Potente Elektroenergiequelle für Oldtimer gesucht...

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Autor
Potente Elektroenergiequelle für Oldtimer gesucht...

    







BID = 1119082

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5237
 

  



Offtopic :

Zitat : Goetz hat am 17 Nov 2023 08:33 geschrieben :
Wenn permanent (mit ordentlich Strom) nachgeladen wird, sollte das doch auch reichen??!!
Auf permanent nachladen ging mein Vorschlag auch hin. Scheint ihm irgendwie nicht zu schmecken.

Ich hab kaum Ahnung von Autos, hab aber einen Daumen und einen Taschenrechner.
(Zur Vereinfachung generell 6 VDC Systemspannung zur Umrechnung As -> Ws/Wh)
  • Nehmen wir mal einen Startvorgang mit 100 A über 5 s an:
    500 As -> 3 kWs = 0,8 Wh

  • Beleuchtung 5 min an mit den gegebenen 20 A:
    6'000 As -> 36 kWs = 10 Wh

Oder andersrum entspricht ein Startvorgang mit 100 A und 5 s rund 25 s Licht bei 20 A.

Wer einen Fehler findet oder bessere Daten hat darf sie gerne nennen.
Fehler kleiner Faktor 2 werde ich ignorieren.

BID = 1119086

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1108
Zur Homepage von Corradodriver

 

  

Ich denke, die Rechnung kann man überschlägig so gelten lassen.

Hab jetzt mal nachgeschaut,... also von den Abmessungen her würd ich sagen, hat die Batterie um die 66Ah... Ist in der Tat recht klein.

Wenn ich jetzt mal mit der überschlägigen Rechnung weiter mache...

30x Anlassen am Abend = 24Wh
1,5h Licht brennen lassen = 180Wh

...sind wir bei 204Wh...

66Ah x 6V = 396Wh. Wenn dann die Batterie nicht mehr taufrisch ist, weil sie schon 3-4, viell. 5 Jahre alt ist, dann sind 204Wh schon merklich. Nicht dabei sind Blinker/Winker/Bremslicht. Und wenn sich dann noch der Darsteller weigert, das Heizungsgebläse auszumachen, weil ihm kalt ist... (Hatta nicht gemacht, war dick angezogen...)

Da helfen einen zwei zusätzliche 100Ah-Akkupacks im Wechsel doch schon enorm weiter...

_________________
MFG Andy

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Corradodriver am 17 Nov 2023 17:04 ]

BID = 1119091

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5237

Nach meinem Wissen sind Blei-Starterbatterien nicht zyklenfest und hab 10-20% effektive Kapazitätsnutzung im Kopf.

Wären hier magere 40-80 Wh. Deshalb die Vorschläge die Starterbatterie mit was halbwegs zyklenfestem (LiIon, LiFe) voll zu halten.

Wer mehr zu dem Thema weiß darf mich gerne aufschlauen

BID = 1119092

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1108
Zur Homepage von Corradodriver

Ja, das ist auch mein Wissensstand, das Bleizellen eher "Energiesammler" als "Energieabgeber" sind. In der PV-Branche rät man von diesen Zellen als Speicher ab, bzw. limitiert die Nutzlast auf 30%.

_________________
MFG Andy

BID = 1119099

Ltof

Inventar



Beiträge: 9288
Wohnort: Hommingberg

Es gibt auch zyklenfeste Bleiakkus. Die werden zu hunderttausenden in kleinen Inselanlagen (Camping, Wochenendhütten, Wohnmobile ...) eingesetzt. Mein letzter Satz Gelakkus hat 15 Jahre gehalten.

Ich habe mal Goetz' Vorschlag aufgegriffen und nach einem passenden DC/DC-Wandler von 12 auf 6 Volt gesucht. Bislang habe ich nichts gefunden. Einige Meanwell-Wandler haben Eingangsspannungen 9 bis 18 oder 9 bis 36 Volt. Das würde passen. Nur habe ich keinen mit passender Ausgangsspannung gefunden. 5 Volt als Ausgangsspannung passt nicht. Manche Wandler haben eine einstellbare Ausgangsspannung. Gut wäre eine Spannung ab 6,4 bis 6,9 Volt. 6,4 wäre m.E. ideal, weil das der Ruhespannung eines vollen Akkus entspräche. Wenn das zusammen geklemmt wird, fließt nichts rein und nichts raus und die Verbraucher werden aus dem Zusatzakku versorgt. Soll zwischen den Motorstarts nachgeladen werden, kann die Spannung auch etwas höher sein.

Ich muss mal in meinem Fundus nachsehen. Da liegt noch ein einstellbarer Wandler 12 auf 24V. Vielleicht gibt's davon auch welche 12 auf 6.

edit:
Sonst auch mal bei den Modellbauern suchen. Da gibt's Ladegeräte für alle möglichen Akkutypen, die an ein KFZ-Bordnetz angeschlossen werden können. Vielleicht haben die auch Lader für 6-Volt-Blei.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 18 Nov 2023  9:55 ]

BID = 1119101

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1108
Zur Homepage von Corradodriver

Ich hatte damals mal nach DC-DC-Wandler gesucht, allerdings 6>12V, um "moderne" Elektronik (Radio usw.) nutzen zu können, und hatte dann auch einen gefunden. Habe dieses vorhaben aber wieder verworfen, nachdem mir 2x direkt hinter einander ein elektronischer Blinkgeber abgeraucht ist.
Die Vermutung liegt bei Zerstörung durch Überspannung mangels vorhanden sein, JEGLICHER EMV-Entstörung...
Das Auto hatte 1930 mit heutigen Problemen nicht zu kämpfen. Da bestehen die "Zündkabel" noch aus unisolierten Messingblechstreifen.
Bei jedem Schalter betätigen hast du "Abreißspannungen" bis in den dreistelligen Bereich. Solange DIESES Problem besteht, brauch ich eig. über den Einsatz von Elektronik nicht nachdenken. Ich hab im Moment sogar Bedenken, was das BMS für die LiFePo4-Zellen angeht...

Weiterhin ist die Frage, wenns denn einen StepDown 12>6V geben sollte, wie belastbar das Teil ist, und was beim Motor anlassen damit passiert...

_________________
MFG Andy

BID = 1119102

Ltof

Inventar



Beiträge: 9288
Wohnort: Hommingberg

Durch die KFZ-Elektrik huschende Transienten können böse sein. Sie sind aber auch einfach soweit in den Griff zu bekommen, dass sie nicht nerven. Einen DC/DC-Wandler würde ich an Ein- und Ausgang mit unidirektionalen Suppressordioden schützen (wenn die nicht sowieso schon drin sind). Klappferrite können auch nicht schaden.

Den Zusatzakku sollte man nur mit dem Wandler zum Originalakku klemmen und sonst nirgendwo hin. Auch nicht an Masse (ist bei Dir sowieso plus, oder?).

Was beim Starten passiert hängt vom Überlast-Verhalten des Wandlers ab. Das kann alles Mögliche sein. Notfalls die Zusatzversorgung bei Zündung an mittels Relais trennen. Die Relaisspule braucht auch nen Snubber oder Suppressor oder die klassische Freilaufdiode.

Ganz ohne Elektronik wäre ein zusätzlicher, überdimensionierter 6-Volt-Starterakku.

edit:
EMV hat immer zwei Seiten: Störaussendungen (das kann Dein Ford sicher gut ) und Störfestigkeit. Letzteres hat die Zusatzelektronik, wenn sie nicht aus einer Bambushütte vom Billigheimer kommt. Oder man bringt es ihr bei.

Unisolierte Messingstreifen finde ich EMV-technisch nicht so dramatisch. Die Isolation ist irrelevant für EMV. Nur, dass man daran eine gepfeffert bekommen kann, ist ggf. nicht so lustig.

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(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 18 Nov 2023 11:45 ]

BID = 1119104

Ltof

Inventar



Beiträge: 9288
Wohnort: Hommingberg


Offtopic :

Zitat :
Ltof hat am 18 Nov 2023 09:51 geschrieben :

Ich muss mal in meinem Fundus nachsehen. Da liegt noch ein einstellbarer Wandler 12 auf 24V.

Ach nee, doch nicht! Ist ein Meanwell 9-18V => 12V/7,2A und nicht einstellbar. Die 24V wurden durch Aufaddieren der Ausgangsspannung auf die Eingangsspannung erzielt. Bei potenzialgetrennten Wandlern kann man das so machen.


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(Hanlon’s Razor)

BID = 1119124

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Gemessen an den 3,7V Ladeschlussspannung der Bleizellen
No!
2,7V ist bei Blei das höchste der Gefühle und wird auch nur von Schnelladern erreicht. Das tut der Batterie sehr weh.
Die gewöhnliche Ladeendspannung bei zyklischem Betrieb ist 2,4V und 2,3V wählt man für Batterien im Standby. Alles bei 20°C. Tk ist negativ mit ca. 2mV/K.

P.S.:

Zitat :
und was beim Motor anlassen damit passiert...

Mit einem DC-fähigen Zangenamperemeter sollte man das messen können.
Der Blockierstrom des Anlassers wird noch "etwas" höher sein.

Mit heutigem MOSFETs sollten aber auch 500A mit überschaubarem Kapitaleinsatz machbar sein. Viel(e) hilft viel.


Zitat :
30x Anlassen am Abend = 24Wh
1,5h Licht brennen lassen = 180Wh

...sind wir bei 204Wh...
Wer hindert dich während der Wartezeiten und "Licht brennen lassen" die Karre über ein Ladegerät vom Netz zu speisen?
Die werden den Set ja auch nicht mit Fackeln beleuchten.








[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 18 Nov 2023 17:18 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 18 Nov 2023 17:42 ]

BID = 1119126

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
nach einem passenden DC/DC-Wandler von 12 auf 6 Volt gesucht. Bislang habe ich nichts gefunden
Es gibt Wandler mit MOSFETs und geschalteten Kondensatoren, die recht genau, wie ein DC-Transformator, ein Übersetzungsverhältnis von 1:2 haben und bidirektional funktionieren.
Kann man sogar selber bauen.
Darüber könnte man die 12V Batterie einfach parallel schalten.
Sofern der 6V Akku in der Lage ist den Strom für den Starter zu liefern, brauchte der Wandler auch nicht hunderte von Ampere schaffen.

BID = 1119130

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1108
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Zitat : perl hat am 18 Nov 2023 17:04 geschrieben :


Zitat :
Gemessen an den 3,7V Ladeschlussspannung der Bleizellen
No!
2,7V ist bei Blei das höchste der Gefühle und wird auch nur von Schnelladern erreicht. Das tut der Batterie sehr weh.
Die gewöhnliche Ladeendspannung bei zyklischem Betrieb ist 2,4V und 2,3V wählt man für Batterien im Standby. Alles bei 20°C. Tk ist negativ mit ca. 2mV/K.


Ja stimmt, hast Recht. Bin irgendwie abgedriftet und hab verpeilt, das 6V-Bleiakkus ja DREI Zellen haben, nicht nur zwei, wie die LiFePos...



Zitat :

Zitat :
und was beim Motor anlassen damit passiert...

Mit einem DC-fähigen Zangenamperemeter sollte man das messen können.
Der Blockierstrom des Anlassers wird noch "etwas" höher sein.

Mit heutigem MOSFETs sollten aber auch 500A mit überschaubarem Kapitaleinsatz machbar sein. Viel(e) hilft viel.


Hats bisher noch nicht in meinen Bestand geschafft. Hab zwar eins gekauft, aber zu spät erkannt, das nur AC-Strommessung mögl. ist.


Zitat :

Zitat :
...sind wir bei 204Wh...
Wer hindert dich während der Wartezeiten und "Licht brennen lassen" die Karre über ein Ladegerät vom Netz zu speisen?
Die werden den Set ja auch nicht mit Fackeln beleuchten.

Die laufende Kamera, bzw. die Pausen, die teilweise nur wenige Sekunden dauern?!
Da heißt es dann nur "Alles zurück auf Anfang, wir drehen nochmal!"...

Das ganze Prozedere ist für einen "unwissenden", der bei Dreharbeiten noch nicht bei war, schlecht nachvollziehbar. Des Regieseur ist tatsächlich bestrebt, die Pausen, in denen die Cam nicht aufnimmt, auf ein Minimum zu kürzen! Da wird ne 15Sek-Szene in 5 Min. 10x gedreht! Muss die Szene umgebaut werden, muss das in 3-5 Min. erledigt sein, inkl. Deco und Scheinwerfer neu platzieren, Helligkeit einmessen usw. usf.! Da wusselt das Team wie auf einem Ameisenhaufen. Da hast da schlicht keine Chance, da mal zum Auto rüber zu rennen, um das an die Leine zu legen. Und selbst wenn du es schaffen solltest, du bekommst in den 3-5 Min. kein großen Strom in die Batterie, die Zeit reicht einfach nicht!

Kurzes Beispiel mal Hypothetisch... Ich lade den Bleiakku mit 1C (60A), bei 7,4V Ladespannung, wären 444W... Da bekomme ich im günstigsten Fall in 5 Min. 37Wh geladen. Nen Stützakkutausch bekomm ich in 3 Min. ganz bequem geregelt, und der Ersatzstützakku kann wärend der Dreharbeiten in der Ecke dauerhaft am Netz hängen, das stört dann keinen.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Corradodriver am 18 Nov 2023 18:34 ]

BID = 1119141

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Da hast da schlicht keine Chance, da mal zum Auto rüber zu rennen, um das an die Leine zu legen. Und selbst wenn du es schaffen solltest, du bekommst in den 3-5 Min. kein großen Strom in die Batterie, die Zeit reicht einfach nicht!
Wer sagt denn etwas von herumrennen?
Die Kiste steht doch wohl hauptsächlich herum, und das Netzkabel kann man doch mit mit etwas Dreck o.ä. tarnen?

BID = 1119149

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1108
Zur Homepage von Corradodriver

Sorry, aber ich versteh es nicht?

Ich schreibe hier bewusst von 20-30 Starts pro h, und du antwortest "Die Kiste steht doch wohl hauptsächlich herum, und das Netzkabel...."

KEIN NETZKABEL!!!!!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Corradodriver am 19 Nov 2023  7:49 ]

BID = 1119150

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5237


Zitat : Corradodriver hat am 19 Nov 2023 07:48 geschrieben :
KEIN NETZKABEL!!!!!
Induktive Ladeplatte? Oberleitung?


*SCNR*

BID = 1119151

+racer+

Schriftsteller



Beiträge: 739
Wohnort: Rhein-Sieg-Kreis

Wir dreehhhen an der Kurbel

P.S: 20-30 Starts pro Stunde , ob ich das gut finde ? ( Stichwort fehlender Öldruck) , würde ich nur machen wenn die Gage stimmt



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