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perl Ehrenmitglied
       
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Aha, du hast also selbst schon gemerkt, daß die Schöpfer dieses Ausdrucks der deutschen Sprache nicht mächtig waren.
Nein, eine Elektronenstrahlröhre ist das nicht, sondern eine Kaltkathoden-Glimmröhre.
Während man bei einer Anzeigelimmlampe das negative Glimmlicht ausnutzt, daß sich wie ein Pelz um die Kathode legt, wird bei diesen Röhren das Leuchten der positiven Säule ausgenutzt, das in normalen Glimmlampen keine Rolle spielt.
Man erreicht das u.a. dadurch, daß die Entladung durch den geringen Querschnitt behindert ist.
Durch diesen Aufbau wird aber die Zündspannung und Brennspannung stark in die Höhe getrieben wodurch ein Hochspannungswandler erforderlich wird.
Es wäre erhöhter Aufwand, wenn man die hohe Betriebsspannung zuerst gleichrichten wollte, aber es gibt auch technische Gründe, daß man es nicht tut:
a) Beim Betrieb mit hochfrequenter Wechselspannung fällt die Zündspannung niederiger aus.
b) Die Entladung stellt einen negativen Widerstand dar, der in Verbindung mit dem Siebkondensator zu Kippschwingungen neigen würde.
c) Die Abnutzung der Elektroden und die Lichtverteilung wird gleichmäßig.
Ich weiß nicht, wieviel man heute im Netz über Glimmröhren finden kann. Ich habe da nur sehr altes Material, aber man beherrscht diese Technik auch schon sehr lange und früher setzte man Glimmröhren Röhren für viele Zwecke ein, für die man heute Transistoren oder LEDs nimmt.
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