Variable Dosierung von Flüssigkeiten

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Variable Dosierung von Flüssigkeiten

    










BID = 1056318

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7855
Wohnort: Alpenrepublik
 

  


Ich unterstütze zur Zeit eine Schülerarbeit.
Natürlich mache ich mir auch so meine Gedanken, denn ich werfe nur ungern mein Geld zum Fenster raus..

Gebaut wird eine Cocktailmixmaschine.
Ich will aber eine andere Herangehensweise als die üblichen Schlauchpumpen.
Das Endergebnis muß bis nächsten Mai stehen und ich will ein Gerät das auch ein Hingucker wird. Ich wünsche eine Optik wie ein Wurlitzer... Schick und Retro.

Zum Problem:
Ich will aus den Flaschen eine variable Menge an Flüssigkeiten entnehmen können.
Dazu würde ich, meiner bisherigen
Überlegung nach, einen Pneumatikzylinder und einen RC-Servo je Kanal nehmen.

Zur Frage:
Kann ich einen Pneumatikzylinder hierfür
einsetzen, den ich wie eine Spritze mit der gewünschten Menge "aufziehe"?
Ich denke auch an die unterschiedliche Viskosität von Schnaps vs. Liköre.
Spricht da etwas dagegen, zB. Dichtheit oder Problem mit Lebensmittel etc.

Gibt es Zylinder aus Glas/ durchsichtigen Kunststoff damit man den Befüllvorgang im Schaufenster sehen kann?
Ich will keinen LED Schnick Schnack sondern ein optisch cooles Gerät präsentieren.

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 11 Okt 2019  1:15 ]

BID = 1056319

Mr.Ed

Moderator



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Schau dir mal den Hector9000 an.
Der nutzt Luft um die Flüssigkeiten aus der Flasche zu drücken und eine Waage. Es wird das Leergewicht des Glases gemessen und die Flüssigkeiten danach per Gewicht zugegeben.

https://hackaday.io/project/161585-.....tures

https://www.golem.de/news/hector-90......html




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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
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BID = 1056320

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7855
Wohnort: Alpenrepublik

Oh, auch ein nettes Konzept!
Allerdings fällt es dann schon für das Projekt aus. Ich will in jedem Fall etwas konstuieren das so noch nicht da war.
Frei nach Ijon Tichy: "Wir konstruieren im primären Prahlmodus"

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Ltof

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Beiträge: 8162
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Zitat :
nabruxas hat am 11 Okt 2019 01:05 geschrieben :

Zur Frage:
Kann ich einen Pneumatikzylinder hierfür
einsetzen, den ich wie eine Spritze mit der gewünschten Menge "aufziehe"?
Ich denke auch an die unterschiedliche Viskosität von Schnaps vs. Liköre.
Spricht da etwas dagegen, zB. Dichtheit oder Problem mit Lebensmittel etc.

Pneumatikzylinder in Kontakt zu Lebensmitteln? Da sehe ich schwarz. Die Schmierstoffe im Zylinder machen das Getränk ungenießbar und Säuren (Säfte) greifen das Material an. Mit Dosierspritzen aus dem medizinischen Bereich wärst Du wohl auf der sicheren Seite. Die gibt's mit z.B. 100 ml. Ist nicht glasklar, aber immerhin. Oder Du treibst irgendwo so große, antike Spritzen aus Glas und Edelstahl auf. Du brauchst auch noch lebensmittelechte Schläuche und Ventile. Und über die Hygiene musst Du Dir auch Gedanken machen.

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(Hanlon’s Razor)

BID = 1056363

der mit den kurzen Armen

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Was spricht gegen transparente Zahnradpumpen?

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Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

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nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7855
Wohnort: Alpenrepublik

@Ltof:
Vielen Dank! Das wusste ich nicht, hatte es aber schon geahnt..
Die medizinischen Spritzen habe ich schon einigermaßen erfolgreich in einem Versuch getestet.

Mechanisch wird es interessant das Teil optisch so cool als dastehen zu lassen.

@Dmdka
An Zahnradpumpen habe ich auch schon gedacht. Das Problem bei allen Pumpen ist die Viskosität der Flüssigkeit. Die Durchflussmessung mit einer Turbine will ich vermeiden da die Kosten explodieren und die Reinigung eine Schweinerei wird.

Das Motto lautet:
Keep it simpel!

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BID = 1056365

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16770

Die Viskosität spielt da eher eine untergeordnete Rolle bei einer Zahnradpumpe. Eher das Steuern der Umdrehungen. Den die Fördermenge hängt von der Umdrehung der Zahnräder ab. Mit den Spritzen sehe ich da eher Schwarz. Gerade wenn die Flüssigkeit zäh ist bekommst du Schwierigkeiten die in die und auch aus der Spritze zu bekommen.

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BID = 1056366

perl

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Überflüssig wie ein Loch in der Kniescheibe.


Zitat :
Der nutzt Luft um die Flüssigkeiten aus der Flasche zu drücken und eine Waage.
Wenn dann doch bitte Stickstoff nehmen.
Luft enthält bekanntlich Sauerstoff, und der macht so einiges mit den Aromastoffen.
Alternativ könnte man den Schnaps auch zum Kochen bringen um den nötigen Förderdruck zu erzielen.


BID = 1056368

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7855
Wohnort: Alpenrepublik


Zitat :
Überflüssig wie ein Loch in der Kniescheibe.


Ja.
Als der Schüler vorsprach, wollte er zuerst eine Drohne und dann einen Computertomographen bauen.

Mangels vernünftiger Ideen des Schülers kam dann dieses Projekt notgedrungen zustande. Ich musste eine Entscheidung treffen und ihm ein Projekt bauen lassen, welches er auch bewältigen kann. Ich will aber keinen Nachbau und Klau von anderen Ideen, vielleicht sogar ein open source Projekt sehen.

Ich unterstütze ihn nur damit, daß ich das Material bezahle und ihm die Werkstatt zum konstruieren überlasse.

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 12 Okt 2019 23:49 ]

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perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Mangels vernünftiger Ideen des Schülers
...bringst du ihm nun das Schnapstrinken bei?

Andersrum wird vielleicht ein Schuh draus:
Wie wär's mit einem Fraktionssammler für die Säulenchromatographie?
https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktionssammler
Bei älteren Geräten waren die Reagenzgläser meist nicht im rechteckigen Raster angebracht, sondern spiralförmig, was die Mechanik stark vereinfacht.
https://cdn.gelifesciences.com/dmm3.....10412

Mit geeigneten Trennsäulen kann man solche Geräte sowohl analytisch (trennen von Substanzgemischen) wie auch präparativ (isolieren einer bestimmten Komponente aus einem Substanzgemisch) verwenden.
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ulenchromatographie

Die Auswahl der stationären und der mobilen Phase für eine bestimmte Trennaufgabe ist allerdings eine Wissenschaft für sich. Zum Glück ist auf diesem Gebiet schon sehr viel ausprobiert und dokumentiert worden.







[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 13 Okt 2019 17:22 ]

BID = 1056399

Tom-Driver

Inventar



Beiträge: 8710
Wohnort: Berlin-Spandau
Zur Homepage von Tom-Driver

Ich denke auch, daß es auf medizinische Dosierpumpen hinausläuft, schon einfach aus Gründen der Hygiene.
Da einige dieser Teile, die ich kenne, wirklich nur dann Tropfen in den Schlauch ablassen, wenn gefordert, ist die punktgenaue Dosierung sichergestellt.
Mit 500 ml - Vorratsbehältern (größer geht aber auch immer), wird's latürnich nicht ganz billig.
Aber schick läßt sich das bestimmt arrangieren, Du hast da ja Erfahrung!

Ich habe im Krankenhaus schon einmal eine 2,5 Ltr. Dosierpumpe gesehen.
Die muß man allerdings auf schnelles Teil-Entleeren programmieren (geht bestimmt!), aber auch sowas hat seinen Preis.

Ein Cocktailbereiter wie eine Infusionsmaschine im Spital?
Coolnessfaktor sicherlich sehr hoch - Preis aber auch!

Viel Erfolg, Herr Mentor!


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nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7855
Wohnort: Alpenrepublik


Zitat :
...bringst du ihm nun das Schnapstrinken bei?


Er ist ein berufsbegleitender Abendschüler. Mit 25 Jahren wird er das schon können.

Eingereicht und vom Landesschulrat befürwortet wurde das Projekt schon.
In der Beschreibung steht nichts vom Alkohol.
Wir können auch eine Milchshake- Cocktailmaschine bauen.
Hier kommt aber das Problem der Kühlung hinzu.




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