benötige Hilfe zum Bau eines speziellen Zeitschalters

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benötige Hilfe zum Bau eines speziellen Zeitschalters

    










BID = 1049040

winnman

Schreibmaschine



Beiträge: 1382
Wohnort: Salzburg
 

  


Kannst du nicht am Bug den Aufprall mit einer kleinen Schubstange nutzen und einfach den Schalter auf Aus bringen? Der kann ja auch relativ nah am Bug eingebaut werden.

Bist dann auch Regelkonform.


BID = 1049041

Ltof

Inventar



Beiträge: 8107
Wohnort: Hommingberg

 

  

Was wiegen die Boote eigentlich? Ich hab so meine Zweifel, dass es da wirklich auf jedes Gramm ankommt. Die Strömungswiderstand durch Rumpfform und -oberfläche, sowie Geradeauslauf sind mE (noch) die dominanten Parameter. So wie die besseren Boote abgehen, kommen die auf dem Anlauf locker ins Gleiten. Da wüsste ich schon, wo ich mir was abschauen würde.

Wie auch immer, ich würde es auch so machen wie perl vorschlägt. Da µC für Ulli nicht infrage kommt, muss es auch anders gehen. Z.B. mit dem bereits erwähnten 555, etwas Hühnerfutter und MOSFET(s).

Ich hab spaßeshalberhalber das oben abgebildete Relais mit einem 47mF Supercap (nicht 47MF, wie in der Pico-Timer-Schaltung!) gepuffert. Das hält auf dem Labortisch etwa 7 Sekunden (5 Volt). Auf dem Wasser wegen der Vibrationen dürfte das Relais früher und vor allem unvorhersehbar abfallen. Das wäre so nicht praxistauglich, wiegt zusammen mit etwas Litze aber auch nur 2,3g, war in wenigen Minuten zusammengehudelt und simpler geht es nicht.

Ganz anders und eher Regelkonform wäre auch folgender Ansatz:
Das Boot wird mit ein paar Auftriebskörpern aus EPS, EPP, EPE o.ä. Leichtschaum unsinkbar gemacht und bekommt einen Taster, der durch etwas Papier gehalten wird. Sobald das Boot halb absäuft, löst sich das Papier auf und der Taster wird unterbrochen. So ähnlich wie bei den automatischen Rettungswesten.

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am  9 Feb 2019 11:25 ]








BID = 1049050

GER67

Gerade angekommen
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Man jetzt geht die Post ab. Vielen, vielen Dank


Zitat :
Ltof hat am  8 Feb 2019 15:57 geschrieben :

Volllast? Wirklich bei 3,5 A? Während der Fahrt bzw. Beschleunigungsphase oder Motor eingeschaltet und Schraube in der Luft?

Die 3,5 A sind Katalogwert bei bestem Wirkungsgrad.
Wirkliche Lastmessung bekomme ich schlecht hin, da die Batteriespannung zu schnell ein bricht und ich nur im Standschub messen kann.
Werte könnte aus der Erinnerung zwischen 2,0 und 2,5 A gewesen sein.


Zitat :
perl hat am  8 Feb 2019 14:17 geschrieben :

........
Die Timer-MOSFET Kombination soll also nach dem Start lediglich den 6V-Motor, der ca. 3,5A braucht, ausschalten ?
Ja ist so. Die Batterie zum aktivieren der Schaltung behalte ich an Land.


Zitat :
perl hat am  8 Feb 2019 14:17 geschrieben :


Allerdings sehe ich dabei einen Konflikt mit Wettbewerbsbedingungen, dass die zur Verfügung gestellten Komponenten nicht geändert werden dürfen.

Ich verändere keine Komponente. Ich baue etwas zusätzlich ein, was die Leistung des Antriebes in keinster Weise erhöht. Im Gegenteil geringfügig verringert.

Zitat :
perl hat am  8 Feb 2019 14:17 geschrieben :

.........Ansonsten würde ich nämlich anstelle der Alkali-Zellen einen Li-Ion-Akku als Stromquelle und einen BLDC-Motor verwenden. Einen präzisen Timer bekommt man sicher auch mit weniger als 1g Gewicht hin.

Die Batterien =>Duracell Industrial AA werden bei der Registrierung / Überprüfung des Bootes übergeben.
Richtig ist, dass die Einhaltung der Wettbewerbsbedingungen nicht so ernst kontrolliert werden. Früher gab es die Forderung mit 50 mm Freibord. Gewonnen hatte ein Boot ohne einen Freibord. Teilnehmer maulten. Der Veranstalter: "wir sehen es olympisch. Mitmachen ist wichtig."
Mehrfach sah ich, dass Teilnehmer das Stevenrohr weg ließen.
Wenn man es ganz genau nehmen wollte, dürften die Kabel nicht zerschnitten werden. Wird aber von Allen gemacht.



Zitat :
perl hat am  8 Feb 2019 16:51 geschrieben :

............13 PIC10LF320T-I/OT wiegen (noch im Gurt) 299mg. Einer also 23mg.
3 IRLML2502 (ebenfalls noch im Gurt) wiegen zusammen 64mg.
Durch Parallelschaltung erreicht man damit bei 4,5V einen R_ON von 12 bis 15 mOhm.......


Mit dem PIC10LF320T-I/OT kann ich nichts anfangen.
Bei IRLML2502 wird es für mich interessant. Die Möglichkeit der Parallelschaltung hätte ich mir nicht getraut.
Muss ich in dem Fall jeden MOSFET einzeln ansteuern oder funktioniert reine Parallelschaltung?

Ich bewege mich nicht im mg Bereich, da ich sicher bin, dass ich zu tun habe die 5 g bei Eigenbau zu erreichen.


Im Modellflug soll es Timer geben, die auf 0,1 sec. genau eingestellt werden können.
Allerdings sollen das programmierbare Timer sein. mit solchen projekten bin ich überfordert



Zitat :
perl hat am  8 Feb 2019 17:39 geschrieben :

.........

Angesichts der miserablen Kontakteigenschaften des Batteriehalters halte ich dieses Feilschen um die letzten mOhm aber für überflüssig.
Stahlfeder des Halters auf Stahlmantel der Zelle ist nun einmal lausig. Und wenn man 8 dieser "Kontakte" hintereinander schaltet, wird das Ergbnis nicht besser.
Ich habe beste Erfahrungen damit gemacht eine hauchdünne Silberfolie zwischen die Kontakte zu schieben. Probiers mal aus!
Fragt sich wieder nur, ob das darf.



Die Batteriebox? Müssen alle benutzen. Das geht mit den komischen Druckknöpfen weiter.
Das mit der Silberfolie lässt der Veranstalter bei vielen durch gehen. Bei mir sicherlich nicht. Werde ich gar nicht versuchen.




Zitat :
winnman hat am  9 Feb 2019 10:13 geschrieben :

Kannst du nicht am Bug den Aufprall mit einer kleinen Schubstange nutzen und einfach den Schalter auf Aus bringen? Der kann ja auch relativ nah am Bug eingebaut werden.

Bist dann auch Regelkonform.



An diese Idee habe ich auch schon gedacht.
Der Anprallschlauch hat einen sehr großen Durchmesser. Man trifft den in einem Bereich, wo man unter eine Schräge an prallt. Es gibt eher einen Impuls nach unten als nach hinten. Es wäre auch der Schalter zu verändern, da er keinen Hebel hat. Für die Variante hatte ich Nachfolgendes angedacht:
1.
vorne einen Bock auf bauen, damit der Aufprallpunkt in die Nähe des Halbmessers vom Anprallschlauch trifft.
2.
Die Schubstange betätigt nicht den Schalter, sondern eine Isolierplatte, die zwischen zwei Kontakte geschoben wird. (eventuell Kontaktpaar vom Relais)




Zitat :
Ltof hat am  9 Feb 2019 11:19 geschrieben :

Was wiegen die Boote eigentlich? Ich hab so meine Zweifel, dass es da wirklich auf jedes Gramm ankommt.


Alle gelieferten Komponenten wiegen etwa 198 g.
Die Gewichte der Top ten habe sich seit 2015 drastisch verringert.
Mein Kumpel hatte 2015 ein ein Meter langes Boot Boot gebaut. Infolge der damals geforderten 50mm Freibord packte er 1000g Zusatzgewicht ein, damit es schwimmfähig wird.
Ich hatte mit ihm wegen der 1000 g geschimpft 2016 (immer noch die 50mm Regel)packte er noch 300 g rein. Erst 2017 ist es mir gelungen, dass er für 2018 ein Rennboot baute Allerdings wie im Bauplan mit 10 Spanten. Da waren 9 Spanten zu viel drin.
Meine Rennschnecke von 2017 wog etwa 335 g. Mein Scottie von 2017 (ein aus Papierstreifen laminiertes Modell) etwa 325 G
Mein Holzwurm (das Mahagoniboot) 297 g.
Mein Modell für 2019 wird aus Epoxy Carbongewebe gebaut. Ich versuche 270 g Startgewicht zu erreichen.


Zitat :
Ltof hat am  9 Feb 2019 11:19 geschrieben :

..........Die Strömungswiderstand durch Rumpfform und -oberfläche, sowie Geradeauslauf sind mE (noch) die dominanten Parameter. So wie die besseren Boote abgehen, kommen die auf dem Anlauf locker ins Gleiten. Da wüsste ich schon, wo ich mir was abschauen würde. .......

Sehe ich genau so und habe schon Kontakt zu einem RC Modellrennbootfahrer aufgenommen.
Größte Probleme:
Die benötigen andere Festigkeitseigenschaften.
die fahren mit mehreren 100 W Leistung
Die fahren mit sehr viel höheren Geschwindigkeiten.
2018 wurden die Marke von 2,5m/sec geknackt (etwa 9-9,5 km/h)

Wir habe mit weiteren Problemen zu kämpfen
1.
Fehlende Trainingsmöglichkeiten!!!!!!
2.
Sehrienstreueung der Komponenten
Zu 2.
Mein Holzwurm von 2018 fuhr mit nagelneuen Batterien aus der Box etwa 10,2 sec. im Testlauf. Mit den Batterien vom Veranstalter die super Zeit von 9,829 sec..
Mehrere Teilnehmer bekamen 2018 einen zweiten Batteriesatz, weil der erste offensichtlich Mängel hatte.


Zitat :
Ltof hat am  9 Feb 2019 11:19 geschrieben :

......Wie auch immer, ich würde es auch so machen wie perl vorschlägt. Da µC für Ulli nicht infrage kommt, muss es auch anders gehen. .........

Ich will µC nicht ausschließen. ich habe damit noch nie gearbeitet und wüßte nicht, wo ich anfangen sollte. Wenn mir jemand hier helfen würde, würde ich mich sehr freuen.


Schönes WE

Ulli

BID = 1049053

Ltof

Inventar



Beiträge: 8107
Wohnort: Hommingberg

Ach ja, die Idee von Winnman find ich auch ziemlich gut. Vielleicht sogar am besten von allen. Eigentlich muss man den Schalter dafür nicht manipulieren. Am Bug kann eine senkrechte Stange sein, die kippbar gelagert ist und den Schalter über eine Wippe in Aus-Stellung zurück drückt. So ähnlich wie bei der "Useless Machine"!

Auch, wenn ich die µC-Geschichte umsetzen kann, würde ich die mechanische Variante bevorzugen (das kann ich auch).

Die Stange könnte gleichzeitig der Fahnenmast für die Lichtschranke sein, allerdings ist die Fahne für die Lichtschranke hinten günstiger. Also muss das Ding vorne möglichst dünn und steif sein. Vielleicht eine Fahrradspeiche oder so.

edit:
Das mit den RC-Rennbooten meinte ich zwar nicht, aber die Jungs haben sicherlich auch brauchbare Expertise.

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am  9 Feb 2019 17:51 ]

BID = 1049075

perl

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Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Bei IRLML2502 wird es für mich interessant. Die Möglichkeit der Parallelschaltung hätte ich mir nicht getraut.
Muss ich in dem Fall jeden MOSFET einzeln ansteuern oder funktioniert reine Parallelschaltung?
Du kannst sie einfach parallelschalten.

Schlau wäre es ja vom Veranstalter, wenn er kurz hinter der zweiten Lichtschranke einen Draht über die Rennstrecke spannte, der die Fahne auf dem Boot umlegt und damit den Motor ausschaltet.
Evtl könnte man das ja mal anregen.

P.S.:
Zitat :
Mit dem PIC10LF320T-I/OT kann ich nichts anfangen.
Das ist ein kleiner Mikrocontroller in der gleichen Grösse (SOT-23) wie der MOSFET, aber mit 6 Beinchen. Für deine Zwecke wäre allerdings anstatt der LF- die F-Version richtiger, weil der mit höherer Spannung läuft und somit den MOSFET stärker ansteuern kann. Das sind aber Marginalien, dieser Typ war nur der erste, der mir in die Finger fiel, als ich nach kleinen µC suchte.


Zitat :
Im Modellflug soll es Timer geben, die auf 0,1 sec. genau eingestellt werden können.
Das kann der PIC auch, weil der interne Oszillator typisch einen Fehler von 1% hat.
Etwas größere Chips kann man mit Quarz betreiben und damit sind Zeitstufungen im Millisekundenbereich kein Problem.

Vor allem aber läuft der µC mit einem internen Oszillator, der von Umgebungseinflüssen weitgehend unabhängig ist.
Wer in Gegenwart von Feuchtigkeit und Wasser RC-Kombinationen mit hochohmigen Widerständen bastelt, wird sich hoffentlich nicht wundern, wenn das Boot auf halber Strecke liegen bleibt.



Zitat :
Die Batterie zum aktivieren der Schaltung behalte ich an Land.
Warum so umständlich?
Die 6V der Antriebsbatterie reichen doch völlig.



Zitat :
Das mit der Silberfolie lässt der Veranstalter bei vielen durch gehen. Bei mir sicherlich nicht. Werde ich gar nicht versuchen.
Die wird ja nur eingelegt und kann ggfs. einfach herausgenommen werden.
Oder erfolgt die Kontrolle/Disqualifikation erst nach dem Rennen?


Zitat :
Ich verändere keine Komponente. Ich baue etwas zusätzlich ein, was die Leistung des Antriebes in keinster Weise erhöht. Im Gegenteil geringfügig verringert.
Das sehe ich etwas anders.
Veränderung ist Veränderung.
Für mich z.B. wäre es kein grosses Problem in solch ein Zuckerwürfel grosses Modul "Timer haha" auch noch einen Step-Up-Wandler einzubauen und damit den Motor mit z.B. 8V zu befeuern.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Feb 2019  1:05 ]

BID = 1049079

Kleinspannung

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Zitat :
perl hat am 10 Feb 2019 00:25 geschrieben :

Für mich z.B. wäre es kein grosses Problem in solch ein Zuckerwürfel grosses Modul auch noch einen Step-Up-Wandler einzubauen


Offtopic :


Meine Step-up Wandler brauchen allein schon mindestens 3 Zuckerwürfel.
Aber das dürfte an mir liegen...


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BID = 1049083

Ltof

Inventar



Beiträge: 8107
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GER67 hat am  9 Feb 2019 16:45 geschrieben :

... Die Batterien =>Duracell Industrial AA werden bei der Registrierung / Überprüfung des Bootes übergeben. ...

Interessant! Auf den Abbildungen sind "Aerocell" (Lidl) zu sehen. Die Duracell haben womöglich eine geringere Exemplarstreuung. Lt. Datenblatt haben die Duracell alleine einen Innenwiderstand von 0,12 Ohm - und das mal vier. Die Leistungsdichte der Zellen dürfte etwa ausgereizt sein. Da hilft der Step-Up-Wandler auch nicht mehr.

Kühlen der Zellen auf etwa 0°C bis kurz vor den Start wäre noch eine etwas leistungssteigernde Option (wenn die Vorlaufzeit dafür überhaupt reicht). Die Konkurrenz und der Veranstalter lesen hier aber irgendwann mit. Als Veranstalter würde ich das nicht durchgehen lassen.

Wenn man sich manche Boote im Video genauer ansieht, wird der Aufprall-Schalter einige Bootsbauer überfordern. Egal, ob der durch die Gummiwurst oder einen Draht ausgelöst wird.

Mir ist nicht ganz klar, wie das mit dem Timer praktikabel sein soll. Zu früh abgelaufen, verliert man Geschwindigkeit; zu spät ist das eigentliche Problem nicht gelöst. Man braucht doch aber ein paar Sekunden, um das Boot zu starten und genau zu zielen, oder? Das ist doch nicht immer exakt gleich lang.

270g, also etwa 72g für das eigentliche Boot, ist beeindruckend.

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BID = 1049084

GER67

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Zitat :
Ltof hat am  9 Feb 2019 17:37 geschrieben :
...........
Die Stange könnte gleichzeitig der Fahnenmast für die Lichtschranke sein, allerdings ist die Fahne für die Lichtschranke hinten günstiger. Also muss das Ding vorne möglichst dünn und steif sein. Vielleicht eine Fahrradspeiche oder so. ........

Die Stange vorne darf nicht höher als 9,5 cm über Wasserspiegel sein, da sonst etwa 50 cm Beschleunigungsstrecke verloren gehen.
In dem Fall ist sie auch sehr viel tiefer als der Halbmesser der Schlauchsperre.
Man kann sie aber auch zur (Meiner Meinung nach illegalen) Beeinflussung der Zeitmessung verwenden.
An der ersten Lichtschranke muss die Spitze niedriger als 10 cm über Wasser sein. Beim Gleiten an der zweiten Lichtschranke muss sie höher als 10 cm über Wasser sein. So kann ich bei einem Boot mit 50 cm Länge und 2,5 m/sec, eine Zeitverbesserung von ca. 0,200 sec. erzielen.
Die Flagge ist nur als Vorschlag gedacht. Ein Draht zur soll zur Auslösung der Lichtschranke auch reichen.
Ich traue mir zu eine mechanische Aussschaltung zu realisieren. Ob sie funktioniert hängt sehr vom Aufprallwinkel und von der Höhe der Konstruktion am Boot ab.

Das Problem der Blitzstartmöglichkeit hatte ich schon realisiert ohne am Schalter etwas zu manipulieren. Heißt so wie der chalter an ist, bewegt sich das Boot vorwärts.
Die Meisten setzen das Boot ins Wasser, schalten den Motor ein, peilen das Ziel an und lassen das Boot los.

Es ist zu beachten, wir müssen Wippschalter und nicht Kippschalter verwenden.


Am sichersten erschien mir ein Dreibeinbock am Bug mit Führung für eine Schubstange.
Beieinem Laminat von 1*49g/m² Glasgewebe und 1*160 g/m² Carbon sind keine vernünftigen Festigkeiten zu erwarten.

Trifft das Boot schräge auf den Sperrschlauch (er liegt schräge im Strömungskanal) erwarte ich, das die leichten Boote seitlich weg kippen.
Ich verfolge momentan die mechanische Lösung nicht weiter.

BID = 1049085

GER67

Gerade angekommen
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Zitat :

........Interessant! Auf den Abbildungen sind "Aerocell" (Lidl) zu sehen. .........

Zu Beginn der Elektroversion 2015 war in der Materialzusammenstellung noch ein Brush Less Motor abgebildet.



Zitat :

Die Duracell haben womöglich eine geringere Exemplarstreuung. Lt. Datenblatt haben die Duracell alleine einen Innenwiderstand von 0,12 Ohm - und das mal vier. Die Leistungsdichte der Zellen dürfte etwa ausgereizt sein. Da hilft der Step-Up-Wandler auch nicht mehr.......

Vor meinem ersten Start 2016 hatte ich intensiven Kontakt zum Kundendienst von Varta. "...3,5A sind bei den Batterien nahe Kurzschluß."
Das Einbrechen der Lastspannung unter 5 V sollte ir Recht geben.



Zitat :
.........Kühlen der Zellen auf etwa 0°C bis kurz vor den Start wäre noch eine etwas leistungssteigernde Option (wenn die Vorlaufzeit dafür überhaupt reicht). .......

Eine Kühlmöglichkeit vor Ort dürfte nur mit Kühlakku denkbar sein.
Zwischen Wohnung verlassen und Empfang der Batterieen liegen bei mir über eine h. Da die Startreihenfolge per Zufallsgenerator erfolgt, könnte die Kühlzeit sehr gering sein.


Zitat :
..........Wenn man sich manche Boote im Video genauer ansieht, wird der Aufprall-Schalter einige Bootsbauer überfordern. Egal, ob der durch die Gummiwurst oder einen Draht ausgelöst wird..........

Nach meinem Eindruck gibt es 3 Teilnehmergruppen.
1.
Ich muss etwas mitbringen, weil ich einen Antriebbsatz geschenkt bekam.
2.
Erbaue irgend ein Spass Boot egal wie es fährt.
Siehe Bierlaune und Clera
3.
Modellbauer, die sich bemühen die Aufgabenstellung zu erfüllen.
das sind meiner Meining nach 15 Boote von denen eventuell 5-7 die Voraussetzungen haben.


Zitat :

Mir ist nicht ganz klar, wie das mit dem Timer praktikabel sein soll. Zu früh abgelaufen, verliert man Geschwindigkeit; zu spät ist das eigentliche Problem nicht gelöst. Man braucht doch aber ein paar Sekunden, um das Boot zu starten und genau zu zielen, oder? Das ist doch nicht immer exakt gleich lang.

Meine Herangehensweise
1.
- ich habe an jedem Daumen einen Draht von der "STartbatterie"
- Das Boot mit stehendem Motor ausrichten.
- ganz kurz die Kontaktflächen am Boot mit den Daumen berühren
Bild eingefügt
sie Messingblechplatte beim Affenkopf
- Boot sofort los lassen
2.
ich verwende eine Vorrichtung, in der das Boot ausgerichtet wird.
Es gibt eine leichte Steckverbindung für das Kabel der Startbatterie. Wenn das Boot an fährt. wird der Stecker automatisch gezogen.


Zitat :
.........270g, also etwa 72g für das eigentliche Boot, ist beeindruckend.

Das ist mein Wunsch und noch nicht realität.
Kann sein, dass ich noch ein Modell aus 3 mm Trittschalldämmung bauen muss, wenn das CFK Modell zu schwer wird.


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