Ich habe immer wieder Leiterplatten hier, welche mit der Fehlerbeschreibung "Wackelkontakt" versehen sind.
Im ersten Test kann ich dann meist keinen Fehler feststellen, doch hat sich herausgestellt, dass MLCCs gerne an den Kappen brechen. Und zwar Innen! Da besteht keine Chance dass von außen zu sehen.
Ich löte meist die Kondensatoren aus, schließe sie an ein Labornetzteil bei 5V an, messe mit dem nA-µA Messbereich den Strom. Wenn der C druckempfindlich ist und sich der Strom merklich ändert, fliegt das Teil raus. Das ist freilich aufwändig.
Um meine Arbeit überprüfen zu können, möchte ich gerne die PCB in ein Gerät einspannen, welches sie ordentlich durchrüttelt. Ich will aber nicht, dass sie in Resonanz kommt, sonst zerlegt es da einiges. Zumindest befürchte ich das.
Die Leiterplattengröße ist idR. Euroformat oder kleiner. Das Gewicht der PCBs schätze ich auf max. 1kg.
Wäre ein "Orbital Shaker" oder ein "Vertical Shaker" wie sie in chemischen Labors zu finden sind hier der richtige Ansatz?
Das hier wäre ja nett ist aber für die Funktionskontrolle und Abschlusstest, bevor ich die Reparatur verschicke, etwas übertrieben. Ich brauche da auch keine Messprotokolle.
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 10 Dez 2021 15:06 ]