Guten Tag werte Forengemeinde,
ich habe zwar fundamentales Wissen über das Verhalten von Strom, das was ich hier habe macht aber erstmal für mich keinen Sinn. Ggf. etwas in Richtung Kriechstrom, Feuchtigkeit in Wand o.ä. mit hohem Wiederstand wo der Strom wo lang fließt wo er es nicht soll o.ä.. Aber nichts offensichtliches im Haus vorgekommen a la Wasserschaden oder so.
Es gibt eine normale Flurschaltung mit 2 Wechselschaltern und 2 Lampenfassungen entlang der Treppe. Kein Trafo, 230V Birnen, kein Dimmer etc.
Was die Verkabelung angeht, so sind in der unteren Lampenfassung jeweils 2 L1, N und Erde die rein/raus gehen. Der Anschluss am Wechselschalter ist also an der unteren Fassung, die obere ist also parallel an der unteren, so sollte es ja auch sein.
Nun leuchten die Lampen schon seit Jahren nicht mehr, Heute der Tag der Tage an dem ich da mal dran gehe. E27 Leuchtstofflampen rausgedreht, Multimeter geschnappt, auf Volt AC gestellt, kurzer Funktionscheck an Streckdose, 232V, Multimeter tut also und dann zwischen L1 und N an den Fassungen gemessen.
Das Verhalten ist wie folgt (Gehe davon aus, wenn der Schalter oben eingedrückt ist ist der Zustand offen, aber nur eine Annahme da dann Spannung am geringsten; Voltangabe zuerst an Lampe oben, dann Lampe unten):
- Beide Schalter geschlossen: 14,1V/14,1V an Lampenfassungen
- Nur Schalter oben geschlossen: 5,5V/6,1V an Lampenfassungen
- Nur Schalter unten geschlossen: 6V/6,4V an Lampenfassungen
- Beide Schalter offen: 2,5V/2V an Lampenfassungen
Hatte jemand schonmal etwas in der Richtung? Bei abgeschalteter Etagensicherung ist es kein Problem, die Schalter auszubauen. Wahrscheinlich liegt der Fehler aber eher irgendwo hinter der Rigipswand in der Verkabelung und da ist so einfach nix zu machen?
Wäre super wenn mir einer Tipps/Ansätze mit an die Hand geben könnte, vielen Dank überhaupt schonmal fürs Durchlesen.