als Linienreparateur direkt bei den Mädls am Band.

Die "Assembled" bei Murks - Geräte liefen dabei etwas offensichtlicher immer wieder ohne Endtest vom Band (die Handelsunternehmen die die Geräte immer wieder mal in bis zu 250.000er Losen, und die teils sogar binnen 10 Tagen, in den Markt gedrückt haben - die gibt es noch, daher ...).
Da ist mal eine zeitlang plötzlich Gerät um Gerät in die Reparatur eingelaufen, alle lt. SN eben erst gefertigt, die alle noch untauglichere Begleitpapiere / Fehlermeldungszettel wie eh sonst schon immer hatten.
Viele Geräte noch startend, aber dann an irgendeinem Punkt mit einem Fehler der in der ganzen Werkstatt vorher noch nie aufgetreten war. Da hab ich dann geschätzt an die 500 CPU-Pins "auf einen Schlag" wieder in Form gebracht. Die Dinger halten erstaunlich viel aus; sind damals keine 10 Stk. abgebrochen. 2½ bis 3x komplett von rechts nach links und wieder zurück umbiegen geht schon.

Der Spuk war dann "irgendwann" zwar irrerweise noch weitere gute 6 Wochen lang anhaltend, aber wenigstens immer mehr abklingend. Nachdem wir uns nach mal wieder kaum 2h nerventötender Warteschleifenmusik bei Murks eine Telefonnummer direkt von der Fertigung organisiert hatten. Den Fertigungsmeister kurz gebeten, er möge doch bitte unauffällig schauen an welcher Linie offensichtlich schon seit Wochen nicht mehr rolliert wurde. Nicht des Mädl schmeißen wo uns die ganzen verbogenen Pins beschehrt hat, sondern einfach nur mal wieder rollieren / die Plätze am Band durchtauschen lassen. ... muß man sich nur erstmal wieder dran erinnern.


Daß ist in der Desktop/Tower-PC-Fertigung direkt drin aber noch viel schlimmer, wenn die Linien-Mannschaft diverse Schwächen hat, oder/und gleich ausschließlich aus Zeitarbeitern besteht, oder/und die Linie jew. nur wenige Monate pro Jahr betrieben wird. Aber 'n Umfeld in dem ü dreiviertel der Leute aus Mädls u25 besteht, macht schon auch ein bissl was wieder wett^^.

Mein absoluter Rekord liegt bei 380 Kisten die innerhalb einer Schicht durch den Endtest gefallen sind; und daraufhin zu mir in den Linienreparaturbereich geschoben wurden. Ich hab mit denen dann eine Mauer um mich herum gebaut, mit der so manche mittelalterliche Burg ruhig hätte blaß vor Neid werden können.
Und an dem Tag hatte ich schon die allerbeste aller endtesterprobten Mädels im Endtest. Ohne die wäre ich noch schlimmer abgesoffen.

Die hat sich des nach und nach selber beigebracht. Kisten regelrecht im Akkord wieder aufgetrommelt. Die Fingerchen der linken Hand mal wieder wegen den sch... Rändelschrauben dick mit Klebeband umwickelt. Nur Müllhaufen zu mir durchgeschoben die sie nicht selber hingekriegt hat, und "beim Rest" den Endtest neu gestartet während vorne schon stellenweise Häufchen aufs Band gebaut werden mussten damit nicht der Störmelde-Alarm wegen Stau auf dem Band angeht. Und keine Ahnung von wo die das Passwort zum den Endtest zurücksetzen her hatte. Von mir auf jeden Fall nicht . Seitdem mag ich jugoslawische Mädls.

146 von den Schüsseln hab ich geschafft. Und um die naja^^ paar wenigen dann noch verbliebenen haben sich die Linienreparateure beider nachfolgenden Schichten - aller drei Linien in der Halle, gekümmert. Hätten sonst eh nur den ganzen Tag Däumchen gedreht. Die haben geschimpft wie die Rohrspatzen

Sind wir da aber grad mal auf 850 Geräte gefahren. Gute Linien schaffen derweil über Tage/Wochen hinweg durchgehend 950 - 980, bei Kisten wo auf gleich nochmal weniger Handgriffe pro Station aufgeteilt werden kann, auch 1050 Geräte pro Schicht raus. Bei normal, mit Festangestellten besetzten, gut bezahlten, mit Rabatt in der Kantine versehenen, daß ganze Jahr über laufenden Linien, keine 5 Geräte pro Schicht die durch den Endtest purzeln.

Also wenn in einem PC ein Kabel um einen Pin versetzt eingesteckt werden kann, dann wird das auch "mal" versetzt / verkehrt eingesteckt.
Daß Speicherriegel um ein Kontaktfedernpaar verschoben eingesetzt werden können, für die Behauptung hätte ich früher jeden für aber sowas von blöd erklärt. Seit dem xx-ten mal wie ein Schluck Wasser an einem solchen Riegel hängen weiß ich nu aber: aber hallo, und wie das geht. Die Verriegelung geht dabei auch auf der einen Seite komplett zu, und auf der anderen Seite zu ⅔. So daß man es ja erstmal ewig nicht sieht. Nur rausgehen will er nicht mehr, nicht bevor sich Mainboard und Blechwand bereits sehr satt in Zerr-Richtung wölben und man eigtl schon längst nur noch auf das 'knack' wartet.
AGP- und PCI-ect.-Karten - unproblematisch. Drin im Slot, Slotblech mitsamt Anschlüssen passen einwandfrei, Schraube ist auch korrekt oben drin. Nur wenn man ganz genau hinschaut, sieht man wie am hinteren Ende der Karte im halbdunkeln irgendwas seltsam goldig glänzt. Beim die Schrauben des Mainboards wieder lösen, weil sich die Karte allein verhält wie wenn se einbetoniert wäre, sieht man dann schon wie das Zeug einem entspannt entgegenspringt.
CPU siehe oben ...

Für mich wäre ein Job im vorderen Linienbereich ja sowieso schonmal aber sowas von gar nichts. Würd ich "nichtmal" einen einzigen Tag nicht durchhalten.
Den Mädls merkt man aber auch an, wie sehr ihnen die Eintönigkeit der immer gleichen Bewegungsabläufe zu schaffen macht. Und bei FSC ist wenigstens noch alle 1,5 Tage durchgetauscht worden.

Aber da merkt mann erst, wieviel Kraft selbst putzige^^ süße^^ klitzekleine^^ Mädls überhaupt haben. Allerdings scheinen se die etwas unselten teilw. nicht wirklich wohldosiert einsetzen zu können

BID = 1124212

nabruxas

Monitorspezialist



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Zitat :
österreichischer mMn Bastelwastel-Laden


S&S in Linz?

FSC Augsburg?
Hier mein "Lieblingsvideo" für die Lehrlinge um die Produktion näherzubringen.
*** click mich ***
An welcher Rework Station "durftest" Du arbeiten. Zevac, Finetech,...?

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 27 Mai 2024 16:21 ]


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