Kabeltester selber bauen - mit Selbsttest

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Autor
Kabeltester selber bauen - mit Selbsttest

    










BID = 1077861

cognitionis

Gerade angekommen


Beiträge: 8
 

  


Hier übrigens noch ein Beispielbild aus der Praxis, für welche Zwecke es eingesetzt werden soll. Findet hier mal so schnell es geht das defekte Kabel weil die Anlage eine Störung hat und nicht läuft...



BID = 1077868

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5194

 

  


Zitat : cognitionis hat am  3 Feb 2021 21:42 geschrieben :
Mit nem Arduino noch nen Selbsttest durchführen, dann wäre es für meine Zwecke ohnehin schon Ultra High End
Setzte den Arduino lieber auf die "linke" Seite und lege ein kurzes Referenzkabel dabei. Dann kann man mit dem "Selbsttest" gleichzeitig auch die Leitungen durchklingeln. Hätte den Vorteil, dass man auch gekreuzte Pins oder Kurzschlüsse finden kann.

Und zum Thema Sieberegister:
Arduino Tutorial: Das Schieberegister
An den seriellen Ausgang (Qi) kann man den seriellen Eingang (DS) vom nächsten Schieberegister hängen. Dann das die daten[]-Variable länger machen und die for-Schleife entsprechend lange laufen lassen. Für 40 Pins/LEDs reichen 5 Schieberegister.

> Hier übrigens noch ein Beispielbild aus der Praxis,
Ok, bei der Menge wird es langsam interessant. Sind das 40 oder 50 Pole? Wenn ich morgen dran denke werfe ich sonst einmal KiCad an.

BID = 1077886

Ltof

Inventar



Beiträge: 9235
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
cognitionis hat am  3 Feb 2021 21:42 geschrieben :

... Würde es bei einer sagen wir mal maximalen Anzahl von 40 Polen / 40 LEDs eine Möglichkeit für einen Selbttest geben? ...

Wie schon geschrieben: Mit einer definitiv intakten Leitung. Die kann man ein mal morgens anklemmen und sehen, dass alle LEDs und Verbindungen des Testers funktionieren. Und eben WEIL es Standard-LEDs sind, werden die eher nicht ausfallen.

Statt LEDs und Vorwiderstände zu "konzipieren" empfehle ich LEDs mit eingebautem Widerstand. Das ist fertig "konzipiert" und es macht weniger Arbeit. Es gibt welche für 5 Volt und für 12 Volt und bestimmt noch andere:
https://www.reichelt.de/led-3-mm-be.....nbc=1

Wenn die mit z.B. 9 Volt (Steckernetzteil) betrieben werden, gehen die garantiert nicht kaputt.

Was für Fehler hatten die Strippen denn bisher? Immer nur Unterbrechungen/Wackelkontakte oder auch Kurzschlüsse?


_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am  4 Feb 2021 14:02 ]

BID = 1077899

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5194


Zitat : Ltof hat am  4 Feb 2021 14:00 geschrieben :
Statt LEDs und Vorwiderstände zu "konzipieren" empfehle ich LEDs mit eingebautem Widerstand.
Das ist ein gute Tipp. Merke ich mir.

@cognitionis:
Das hier wäre mein Vorschlag für einen Arduino-Tester:



Quellcode sollte der von oben passen. Aber entsprechend das Array und die Laufvariable erweitern. Bzw. hier reicht es nur eine Eins zu erzeugen und 40x durchzutakten. Viel Spaß.

Falls es nur ein Selbsttest werden soll, bitte den Arduino & Schieberegister rechts nach der Testleitung über Dioden auf die LED+Widerstände geben. Der Rest ist gleich. Dioden kann man fast jede nehmen 1N4148. Die 1N400x geht auch, werden sich bei diesen Strömen aber nur langweilen. Einbauen was halt da ist.

Ich würde fast Vorschlagen dafür eine Platine zu machen. Ist schneller als frei verdrahten. Bei der Fehlersuche hat man auch einen Schaltplan und z.B. KiCad ist kostenlos.
Je nach Platinengröße kommt man z.B. mit Aisler ganz günstig weg. Die verkaufen einem auch gleich drei Stück, so dass man theoretisch drei Kabeltester für verschiedene Pole bauen könnte. Die Auswahl der Pole geschieht dann per Software. Sonst halt die Anzahl per Display-Shield, Drehschalter, Poti etc. einstellen.

BID = 1077905

Murray

Inventar



Beiträge: 4640

Wenn schon Arduino baut man aber auch gleich was dran was die empfangenen Pegel auswertet.
Für einen einfachen Ringzähler braucht man keinen Prozessor

BID = 1077907

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5194


Zitat :
[...] was die empfangenen Pegel auswertet.
Analog oder mit entsprechenden Parallel-in, Serial-out (PISO) Schieberegistern?


Zitat :
Für einen einfachen Ringzähler braucht man keinen Prozessor
Was wäre Dein Vorschlag für einen einfachen Ringzähler? Ich lerne immer gerne dazu.

BID = 1078167

cognitionis

Gerade angekommen


Beiträge: 8

@BlackLight
Ja also das mit dem Schieberegister wäre eine Möglichkeit. Allerdings ist der Verkabelungsaufwand bei sagen wir mal 40 LEDs bereits ziemlich enorm.
Außerdem stell ich es mir auch ein bisschen schwierig vor alle 40 LEDs zu beobachten, ob wirklich alle funktionieren, denn entweder man schaltet die mit einem kurzen Intervall schnell durch und kommt mit dem Beobachten kaum mit, oder man lässt mehr Zeit zwischen den Intervallen, dann dauert der Selbsttest wiederum länger.
Würde es auch eine Möglichkeit geben einfach alle LEDs für 2-3 Sekunden aufleuchten zu lassen?

Ja LEDs mit Vorwiderstand sind eine gute Idee und hätte ich mir wahrscheinlich auch bestellt. z.B. die hier https://www.amazon.de/KeeYees-60Pcs.....r=8-8


@Ltof
Wenn die mit z.B. 9 Volt (Steckernetzteil) betrieben werden, gehen die garantiert nicht kaputt.
--> Steckernetzteil würde ich gerne vermeiden, damit das Ding auch mobil einsetzbar ist.

Was für Fehler hatten die Strippen denn bisher? Immer nur Unterbrechungen/Wackelkontakte oder auch Kurzschlüsse?
--> Also bis jetzt hatte ich persönlich nur Unterbrechungen und Wackelkontakte. Aber ich schätze, dass Kurzschlüsse vmtl. auch vorkommen könnten

BID = 1078206

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5194

@cognitionis: Keine Arme - keine Kekse!
Entscheide mal in Ruhe welche Features notwendig sind und welche nicht.
Eine Stufe einfacher wäre zwei Messingdrahtbürsten und ein Durchgangsprüfer.



Zitat :
Allerdings ist der Verkabelungsaufwand bei sagen wir mal 40 LEDs bereits ziemlich enorm.
Ich habe schon einen Weg vorgeschlagen wie man den Verdrahtungsaufwand auf ein Minimum reduzieren kann. Würde dann sogar SMD-Widerstände in 1206 oder kleiner vorschlagen. Dann entfällt das massenweise Abkanten, Einstecken, umdrehen und Löten.
Widerstandsnetzwerke/Widerstandsarrays wäre auch eine Option um die Bauteilanzahl zu reduzieren.



Zitat :
Außerdem stell ich es mir auch ein bisschen schwierig vor alle 40 LEDs zu beobachten, ob wirklich alle funktionieren, denn entweder man schaltet die mit einem kurzen Intervall schnell durch und kommt mit dem Beobachten kaum mit, oder man lässt mehr Zeit zwischen den Intervallen, dann dauert der Selbsttest wiederum länger.
Antwort von Murray. Auswertung durch µC und man braucht nur noch eine grüne und eine rote LED.
Je nach Fehleranzeige ggf. doch wieder je eine pro Pin. (Display, 7-Seg-Anzeige, ...)


Zitat :
Würde es auch eine Möglichkeit geben einfach alle LEDs für 2-3 Sekunden aufleuchten zu lassen?
Siehe meine erste Antwort (ID 1077858).



Zitat :
--> Steckernetzteil würde ich gerne vermeiden, damit das Ding auch mobil einsetzbar ist.
Wenn es leicht sein soll und Akku mal nach 3S- oder 4S-LiIon-Akkus aus dem Modellbau schauen. Die haben auch passende Ladegeräte.

BID = 1078210

Ltof

Inventar



Beiträge: 9235
Wohnort: Hommingberg

Oder aus einer Powerbank versorgen. Hat mittlerweile sowieso fast jeder und kein Gebastel.

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(Hanlon’s Razor)

BID = 1078569

cognitionis

Gerade angekommen


Beiträge: 8

@BlackLight
Unterbrechung und Wackelkontakt wären normalerweise ausreichend. Einen Kurzschluss beim Kabel sollte man hoffentlich mit bloßem Auge erkennen.

Wenn ich wüsste, wie ich mit bloßer Hand SMD Widerstände verlöten kann, dann würde ich das gerne tun. Allerdings fehlt es mir da vmtl. am Equipment und Erfahrung. Hab bis jetzt noch nie SMD verlötet.

Stimmt, das mit der Dioden Logik ist eine gute Idee. Ich habe zwar in Erinnerung, dass man die nicht parallel schalten sollte, aber wenn ich die auf nen Taster hänge und die für den Selbsttest max. 2-3 Sekunden eingeschaltet lasse, wird vmtl. nicht viel passieren oder täusch ich mich?

@Ltof
Stimmt, Powerbank wäre auch eine gute Idee. Allerdings hab ich null Ahnung von Schaltungen und weiß nicht genau, ob ich mit der Spannungsversorgung Probleme bekomme, bei so vielen LEDs und Dioden.

Würde es Sinn machen die ganze Schaltung mal mit LTSpice zu zeichnen und bisl rumzumessen, was dabei rauskommt oder eher schlechte Idee?

greetz

BID = 1078576

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1689
Wohnort: Liessow b SN

Wenn Du Kurzschlüsse für eher nicht so wahrscheinlich hälst, und es nur vorrangig um Unterbrechungen geht.
Ist ein Pin vom Stecker fehlerhaft, egal welcher, muss doch eh ein komplett neuer angecrimpt werden. Oder sehe ich das falsch.
Dann speise doch an Pin 1 5V ein, jeweils eine Brücke abwechselnd auf jeder Seite.
An Pin 40 eine LED mit Rv und fertig.

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mfg
Rasender Roland

BID = 1078577

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7027

Nöö, bei einem Wackler musste doch den einen finden. Bei deiner Lösung ist das so nicht möglich.

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mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1078827

cognitionis

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Das würde nicht funktionieren. Es geht wie gesagt darum Unterbrechungen und Wackelkontakte zu finden und wenn einer gefunden wird, dann wird einfach das Kabel ausgetauscht und fertig.

Also bis jetzt finde ich die Idee mit dem Dioden-Array am einfachsten umzusetzen. Ich hoffe, dass ich nicht etwas übersehe. Ich frage mich nämlich die ganze Zeit, ob ich z.B. mit der Stromversorgung Probleme bekomme oder evtl. die Spannung streikt, wenn ich so viele Bauteile zusammenschalte. Bin leider kein Schaltungsprofi. Würde es Sinn machen die Schaltung mal mit LTSpice zu zeichnen? Bzw. könnte ich da dann Fehler erkennen bzw. irgendwie ausrechnen, wie ich die Spannungs- bzw. Stromversorgung konzipieren muss?

greetz

BID = 1078828

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7027

Ein USB-Netzeil das 1 Ampere zur verfügung stellt, reicht da völlig aus.

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mfg Jornbyte

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wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1078849

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1689
Wohnort: Liessow b SN


Zitat :
cognitionis hat am 21 Feb 2021 22:19 geschrieben :

Das würde nicht funktionieren. Es geht wie gesagt darum Unterbrechungen und Wackelkontakte zu finden und wenn einer gefunden wird, dann wird einfach das Kabel ausgetauscht und fertig.

Genau das macht meine vorgeschlagene Variante.
Ist die LED aus ist eine Unterbrechung.
Wo die ist ist völlig Banane, da eh das Kabel getauscht wird.
Wie Du ja selber schreibst.
Du hast, wie Du ja selber schreibst, keinen Plan von Schaltungen.
Weißt nicht mit welchen Strom man eine LED betreibt.
Weißt aber das die simpelste Lösung nicht funktioniert.

_________________
mfg
Rasender Roland


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